Freigeist

Guten Abend ihr Lieben.

Zwei Wochen voller Arbeit liegen nach dem Urlaub hinter mir. Und ich muss feststellen, dass besondere Konstellationen immer ein gutes Team darstellen, wo die Arbeit dann auch richtig Spaß macht und motiviert. Und so sollte es ja auch sein. Nach Plan läuft es eh nie. Aber manchmal geht doch alles wie am Schnürchen.

In der zweiten Hälfte meines Urlaubs gab es eine tolle Veranstaltung, die unser Professor gesponsert hat. Da hat man dann mal wieder gesehen, wer alles zu unserem großen Team gehört und dabei waren noch nicht einmal alle vor Ort. Es war ein wirklich schöner Abend und der harte Kern blieb bis halb 1 am nächsten Morgen.

Der harte Kern!

Solche Abende oder auch Tage fördern doch das Zusammenspiel zwischen allen Professionen. Wir stehen doch alle auf einer Ebene, die sich am Ende die Erde nennt.

Dennoch wünsche ich mir manchmal etwas mehr Erfüllung meines Freigeistes. Die Mühlen mahlen zeitweise so langsam… Die ersten Schritte in diese Richtung sind auch für mich getan und im März werde ich eine Fortbildung selbst durchführen. Im Leben hätte ich vor 10 Jahren nie an so etwas gedacht. Aber genau das ist jetzt mein Leben, meine Motivation.

Gerade bin ich in sehr guter Lebensverfassung und der Optimismus ist nicht zu bremsen. Kleine Ziele bringen uns voran. Ein bisschen lebe ich ja bereits meinen Freigeist. Ich bin unabhängig, habe die Menschen um mich, denen ich vertrauen kann und muss keinem etwas beweisen. Ich bin immer mehr ich selbst und dennoch für andere da. Klar, jeder hat andere Prioritäten, die sich im Laufe des Lebens auch immer ändern können. Da könnte ich jetzt so viel aufzeigen. Aber jeder kennt doch seine eigenen.

Freigeist; das ist auch dieser Blog hier. Und ich könnte mich zum Teil köstlich amüsieren, wie ich doch so einige Menschen in meinem Umkreis zum Nachdenken anrege und der Buschfunk es mir mitteilt. Da musste ich letztens doch einmal herzhaft drüber lachen. Die tiefsinnige Phase ist nun aber erst einmal ad akta gelegt, zumindest der Großteil. Ich sehe mein Leben wieder aus etwas lockeren Blickwinkeln und möchte nun wieder mehr erreichen. Alles braucht seine Zeit, auch die Zeit selbst. Vielleicht gibt es irgendwann den vollkommenen Freigeist. Aber wer weiß schon, was morgen ist…

Ich beneide auch keinen, der vielleicht besser lebt. Jeder hat seine Ziele, seine Meinungen, aber auch seine Päckchen zu tragen. Ganz abgesehen von den Geschehnissen in der Welt. Trotzdem nerven mich Nachrichten beispielsweise. Da bleibe ich lieber bei meiner Musik und lese ein gutes Buch. Der Frühling naht ja auch schon. Bald beginnt wieder die Balkonzeit. Ich bin gespannt, was dieses Jahr noch mit sich bringt. Eines weiß ich aber jetzt schon. Auch wenn die ein oder andere Sympathie mehr oder weniger vorhanden ist, so sind wir doch ein tolles Team auf Arbeit. Egal, wer nun alles dazu gehört und man manche kaum kennt. Der Laden läuft schließlich. Klar, besser machen kann man immer was und Kritik muss man auch mal austeilen und vertragen. Aber ich bin dankbar, dass ich noch immer hier bin!

Zu Hause gibt es auch ein Team. Die Chaostruppe, die an sich aber auch gut harmoniert. Für die beiden würde ich wohl alles stehen und liegen lassen. Da geht es dann trotzdem mal drunter und drüber. Aber so ist es eben. Auf und ab. Ich hoffe, Sie bleiben mir noch einige Jahre erhalten.

Spike (9) und Ava (4)

Ohne diese beiden Schätze wären so manche Tage richtig mies gelaufen. Du kommst aber nach Hause und der miese Tag ist vergessen. Nie immer vollständig, aber das beste an den beiden ist ja, sie reflektieren meine Stimmungslage. Und das ist das, was ich von ihnen lernen kann. Immer und immer wieder. Es ist so beeindruckend. Und zusammen sind wir eben ne Chaostruppe.

Wenn ich zurückdenke an meinem Urlaub letztes Jahr, vermisse ich das wohl schönste Naturschauspiel, welches ich in meinem Leben gesehen habe. Nordlichter. Das ist auch noch einmal so ein Ziel für mich. Vielleicht kann ich ja jemanden motivieren, mich zu begleiten. Aber wir schauen erst einmal, was der morgige Tag so bringt. Bis dahin wünsche ich euch noch einen entspannten Abend mit vielen kleinen Glücksmomenten, die sich tief im Herzen einprägen.

Also, bis bald in diesem Theater!

