Mondschein zum Vollmond

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, heute ist Vollmond und noch dazu sternklarer Himmel. Es ist fast wie taghell draußen und ich nutze das gern, um in den Himmel zu schauen. Was ich da oben sehe? Gedanken an die Menschen, die ich in meinem Umfeld bereits verloren habe.

Ja, so ein Verlust ist schon ein komisches Gefühl. Vorbereiten kann man sich nie darauf. Es ist immer plötzlich, auch bei schwerer Krankheit. Der Zeitpunkt ist nie der Richtige. Das Leben kann echt gemein sein, wenn es dann einfach so weitergeht. Beide Themen, die ich hier nutze, hatte ich bereits in anderen Beiträgen. Jetzt hat es mal wieder mein Umfeld getroffen. Mein Umgang damit? Ich ziehe die positiven Erlebnisse heraus und freue mich darüber, dass man jetzt von oben Ausschau auf dieser Welt hält. Ein Stück lebt immer in uns aufgrund der Erinnerungen.

Ich weiß nicht, ob ich das so sagen kann, aber in dieser Hinsicht bin ich für mein noch recht junges Alter schon recht erfahren. Klar, jeder trauert anders. Bei mir gibt es dann mal einige Zeit Fressflashs und ich bin eher jemand, der Zeit für sich braucht und vor allem Musik auf den Ohren. Andere brauchen das Gespräch, wieder andere verkriechen sich in der Arbeit. Am Ende findet aber jeder seinen Weg, mit dem Tod umzugehen.

Die erste Konfrontation damit ist dabei oft diejenige, die sich am meisten einprägt. Denn eigentlich geht der Alltag weiter, aber man hat Leere im Kopf. Man muss sich mit so vielen Dingen auseinandersetzen, organisieren und dann, wenn die Bestattung näher rückt, kommt oftmals erst die Realisierung. Diese Person kommt nie wieder zurück. Sie ist dort, wo sie ist. Ich kann von drei Beerdigungen als Erfahrung sprechen, aber ich bin ehrlich, Erinnerungen habe ich dazu nur wenige. Diese Orte sind mir nicht wirklich wichtig. Ich nutze gerne Punkte, an denen ich es mit schönen Erinnerungen verknüpfe. Wenn ich ein Beispiel für eine Beerdigung nennen kann, dann nutze ich die meines Vaters. Da habe ich noch immer im Kopf, dass die gesamte Familie vor Ort war und gefühlt das halbe Dorf mit allen Arbeitskollegen, die ich kannte oder auch nicht. Und dann ist es für mich toll, diese wiederzusehen und einfach in den Gedanken zu versinken und zu lächeln. Denn ich habe damals daraus mitgenommen, wie sich doch der Kreis schließt, wenn man doch gute Verknüpfungen hatte. Lang, lang ist’s her. Die Zeit, das Leben, geht eben weiter bis zu einem gewissen Punkt. Bei manchen leider eher, bei den anderen später. Es ist eben nie der richtige Zeitpunkt.

Umso wichtiger ist es, füreinander da zu sein. Egal wie und mit wem. Sei es der Freundeskreis, die Kollegen, die Familie oder einfach eine Vertrauensperson. Wir dürfen und müssen auch trauern können! Jeder auf seine Weise! Ich bin selbst auf folgende Gedanken gekommen, was sich gern jeder annehmen darf: Trauer beginnt dann, wenn dir bewusstwird, dass ein geliebter Mensch fehlt. Sie wird nie enden, aber sie wird mit der Zeit erträglicher. Denke zurück an die schönen Momente und tanke Kraft daraus!

So kann ich nur sagen, schätzt jeden Moment im Leben, die ihr mit euren Liebsten um euch habt, auch wenn sie manchmal nicht so schön sind. Manchmal kann man sich auch später darüber amüsieren oder schmunzeln. Wichtig ist aber auch, füreinander da zu sein. Ich bin für die Menschen da, die mich brauchen, auch wenn ich dennoch eher Zuhörer als Redner bin. Reden werde ich im Kopf mit vielen kleinen Gedankensprüngen. Mal kommt dann auch was Sinnvolles. Aber ich bin immer für euch da! Unser Leben wächst aus den Erfahrungen, die wir sammeln und gemeinsam lebt es sich leichter.

