Zeit für Veränderungen!

Hallo ihr Lieben.

Heute gibt es mal einen Beitrag am hellichten Tage. Es kommt selten vor, aber es gibt auch mal solche Tage, wo ich tagsüber was schreibe.

Erst einmal gehen meine Gedanken vor allem in Richtung Osten, wo ein erbitterter Krieg herrscht von einem, doch so kann man ihn nennen, Diktator. Das ist er zumindest in meinen Augen. Was geht in diesem Kopf vor? Vielleicht schon ein bisschen demenzielles Syndrom, weil er nicht versteht, dass es die Sowjetunion und das Kaiserreich nicht mehr gibt? Keine Ahnung, was da Phase ist. Mir blutet das Herz, die Menschen dort zu sehen, die Zivilisten, die Reißaus nehmen und die dazugehörigen Männer, die alle für den Krieg (freiwillig) im Land bleiben… Kaum ist de Muddi weg von der Bildfläche, eskaliert scheinbar alles. Ach ja, ganz zu schweigen davon, dass unser jetziger Kanzler 100 Milliarden Euro freigibt für die Bundeswehr. Da war die Wehrpflicht damals doch nicht so schlecht. Klar gibt es auch da pro und contra, aber vielleicht hätte man damit auch zwei Löcher stopfen können. So ein bisschen freiwillige Basis in der Entscheidung zwischen Wehrdienst und Zivildienst. Ich glaube, dann würde es auch in den Krankenhäusern wieder etwas besser aussehen. Für die Pflege ist ja aktuell nicht mal die Hälfte zur Verfügung. Wenn überhaupt… Ja, ich weiß, es ist ein schwieriges Unterfangen. Aber ganz ehrlich, jetzt ist diese Einsicht eh zu spät. Wenn dort jemand der Kragen platzt, ist es vorbei. Es ist nun, wie es ist und wir können den Leuten, die flüchten, nur unsere Unterstützung anbieten.

Und ja, in solchen Situationen handelt man manchmal im Affekt. Man schießt über das Ziel hinaus. Man macht sich Gedanken über dies und jenes. Man sucht nach Veränderungen. Ich spiele mit offenen Karten, sage mir an sich, dass ich bereits etliches an Berufserfahrung gesammelt habe, viele Weiterbildungen vorweisen kann und doch hat man den Gedanken nicht, woanders neu zu starten. Das Absprungbrett ist mir noch zu schmal. Außerdem hängt man ein einigen Leuten und die Arbeit macht mir so auch Spaß. Wenn man dann doch besser mit den Qualifikationen agieren könnte. Dieser Beginn der Woche war so ein kleiner Shutdown, wo gestern die Reißleine kam, zumindest im Kopf. Mit Übermotivation am Wochenende aus der erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung heraus in das gefühlte Chaos. Vielleicht bin ich auch nur etwas unstrukturiert. Aber an sich habe ich den Fahrplan in der Birne. Der Leiter der Weiterbildung hat mir seinen Weg gezeigt mit Schlupflöchern. Und ja, wenn man ihn so reden gehört hat vollster Überzeugung, dann kann ich sogar verstehen, wie damals 1939 der Diktator an die Macht kam. Manchmal wirst du überströmt mit positiver Energie, aber dann fällst du in die bittere Realität zurück. So erging es mir die letzten Tage. Es ist echt hart. Es hängt dennoch so viel Herzblut an einige dieser Menschen, mit denen ich umgeben bin. Es ist wirklich eine Zerreißprobe, wo ich aufpassen muss, dass es nicht auf die körperliche Verfassung geht. Noch ist so ein bisschen Ausgleich da, aber die Brücke wird immer schmaler, so empfinde ich es zumindest. Bei einigen gab es schon die ersten Fragezeichen im Kopf und wenige haben auch nachgehakt. Der heutige Tag gilt ganz dem Zeichen des Ausgleichs, auch wenn ich nur mit Hunden, Freunden und dem Auto unterwegs bin. Raus, anderes sehen und dann einfach herunterfahren. Innerlich doch noch sehr aufgewühlt, unzufrieden, aber dennoch genieße ich dieses Wetter. Im Übrigen freue ich mich sehr, dass die Sonne so schön scheint. Gelb die Sonne, blau der Himmel. Gedenken an die Ukraine!

Ich kann auch gerne noch etwas zugeben: ja, auch ich bin ein soziales Wesen, was sich nach Nähe und Geborgenheit sehnt. Auch wenn ich oft doch lieber für mich bin und mein Ding durchziehe, so braucht es eben doch ab und an mal eine Schulter zum Anlehnen. Und ich bin eben sicherlich nicht einfach. Aber mit so einfachen Sachen ist einem manchmal schon geholfen. Gefühlschaos eingeschlossen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine angenehme Woche. Genießt das Wetter! Auch wenn es noch frisch ist, hat der Frühling bereits begonnen. Wir genießen die Zeit auf jeden Fall!

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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