Früher war alles besser…

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal etwas zeitiger wie sonst. Aber mit diesem Spruch braucht ihr mir nicht entgegentreten.

Ich weiß, dass der Spruch häufig kommt. Nicht nur von der Generation über mir, sondern mittlerweile auch von meiner eigenen Altersgeneration. Aber dieser Spruch ist, na ja, wie soll ich es sagen, verkehrt. Selbst ich habe ihn bis vor kurzem noch „rausgehauen“.

Aber ich wünsche mir keine alten Zeiten zurück. Wir müssen mit dem arbeiten, was wir vor Ort haben und daraus das Beste machen. Wir leben eben aktuell in der Zeit der Globalisierung und Technifizierung.

Ich war letztens bei meiner besten Freundin auf einen Tee zu Besuch und konnte so ein bisschen mit künstlicher Intelligenz Bekanntschaft machen. Ich sollte ein Spiel spielen mit einem Sprachassistenten. Am Ende hat dieser doch nach langem „Überlegen“ herausgefunden, an welche Person ich dachte. Dabei geht dieser Assistent einfach nach Ausschlussverfahren und Algorithmen alles durch, was nicht passt und was passt. Dies in einer Geschwindigkeit, was unser Gehirn teilweise überlegen ist. Das ist etwas unheimlich.

Ja, die Zeit ist wirklich sehr schnelllebig geworden und jeder sieht nur noch sich. Warum führt Herr Präsident Putin den Krieg durch. Sieht er vielleicht auch, dass früher, als die Grenzen noch anders lagen, alles besser war? Ich kann ihn leider nicht persönlich fragen. Aber es könnte durchaus möglich sein. Dennoch führt das alles zu keinem Ergebnis, denn das Leben ist im Hier und Jetzt.

Man muss einfach anfangen, konstruktiv zu denken und dennoch den Abstand wahren, den man benötigt, um ein angenehmes Leben führen zu können. Nicht umsonst arbeite ich dort, wo ich arbeite. Nicht umsonst versuche ich gerade ein bisschen Struktur dort einzufordern. Ich war früher nie so. Ich war das kleine graue Mäuschen. Aber mein Selbstbewusstsein ist in diesem und mit diesem Team gewachsen. Und nur, wenn wir an einem Strang ziehen, können wir etwas verändern. Ich möchte nicht immer allein da stehen. Denn dann kämpft man gegen Windmühlen. Trotzdem geht es in kleinen Schritten voran in diesem Haus und die Motivation wächst. Die Fälle, aus denen man lernt, zeigen, wie wichtig es wird, dass der Mensch nicht auf der Strecke bleibt. Ich liebe meinen Job und bin sogar im Urlaub bereit für Konferenzen.

Dennoch habe ich meinen Ausgleich, wo die Medien einfach mal Medien sind. Hunderunden über 2-3 Stunden, das Handy zwar dabei, aber warum sollte ich drauf schauen. Die Konzentration gilt ganz den Chaoten und der Natur und dieser trüben Suppe da draußen. Das Treffen mit Freunden, ganz ohne aufs Handy zu schauen, das ist lebenswert. Das gab es früher und gibt es auch heute noch. Man mag es kaum glauben! Auf dem Balkon sitzen und ein gutes Buch lesen, dazu noch die beste Musik auf den Ohren. Warum brauche ich Nachrichten und das Handy in dieser Zeit. Klar streamt man die Musik über das Handy oder das Tablet, aber dennoch kann man es in diesem Moment ablegen. Wir müssen unser Leben nur wieder etwas bewusster leben. Dann brauchen wir frühere Zeiten nicht mehr. Und es gibt genug, was damals auch nicht gut lief. Ich liebe mein Leben so, wie es sich entwickelt hat. Ich denke nicht, dass ich Entscheidungen hätte anders machen können und akzeptiere mein Umfeld, früher wie heute. Ich bin die, die ich bin, auch wenn ich mich gewandelt bzw. einfach geöffnet habe. Hätte ich früher jemals gedacht, dass ich meine Meinung, wie ich sie jetzt in einem aktuellen beruflichen Fall habe, so geäußert hätte. Niemals. Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Früher war nichts besser, es war eben einfach anders! Das Leben, WIR, entwickeln uns.

Was dabei einfach wichtig ist, dass sich keiner dabei verliert. Behaltet euer Bild vor Augen, was ihr anstrebt. Der Weg ist noch immer das Ziel. Klar ändert er sich immer mal, aber darauf kann man sich einlassen. Und wenn er mal steil und unwegsam wird wie der Hausberg in Bodo, den ich letztes Jahr erklommen habe, dann schafft man auch das, eben etwas langsamer als erhofft. Anschluss verliert man nicht, zumindest nicht mit den richtigen Menschen und Partnern an seiner Seite. Allein macht man den ersten Schritt und zusammen wird man stärker.