Ach ja, und ein wahres Lächeln kommt immer von Herzen. Das durfte ich in dieser Woche noch erleben. Auch solche Situationen bauen auf und stärken. Wir Menschen sind soziale Wesen. Wir brauchen die Gemeinschaft, der eine mehr, der andere weniger. Aber es ist so wichtig für unsere Entwicklung. Ich möchte auch noch allen danken, die immer für mich da sind. So wenig Geste und doch so viel erreicht.

Denkt bitte an den 20. März: Welttag des Glücks. Schafft euch einen glücklichen Moment und haltet ihn mit eurem Herzen fest.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen angenehmen Abend und sage bis bald!

Zeit für Veränderungen!

Hallo ihr Lieben.

Heute gibt es mal einen Beitrag am hellichten Tage. Es kommt selten vor, aber es gibt auch mal solche Tage, wo ich tagsüber was schreibe.

Erst einmal gehen meine Gedanken vor allem in Richtung Osten, wo ein erbitterter Krieg herrscht von einem, doch so kann man ihn nennen, Diktator. Das ist er zumindest in meinen Augen. Was geht in diesem Kopf vor? Vielleicht schon ein bisschen demenzielles Syndrom, weil er nicht versteht, dass es die Sowjetunion und das Kaiserreich nicht mehr gibt? Keine Ahnung, was da Phase ist. Mir blutet das Herz, die Menschen dort zu sehen, die Zivilisten, die Reißaus nehmen und die dazugehörigen Männer, die alle für den Krieg (freiwillig) im Land bleiben… Kaum ist de Muddi weg von der Bildfläche, eskaliert scheinbar alles. Ach ja, ganz zu schweigen davon, dass unser jetziger Kanzler 100 Milliarden Euro freigibt für die Bundeswehr. Da war die Wehrpflicht damals doch nicht so schlecht. Klar gibt es auch da pro und contra, aber vielleicht hätte man damit auch zwei Löcher stopfen können. So ein bisschen freiwillige Basis in der Entscheidung zwischen Wehrdienst und Zivildienst. Ich glaube, dann würde es auch in den Krankenhäusern wieder etwas besser aussehen. Für die Pflege ist ja aktuell nicht mal die Hälfte zur Verfügung. Wenn überhaupt… Ja, ich weiß, es ist ein schwieriges Unterfangen. Aber ganz ehrlich, jetzt ist diese Einsicht eh zu spät. Wenn dort jemand der Kragen platzt, ist es vorbei. Es ist nun, wie es ist und wir können den Leuten, die flüchten, nur unsere Unterstützung anbieten.

Und ja, in solchen Situationen handelt man manchmal im Affekt. Man schießt über das Ziel hinaus. Man macht sich Gedanken über dies und jenes. Man sucht nach Veränderungen. Ich spiele mit offenen Karten, sage mir an sich, dass ich bereits etliches an Berufserfahrung gesammelt habe, viele Weiterbildungen vorweisen kann und doch hat man den Gedanken nicht, woanders neu zu starten. Das Absprungbrett ist mir noch zu schmal. Außerdem hängt man ein einigen Leuten und die Arbeit macht mir so auch Spaß. Wenn man dann doch besser mit den Qualifikationen agieren könnte. Dieser Beginn der Woche war so ein kleiner Shutdown, wo gestern die Reißleine kam, zumindest im Kopf. Mit Übermotivation am Wochenende aus der erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung heraus in das gefühlte Chaos. Vielleicht bin ich auch nur etwas unstrukturiert. Aber an sich habe ich den Fahrplan in der Birne. Der Leiter der Weiterbildung hat mir seinen Weg gezeigt mit Schlupflöchern. Und ja, wenn man ihn so reden gehört hat vollster Überzeugung, dann kann ich sogar verstehen, wie damals 1939 der Diktator an die Macht kam. Manchmal wirst du überströmt mit positiver Energie, aber dann fällst du in die bittere Realität zurück. So erging es mir die letzten Tage. Es ist echt hart. Es hängt dennoch so viel Herzblut an einige dieser Menschen, mit denen ich umgeben bin. Es ist wirklich eine Zerreißprobe, wo ich aufpassen muss, dass es nicht auf die körperliche Verfassung geht. Noch ist so ein bisschen Ausgleich da, aber die Brücke wird immer schmaler, so empfinde ich es zumindest. Bei einigen gab es schon die ersten Fragezeichen im Kopf und wenige haben auch nachgehakt. Der heutige Tag gilt ganz dem Zeichen des Ausgleichs, auch wenn ich nur mit Hunden, Freunden und dem Auto unterwegs bin. Raus, anderes sehen und dann einfach herunterfahren. Innerlich doch noch sehr aufgewühlt, unzufrieden, aber dennoch genieße ich dieses Wetter. Im Übrigen freue ich mich sehr, dass die Sonne so schön scheint. Gelb die Sonne, blau der Himmel. Gedenken an die Ukraine!