So sollte man es auch in unserer Dienstleistungsgesellschaft Krankenhaus sehen. Da müssen alle an einem Strang ziehen. Gemeinsam bewegt man mehr. Manchmal muss man dazu auch einfach nerven. Thema gewerkschaftliche Organisation. Es gibt eine Ärztekammer für wesentlich weniger Ärzte, warum keine Pflegekammet für sooo viele Pflegekräfte. Eigentlich kann man da froh über die Möglichkeit, mit einer anderen Organisation mitlaufen zu können, sein. Klar, man muss immer etwas zahlen, aber man zahlt mit dem Beitrag ja auch die Leute, die da sitzen und verhandeln. Umso stärker man auf der einen Seite ist, desto mehr Leute können für euch da verhandeln. Aber das ist auch noch eine andere Geschichte.

Mir ist einfach wichtig: Seid mutig und findet euren eigenen Weg, denkt nicht an früher. Ihr lebt und seid im Hier und Jetzt. Nur das zählt.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende. Genießt das trübe Nieselwetter. Hat auch was Schönes an sich… Laufen nicht so viele Leute draußen rum. 🙂

Bis zum nächsten Mal!

krankes System Deutschland

Guten Abend ihr Lieben.

Erst einmal wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr mit Gesundheit und Glück.

Heute schreibe ich diesen Blog gern für die gesamte Gesellschaft und hoffe auf rege Diskussion.

Die Vorgeschichte: Ich habe diese Tage recht emotional auf einen Vorfall auf Arbeit reagiert, der mich aber am gleichen Tag noch zum direkten Frustabbau bei einer Freundin und zu konstruktiven Ideen führte. Nur so konnte ich im Anschluss auch ruhig schlafen. Da kämpft man tagelang um etwas, um dann zu sehen, wie man zugrunde geht, weil einfach die Kompetenzen nicht da sind. Es scheitert dabei nicht nur am System, sondern auch an einzelnen Persönlichkeiten, die nicht adäquat oder zu geringfügig reagieren und das in diesem Beruf…

Da bekommt man vom Arbeitgeber Weiterbildungen angeboten oder Übernahme der Kosten, um sich weiterzubringen und man denkt logisch und in Zusammenhängen und dann gibt es das stupide einseitige Fachdenken gegenüber. Wir Menschen sind Individuen, jeder reagiert anders, aber die körperlichen Reaktionen sind alle irgendwie ähnlich. Da spielen Biologie und Chemie eine Rolle, Zusammenhänge, ein bisschen mehr interdisziplinär denken. Falls sich das auf einer Ebene nicht klären lässt, muss sich einfach die nächste Ebene einschalten und dort agieren.

Ich, als „kleine“ Gesundheits- und Krankenpflegerin verstehe da die Zusammenhänge etwa besser? Scheinbar ja. Diese Thesen habe ich auch mit einer Kollegin besprochen. Wir müssen uns als Pflegekräfte endlich bewusster werden, dass wir eine eigenständige Profession sind. So langsam beginnt dieses Umdenken auch, aber dafür müsste es noch einmal einen erneuten Versuch einer Pflegekammet geben. Die Ärzte haben ihre Lobby, die sich die Tage schon wieder beschwert wegen der digitalen Umstellung für den „gelben Schein“.

Und diese Probleme gibt es eben nicht nur in der Pflege. Oben in der Politik ist es das gleiche. Die Diskussionen nach Silvester aufgrund dieser Angriffe auf Rettungskräfte. Da überlegen sie doch ernsthaft über Verbot von Feuerwerk. Das, was da vereinzelte Menschen mit roher Gewalt durchgeführt haben, dafür sollen all diejenigen, die sich ein schönes Feuerwerk gestaltet haben, bestraft werden? Auch nicht richtig in meinen Augen. Dann sollen doch die Rettungskräfte und Polizisten Dashcams tragen. Das macht die Strafverfolgung einfacher, denke ich zumindest.

Wir haben in diesem Land so viel bürokratischen Mist auszufüllen für jede Kleinigkeit, haben trotzdem ein doch sehr ausführliches Sozialsystem, wo jeder einzelne abgesichert werden kann, und dennoch gab es im Dezember einen Bericht, dass viele Rentner noch arbeiten gehen. Ja, warum wohl? – weil die Rente nicht reicht.

Etwas, was ich damals auch nicht ganz verstanden habe, war, warum wir hier die Wehrpflicht nicht weitergeführt haben. So hätte die Bundeswehr vielleicht etwas mehr Personal und manche Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen Zivis. Schlecht war doch dieses System nicht?

Alles in allem kränkelt dieses gesamte System auf ganzer Strecke. Hauptsache ist doch, dass die Industrie-Lobby ihren Zuspruch von den obersten Politikern erhält. Sorry, aber so geht das nicht weiter…

Ich wünsche mir, dass dieser Beitrag hier und heute geteilt wird und man einfach mal darüber nachdenkt und sich jeder auch noch mal an die eigene Nase fasst.

In diesem Sinne, gute Nacht!

Meine Weihnachtsüberraschung an euch

Guten Abend ihr Lieben,

lang genug habe ich überlegt, wie ich es schaffe, mein Leben zu leben. Heute, als ich die Nachricht las, dass Brocken-Benno am 24.12.2022 in aller Früh verstarb, wurde mir eines glasklar. Wir haben nur dieses eine Leben. Und auch wenn ich gerade Weihnachten komplett allein mit den Chaoten verbringe, genieße ich die Tage der Ruhe und kuriere den Infekt aus.

Dieses Jahr war sch… turbulent genug für meinen Kopf und für mich selbst. Da wird einen bewusst, dass man todunglücklich verliebt ist, keine Chance hat und es noch dazu eine Frau ist. Tja, da staunt ihr. Nun ist der Mist endlich raus. Lange habe ich es wohl selbst für mich verdrängt. Sicher finde ich auch Männer attraktiv. Aber es ist, wie es ist.

Bewusst erleben durfte ich in diesem Jahr auch meine Vergangenheit noch einmal. Wie ein Film vor den Augen voller Erwartungshaltungen. Die sind aber gar nicht so gesund für uns. Ich schaue zurück auf mein Leben, welches ich bisher doch recht gut gemeistert habe. In der Zeit, als ich hätte Elternteile an meiner Seite haben müssen, aber sie selbst nicht konnten, waren wahre Freunde an meiner Seite und stille Teilhaber. Ich denke, die Menschen wissen, wer gemeint ist. Es gilt für diese ein großes Herz an Dankbarkeit. Und dennoch habe ich es immer wieder allein aus Krisen heraus geschafft mit ein paar Winks mit Zaunpfählen.

Ich habe in diesem Jahr so viele tolle Menschen kennengelernt und bin so offen wie nie. Mir wird mein Leben zunehmend bewusster und ich habe ein tolles Leben. Ein Dach übern Kopf, wahrhaftige Freunde, ich kann mir Urlaub leisten und ein bisschen mehr. Begegnungen, die das Herz erfüllen, aber auch manchmal so sehr berühren, dass es etwas schmerzt. Jeder muss seinen Weg finden. Ich denke, dass ich jetzt die richtige Richtung einschlage und wenn nicht, wird nicht umgedreht, sondern an der nächsten Kreuzung neu entschieden.

Ich kann vielleicht nicht viel Gefühle zeigen, dennoch kann ich sie wie hier in Worte fassen. Vielleicht ist das hier meine Welt, aber dennoch liebe ich auch meine Arbeit, wenn ich ihr mehr Zeit schenken könnte. Ich sehe das Strahlen in den Augen mancher, wenn man sich die Zeit nimmt. Ist das Strahlen jedes einzelnen Menschen nicht wichtig? Ich schenke gern, egal was. Denn ich denke, dass die Menschen dann von innen erstrahlen. Ein paar Worte, ein wenig Zuneigung, etwas Liebe und ganz viel Freude. Das ist es doch, was die Weihnachtsfeiertage ausmacht.

Fühlt euch angesprochen, diejenigen, die 2006 und in diesem Jahr für mich ganz besondere Menschen waren. Es sind einige! Und dennoch bedeutet es mir unheimlich viel, denn sie sind Ressource! Auch meine AIDA-Truppe sei erwähnt. An sich gleichermaßen die schwerste, aber auch schönste Zeit!

Ihr seht, das Leben zeigt immer wieder neue Herausforderungen, die man sich stellen muss. Denn am Ende ist der Weg das Ziel. Beruflich wie privat. Und ihr könnt mir glauben, dass mir das heute und hier nicht einfach gefallen ist. Trotzdem denke ich an die Menschen, die ich sehr sehr gern habe und eben zum Teil nicht mehr unter uns weihen. Aber manchmal muss man eben auch ins Dunkle gehen, um die Sterne sehen zu können.

Somit wünsche ich euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und genießt die Zeit mit euren Lieben um euch! Denkt an das zurück, was ihr erreicht habt und schätzt das, was ihr besitzt. Glück, Freude, Herz und Gefühl!

Bis dahin, eure famyvo

Es schneit

Guten Abend ihr Lieben.

Eigentlich passt das Guten Abend ja nicht mehr si um halb 3, aber für mich ist es nunmal noch Abend. Nach der Spätschicht begann einfach noch einmal der kreative Kopf zu arbeiten. Und so verging die Zeit. Ich bin sehr glücklich darüber, wieder kreativ sein zu können. Man geht wieder mit etwas anderen Blicken durch die Welt.

Vor kurzem war ich ein paar Tage mit meinen Hunden in Roggosen. Kennt vielleicht kein Mensch. Ein kleines idyllisches Dörfchen, dessen Ortslänge von einem Schild zum anderen vielleicht knapp 1km beträgt. Aber hey, dieser Ort hat doch tatsächlich ein Hotel! Ich jedenfalls wollte einfach noch einmal ein bisschen raus in die Einöde. Was ich dort gemacht habe, werdet ihr euch fragen…

Tja, Hunderunden von jeweils 2-3 Stunden (früh und abends dann noch kleine Pinkelrunden). Das Wichtigste für mich war aber dabei diese Ruhe. Keinen (doch eine Dame) auf Wald- und Feldwege treffen, Nachbardörfer durchschnarchen und eben einfach drauf los ohne jegliche Ausschilderung. Für manche ist das der Tod. Für mich Erholung pur. Ich konnte meinen Kopf so herunterfahren beim „Waldbaden“, dass ich Konzentration auf das Wesentliche, das Schöne, bekommen habe. Ich liebe meine Jagdschweine über alles, denn sie haben die Leinenrunden so gut toleriert und waren auch glücklich.