Ich kann auch gerne noch etwas zugeben: ja, auch ich bin ein soziales Wesen, was sich nach Nähe und Geborgenheit sehnt. Auch wenn ich oft doch lieber für mich bin und mein Ding durchziehe, so braucht es eben doch ab und an mal eine Schulter zum Anlehnen. Und ich bin eben sicherlich nicht einfach. Aber mit so einfachen Sachen ist einem manchmal schon geholfen. Gefühlschaos eingeschlossen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine angenehme Woche. Genießt das Wetter! Auch wenn es noch frisch ist, hat der Frühling bereits begonnen. Wir genießen die Zeit auf jeden Fall!

Zeit ist relativ

Guten Abend ihr Lieben.

Was bringt die Zeit mit sich? Tja, wir werden älter und versuchen das Leben zu verstehen. Verstehen werden wir es rückwärts, aber leben tun wir es vorwärts. Darum ist die Zeit dabei auch relativ gehalten. Wir wünschen uns Momente, in der diese nie vergeht und dann gibt es wieder Geschehnisse, die schnell vergehen sollen. Manchmal wird die Tageszeit auch anders herum gedreht. Für einige wird die Nacht zum Tag, ob freiwillig oder nicht bleibt hier die Frage. Ich hatte es diese Woche erst. Es hat sein Für und Wider.

Ich möchte gerne mehr Zeit festhalten und genießen, Momente wünsche ich mir, in denen ich Menschen etwas Gutes tun kann ohne Stress und Hektik im Alltag. Etwas Unzufriedenheit macht sich breit, aber das liegt an mir selbst. Man steht sich selbst im Wege, eindeutig. Aber auch da gibt es wieder andere Möglichkeiten herauszukommen.

Zeit der Vergangenheit. Situationen, Menschen, Tage, die man sich zurückwünscht. Und trotzdem würde ich in meinem Leben alles so machen, wie es bisher gelaufen ist. Warum ändern wollen? Wir wachsen mit der Erfahrung. Daher auch Er-wachsen.

Ein Stückchen Kind sollte trotz dessen in jedem von uns bleiben. Ich habe beispielsweise einfach eine Offroad-Tour mit dem Auto in mitten der Nacht gemacht. Was für ein Spaß. Vielleicht auch verboten so mitten im Gelände. Aber Verbotenes reizt, wie im Kindesalter. Am Ende dessen entstand eins dieser Bilder:

Ist das nicht der Reiz des Lebens? Ich sehe es zumindest so!

Ich möchte nur allzu gern Momente festhalten, die mir Kraft geben, in solcher Zeit wie das Jetzt, durchzuhalten. Und diese gibt es. Jeder Einzelne in meinem Umfeld gibt mir ein Stück Leben. Der eine mehr, der andere weniger. Und dennoch ist es ein riesiges Puzzle, welches noch zusammengesetzt werden möchte. Ein paar Teile sind verlorengegangen im Laufe der Jahre. Und auch wenn ein paar Teile fehlen, hält das Leben zusammen. Mit den richtigen Menschen um sich, ist man stark. Auch wenn man tiefe Punkte hat. Wie habe ich letztens erst einer dieser besonderen Menschen geschrieben: „Wer behauptet denn, das Leben sei einfach? Es ist trotzdem schön.“