Zivilisation gab es dann am letzten vollen Tag in der nächstgelegenen Stadt. Manchmal habe ich so das Gefühl, dass ich einfach nicht gesellschaftsfähig sein möchte. Ich möchte einfach ich sein. Bin ich deshalb egoistisch? Keine Ahnung.

Nun beginnt auch wieder die Zeit der Besinnung und da möchte ich gern etwas zu mir selbst zurückfinden. Das klappt ganz gut, aber der Motor ist noch nicht vollständig warm gelaufen oder es fehlt ein wenig Öl. Irgendwie, irgendwo stockt es noch. Den Grund kenne ich, der da blockiert. Daran muss ich selbst arbeiten. Wer dabei behauptet, es sei einfach: VERGESST ES!

Und genau darum genieße ich solche Ausflüge, wo so viel Abstand zwischen ist und nur die Hunde und ich und viele Vögel und Wildtiere allein sind. Klar mag ich auch Gesellschaft, aber die brauche ich nicht immer. Ich liebe meinen Job und bin sehr euphorisch weiterhin nach dieser Weiterbildung, aber manchmal ist es mir gar zu viel Drumherum. Ich kann jedoch damit umgehen und toleriere es. Aber ich weiß auch, dass es Menschen in meiner Umgebung gibt, die das akzeptieren. Danke euch dafür.

Und so gehe ich in diese dunkle Jahreszeit, mit pünktlichem Schnee zum ersten Dezember, mit offenen und begeisterten Auge durch die Nacht. Denn das Weiß des Schnees erhellt diese graue Suppe. Ich mag den Schnee!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit mit der Hoffnung, nicht zu sehr auf die Heizkosten achten zu müssen. Wohlig warm wird es uns eh am ehesten im Herzen, wenn wir an Begegnungen denken, die einen mit einem Lächeln, einem freundlichen Blick und lieben Worten das Herz vollumfänglich umarmen.

Denkt an die Dinge, die ihr wirklich besitzt; Familie, Freunde, ein Dach überm Kopf.

Bis bald!

Aus der Krise empor – oder – wie wir uns selbst stärken

Guten Abend ihr Lieben!

Lang ist’s her, mein letzter Beitrag. Mein Mitbringsel aus dem Urlaub hatte mich dann doch ein wenig noch ausgesaugt. Objektiv hat es die Lungenfunktion vor zwei Wochen doch deutlich gezeigt. Egal, jetzt wird wieder daran gearbeitet.

In der Zwischenzeit ist nicht allzu viel passiert. Der Alltag hat mich wieder und dennoch merke ich selbst kleine Veränderungen – im positiven Sinne. Während ich so mit meinem Luxx Profile von Herrn Liebetruth arbeite, merke ich, wer ich wirklich bin und wohin mein Wegweiser mich bringen möchte. Ich möchte noch viel erleben und dennoch an meinem beruflichen Werdegang festhalten. Klar, die kleine, tiefe Krise, die sich so dahin schlich, hat ihre Spuren hinterlassen, aber man verlernt ja das Aufstehen nicht. Nun heißt es wieder, Ziele vor den Augen haben, aber es ist der Weg dorthin das eigentliche Ziel. Und der Weg möchte links und rechts gestaltet werden mit Leben. Bewusstes Erleben! Nicht nur von negativen Dingen, die natürlich oft länger hängenbleiben. Nein, die schönen Dinge im Leben bewusster wahrnehmen. Die schönen Blümchen und Insekten am Wegesrand wahrnehmen… oder die Mäuse, die die Hunde fangen möchten im Sprung.

Das Bild, wenn meine verrückte Ava auf Mausefang geht mit einem Satz von allen Vieren…amüsierend! Das sind diese Momente, genau diese, die das Leben ausmachen. Da gibt es immer einen Lacher des Tages.

Und so wie im privaten Bereich sollte man es auch im beruflichen halten. Wer keinen Spaß und keine Freude an der Arbeit hat, sollte vielleicht über einen Jobwechsel nachdenken. Was machst du gern? Wo fühlst du dich neben deinem Zuhause wohl? Aber vor allem: Was zur Hölle weckt dein Interesse? Manchmal kann es eine simple Weiterbildung sein, aber manchmal muss man auch komplett Perspektive wechseln. Denn zum Glück brauchst du Freude. Aber ich glaube, das hätte ich schon in zig meiner Blogs. Sorry, falls ich mich wiederhole.

Ich bin noch immer ein wenig sprachlos, was dieser eine Tag, diese Reise und dieses für sich Gutes tun, egal in welcher Hinsicht, was das auslösen kann. Die betreffende Person wird immer für mich irgendwie eine kleine Rolle in meinem Leben beinhalten, aber man sieht es aus anderen Blickwinkeln. Ich mag sie trotzdem. Es ist auch noch recht präsent. Aber damit muss ich arbeiten und klar kommen und das läuft aktuell. Ich fühle mich dennoch sehr gut und freue mich auf die zukünftigen Veranstaltungen und co.

Nun aber zu den bereits tollen gelaufenen Ereignissen. Endlich war mal wieder ne schöne Auenrunde mit meiner Besten drin vor kurzem und ich konnte kaum glauben, dass Ava die Rehe nicht vernommen hat. Um diesen breiten Jagdtrieb etwas entgegenzukommen, ging es am 3. Oktober auf die Windhund-Rennbahn in Greppin. Und was soll ich sagen: meine Rennsemmel hat doch tatsächlich den 1. Platz bei den Hunden über 50cm gemacht. Mein Großer auf Platz 13 von 33 Hunden in dieser Größenklasse. 5,3sec auf 100m. Ich hätte nie mit einem so guten Ergebnis gerechnet. Klar, sie ist schnell und ausdauernd, aber der erste. Ja, da war ich ziemlich baff und ich strahlte über das gesamte Gesicht. Sie ist eben doch ne Rennsemmel. Spike ist einen Tag zuvor 9 Jahre alt geworden und auch er war für sein Alter noch echt klasse. Mein ganzer Stolz! Am 30.10. geht es mit der Rennsemmel wieder auf die Bahn. Auf Anfrage dürfen auch reguläre Hunde zu den Trainings. Ich bin gespannt, wie es läuft. Spaß an der Freude des Tieres.

Und so gestaltet sich immer mehr das Leben, für welches ich bestimmt bin. Privat viel Freude und der berufliche Weg bahnt sich an. Es geht immer weiter und die Erde dreht sich weiter. Frust bringt uns nicht voran. Schöpft aus den schönen Momenten die Kraft für euren Weg. Möglichst mit schönen Blumen am Wegesrand. Ich jedenfalls möchte noch viel erleben, bewusst erleben!

In diesem Sinne grübelt nicht über die Krisen der Welt. Wenn jeder von uns ein Stück zufriedener und glücklicher ist, so wird die Welt auch etwas friedlicher. Krisen hin oder her. Das Aufstehen verlernen wir nie!

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend und viel Spaß beim Bilder durchschauen!

Bis dahin!

Mitbringsel

Guten Abend ihr Lieben.

Da gibt es doch gleich einen neuen Beitrag noch mal. Die Ereignisse überschlug sich dann doch etwas.

In der Frühe nach dem Aufstehen dachte ich mir, so nach zwei Wochen nicht testen, mach ich doch mal vor der Mundhygiene einen Schnelltest. Ups… Da gab es dann noch ein Mitbringsel von der so wundervollen Reise. Da wird es noch nichts mit dem Arbeiten. Auf Arbeit angerufen, meine Truppe informiert per WhatsApp und dann bin ich los, um Spike abzuholen. Die Übergabe erfolgte dann draußen recht zügig. Mit ihm bin ich noch ein Stündchen auf den Feldwege gelaufen, ehe ich zum Arbeitgeber fuhr für den PCR-Test. Danach holte ich noch meine Prinzessin Ava ab. Die Freude war riesig, denn sie setzte sich gleich mal auf den Beifahrer-Sitz. Die Übergabe erfolgte auch draußen. Nun sind beide wieder vereint und Spike gefiel das anfangs gar nicht. Nun aber liegen beide neben mir. Einer rechts, die andere links. Ich brauche noch keine Heizung. Meine Heizungen liegen neben mir.

Und trotzdem habe ich noch 2-3 kleine andere Mitbringsel dabei. Die werden ein anderes Mal verteilt bei entspannter Lage. Es wäre schließlich schade drum.

Jetzt heißt es abwarten, wie hartnäckig sich das andere Souvenir hält. Aktuell geht es mir recht gut. Minimales Halskrabbeln. Aber ich darf ja vor die Tür gehen mit den beiden Felltieren. Ich liebe sie!

Wenn es was neues gibt, werdet ihr es erfahren. Bis dahin habt noch einen schönen Abend und bis bald!

Ankunft in Kiel und Abreisetag

Guten Abend ihr Lieben.

Da der heutige Tag noch zum Urlaub zählt, gibt es auch heute noch einen kurzen Bericht mit einigen Bildern.

Tja, ruckzuck… wo sind die zwei Wochen hin? Da war die Abreise schon ran. Ich hatte zumindest heute 1 Uhr meinen Koffer noch vor die Tür gestellt, damit ich diesen am Terminal bei Abreise abholen kann. Der war nämlich ziemlich schwer. Danach habe ich 5 Stunden geschlafen und war kurz nach 6 putzmunter. Kiel war da schon in guter Sichtweite. Schnell frisch machen und den Rest zusammenpacken, um dann noch die letzten Minuten Abschied von der Kabine zu nehmen, die volle 2 Tage wirklich mein Raum war. Ansonsten ja eigentlich nur Schlafplatz. Als ich so am Fenster noch einmal schaute, wo wir schon angelegt hatten, schipperte die AIDAluna gerade an uns vorbei. Kurz vor 9 ging ich dann mit meinem Rucksack und meiner anderen Tasche nach oben zum Frühstück. Tatsächlich waren bis auf Doris, die zeitig ihren Zug bekommen wollte, alle noch einmal beisammen. Im Anschluss verabschiedeten wir nach dem Frühstück Claudia und Björn, die mit dem Auto angereist waren. Simone, Silke und ich gingen dann mit Gepäck von Bord. Tschüß AIDAbella! Simone und Silke wollten dann mit dem Shuttle-Bus bis zum Bahnhof fahren und waren so lieb und haben mein Gepäck mit eingesackt, sodass ich vom Kai bis zum Bahnhof wieder laufen konnte. Dagmar und Dirk sind etwas später los und dann auch mit dem Taxi wohl bis zum Bahnhof gefahren. Wir warteten dann geduldig auf unsere recht spät gebuchten Züge. Silke durfte gegen 12 Uhr schon los. Ich war dann 14:13 Uhr die nächste mit einem Direktzug ohne Umsteigen. Das ist schon was Schönes. Und es lief alles pünktlich. Genau 18:50 Uhr war Ankunft im schönen Halle (Saale). Meine liebe Doreen holte mich wie abgesprochen vom Bahnhof ab und schwupp, war ich wieder in meinem Zuhause. Ich liebe es, auch wieder hier zu sein. Sicher ist nach einem so schönen Urlaub die Wehmut anfangs groß, aber Zuhause ist es eben auch schön! Das wird einem dann bewusst, wenn man aus dem Fenster schaut und denkt: Ja, hier lebe ich!

Und so habe ich schon alles ausgepackt und sitze nun noch bei entspannter Musik und gemütlichem Licht und Kerzenschein zu Hause und lasse den Abend ausklingen. Morgen kommt dann wieder Leben in die Bude mit meinen liebsten Schätzen, die ich habe und die ich jetzt schon sehr vermisse. Spike und Ava. Auch denen ging es die Zeit über gut, wie euch ein paar Bilder folgend zeigen werden.

Tja, dies war nun so ein wenig mein kleines Urlaubstagebuch. Voller schöner Erlebnisse und Momente. Klar gab es Momente des Zurückdenkens von dem Ereignis zuvor, aber aus einem weiten Winkel, nicht mehr so engstirnig wie zuvor. So, wie es lief die letzten drei Wochen, war es gut so. Auch wenn vielleicht einige Veränderungen noch kommen werden, aber es wurde noch einmal anders beleuchtet. Ich mag mein Leben so, wie es läuft und danke den lieben neuen Menschen, die ich kennenlernen durfte in den zwei Wochen. Auf die nächste Kreuzfahrt!

Auch ihr, meine lieben Leser, seid echt der Hammer. Viele sind mir gefolgt und da geb ich auch gerne meine Statistik mal durch. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir auch direkt folgen würdet. Oder empfehlt weiter. Was auch immer. Danke fürs folgen.

Ich wünsche euch einen ganz tollen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche. Bleibt aufmerksam, behaltet Erinnerungen für euch in den Gedanken und entspannt euch. Das Leben geht so oder so weiter! Bis zum nächsten Mal!

Die AIDAluna beim vorbeischippern
Tschüß luna und im Hintergrund die bella
Kiel beim Spaziergang vom Kai zum Bahnhof
Zuhause ist es auch wunderschön!
Die Statistik

4. Seetag: eine unvergessliche Reise neigt sich dem Ende

Guten Abend ihr Lieben.

Der letzte vollständige Reisetag geht nun allmählich dem Ende zu. Seetage können auch echt toll sein.

Begonnen hat der Tag sehr zeitig für mich, da ich nicht mehr schlafen konnte. Fertig gemacht und dann ging es erst einmal hinaus zum Bug auf Deck 13. Allein auf weiter Flur in der ersten halben Stunde und das Wetter war soooo herrlich von Beginn an. Später ging ich kurz zum Frühstück, um dann schnell wieder oben zu sein. Frische Seeluft, wer weiß, wann ich das mal wieder bekommen werde? Dieses Jahr könnte es knapp werden. Ich bin dann immer ein wenig auf dem Deck hin und her gelaufen und dann hieß es: Wikingerschach. Ich mag dieses Spiel sehr und glaube, dass ich es mir selbst mal kaufen muss. Wer möchte es dann mit mir spielen?

Doris fragte dann gegen Mittag zum Eis essen an. Da sagte ich nicht nein. Eis geht immer. Beim Frühstück war ich insgesamt noch einmal etwas vorsichtiger mit allem. 15 Uhr hieß es dann Bingo. Auch dieses Mal blieb der Jackpot unberührt. Da hat das Schiff ein gutes Plus gemacht. Aber die Bank gewinnt ja eh immer. Hauptsache der Spaßfaktor stimmt. Danach habe ich mich wieder nach draußen zur Sonne verkrümelt. Der Ansturm vom Anstoß zum Oktoberfest war auch durch und vorn am Bug waren noch ein paar Liegeplätze frei schön in der Sonne. Fast windstill, falls man das auf dem Schiff so nennen kann und dann Sun let’s go. 90min Sonne getankt und bestimmt im Gesicht einen leichten Sonnenbrand. Einige gingen sogar mit freiem Oberkörper durch die Gegend. Der Leuchteplanet hat eben noch Power. Mit bester Stimmung ging es dann in die Kabine zum Tasche packen. Alles rinn, Klappe dicht, Affe zu. Oder wie auch immer. 🙂

Nach dem Abendessen ging es zur Prime Time, Farewell Sektparty und die Verabschiedungsparty mit ganz viel Applaus und Standing ovations für das Personal an Bord. Eigentlich wurde es folgerichtig gesagt. Das Team ist das, was die Stimmung auf dem Schiff ausmacht. Wie eigentlich überall. So sollte man sich ein Beispiel nehmen. Und wer rassistisch ist, sollte diese Reise vielleicht meiden bei über 25 Nationen an Bord. Auch wenn die Arbeitszeiten hart für diese Menschen sind, in ihren Ländern sind sie nach 8-monatiger Arbeitszeit Menschen mit viel Geld. Mindestlohn wird für sie, glaube ich, nicht gezahlt, denn die AIDA fährt unter italienischer Flagge und Italien hat keinen Mindestlohn. Aber diese Menschen strahlen immer eine Freude aus und zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Und das ist es, was unseren Urlaub doch aus macht. Entspannte Stimmung, entspannte Menschen, kein Streit und gute Kommunikation.

Zum Schluss gab es noch eine kurze Lasershow am Außendeck und die Durchfahrt unter der Belt-Brücke. Nun geht es ins Bett und zeitig aus den Federn. Ich bereue nichts an dieser Reise, auch nicht, dass das Geld so ein wenig geflossen ist. Ich wünsche euch eine gute Nacht. Ich werde sie definitiv haben, denn ich habe gelebt.

Der letzte Morgen
Strahlend blauer Himmel
Immer wieder schön anzusehen
Die Sonnenparty alias Oktoberfest steigt
Der Sonnenuntergang
Farewell

3. offizieller Seetag

Guten Abend ihr Lieben.

Ein kurzer Tagesbericht von mir heute nur. Mir geht es definitiv besser, auch wenn ich vormittags noch Schmerzen hatte, dennoch keine Magen-Darm-Beschwerden mehr. Bis 18.30 Uhr war dann meine lange Wartezeit, bis ich aus der Zimmerquarantäne gehen durfte, dazu gab es dann sogar regelmäßige Kontrollanrufe vom Hospital. Aber so konnte ich auch gleich einige Fragen klären und konnte auch die Rechnung gleich einreichen bei meiner Reisekrankenversicherung. Quasi alles unterwegs geklärt. Nun warte ich morgen noch auf das Schreiben für die Ausflugsstornierung von Trondheim, damit ich mein Geld daher auch noch wieder zurück erhalte. Denn das war ja nicht so gewollt von mir.

Tja, so ganz fit bin ich dann trotzdem noch nicht. Ich war nach Entlassung aus der Quarantäne gleich hoch zu Doris, die an der Bella Bar wartete und sind dann etwas essen gegangen. Da war ich noch sehr vorsichtig. Gerade bei den angebotenen Gerichten. Das Völlegefühl kam sehr schnell. Manchmal gar nicht so schlecht. Der Wellengang besteht weiterhin über die gesamte Fahrt. Das war in der Zeit auf Kabine Kino pur. Da brauchte ich kein Fernsehen, nur Radio.

Nach dem Essen ging es zu Gloria Glamour, die letzte Show anschauen. Also ihr Humor ist zwar wirklich krass unter der Gürtellinie, aber witzig ist es irgendwie trotzdem. Silke hatte sich für die Zeit in ihre Kabine verkrümelt. Leider kam sie zu früh hoch und ich amüsierte mich sehr über ihr Gesicht. Im Anschluss holten wir noch Bingo scheine für das letztmalige Super Jackpot Bingo mit 6000€. Morgen steht uns der letzte Tag bevor. Ab 4 Uhr in der Frühe befinden wir uns dann wieder in ruhigere Gewässer in Richtung Ostsee. Aber ich empfand das Sturmtief als recht angenehm, gar nicht allzu kalt. Ich freue mich auf den letzten Tag der Reise und werde es noch einmal in vollen Zügen genießen. Wer weiß, wann man noch einmal diese Möglichkeit so bekommt. Falls dieser Beitrag später wie am Abend des 16. September freigegeben wird, liegt es am Netz. Hier draußen reicht das norwegische Netz leider nicht hin. Aber morgen geht es definitiv raus. Bis dahin wünsche ich euch trotzdem einen schönen ruhigen Abend und eine gute Nacht bzw. einen tollen Start ins wohlverdiente Wochenende!

Noch in Quarantänezeit aus dem Fenster den Schnappschuss eingefangen bei 4-6m hohem Wellengang
Das Schiffsschaukeln
Weil ich es gern gegen den Uhrzeigersinn mag: Claudia, Simone, Silke, Dagmar, Dirk, ich, Doris und Björn