Ich schätze euch alle sehr. Ich denke, irgendwann ist die Zeit gekommen für Veränderung. Nun lerne ich aber weiter aus meinem Leben. Denn es ist schön, auch wenn es hart ist. Ich bin vielleicht noch ein junges Küken, aber für manche habe ich schon einiges an Erfahrung. Nur die Gefühlsebene ist noch unbekannt. So empfinde ich es. Auch wenn ich vielleicht verliebt bin, so ist es eh unerreichbar. Wahrscheinlich brauche ich die Sehnsüchte, auch wenn sie manchmal ganz schön weh tun können. Die Zeit wird es zeigen, auch wenn sie relativ ist. Genießt die Momente und Augenblicke und haltet sie fest in eurem Herzen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Bis bald!

Die Zeit…

… wird sich zeigen für die richtigen Momente.

Oder wie betrachtet ihr diese Meinung? An sich ist es wie bei einem Foto. Irgendwann drückst du im richtigen Augenblick ab. Genau so sollte es auch sein, wenn man Entscheidungen trifft. Irgendwann ist es der richtige Zeitpunkt.

In diesem Zug habt ihr ja bereits festgestellt, dass das Schreiben für mich ein wichtiger Teil geworden ist. Auch wenn ich für den ein oder anderen nur Stuss schreibe, so habe ich auch die aufmerksamen Leser, die mich vielleicht von einer anderen Seite kennenlernen. Manchmal bin ich auch noch echt altmodisch und schreibe handschriftlich Briefe. Wie auch in dieser Woche. Dies geht oft an meine engsten Vertrauten aus den jugendlichen Zeiten. Aber auch an die Person habe ich geschrieben, die mir in letzter Zeit den Kopf zerbrochen hat bzw. ich noch immer durch den Wind bin. Vielleicht bin ich etwas beflügelt, etwas verliebt oder einfach desorientiert. So genau weiß ich es noch immer nicht. Diesen Brief habe ich jedoch nicht abgesendet. Dieser Jemand erhält diese Zeilen dann, wenn er mal wieder hier vor Ort ist. So ist es besser für alle Beteiligten. Am Ende jedoch half mir dieser Brief bereits, wieder etwas befreiter denken zu können. Klar ist das Thema noch immer präsent, aber der Umgang ist leichter geworden. Und gerade flammt ein Kopfkino auf der vielen fragenden Gesichter, die mich kennen. Ohh… neue Liebe…. Ja, nee, leider nicht, denn es wird nie funktionieren. Trotzdem schwirren eben wunderschöne Vorstellungen herum.

Ich weiß leider nicht, warum sich das in letzter Zeit alles so hochpotenziert hat. Wahrscheinlich liegt es einfach auch an dieser Jahreszeit. Aber die Tage werden wieder länger hell und man kann wieder mehr draußen machen. Und ich gebe zu, mein Freundeskreis ist echt toll. Die Woche war wirklich super gestaltet. Dafür wurde dann mal am Wochenende auf der faulen Haut gelegen. Auch das gehört dazu. Denn ganz faul ist man ja doch nicht. Die Chaoten wünschen sich ja auch ihren Auslauf. So kommt man aber wirklich bei WIND und Wetter raus. Es wäre sonst aber auch echt Einöde.

Bald gibt es auch wieder zwei schöne Events. Fotoshooting mit der Chaostruppe und ein noch eine Überraschung. Es wird also wieder spannend die nächsten Monate. Bis dahin bin ich gespannt, ob die Person noch einmal vorbeischaut in diesem Jahr. Dann gibt es Post und eine Lebensveränderung (oder auch nicht).

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen restlichen Sonntagabend und kommt gut in die neue Woche.

Bis bald!

Zurückhaltung

Guten Abend ihr Lieben.

Was war das nur für eine Woche… Eigentlich ist der Januar bisher echt zum wegwerfen. Könnte ich das Jahr bitte noch einmal dort starten, wo ich war?

… Natürlich geht das nicht, ist ja nur logisch. Aber man kann aus diesem Zeitraum wieder einiges mitnehmen. Schließlich lernt man wieder daraus. Wo ich auch beim Thema wäre. Manchmal sollte man sich in seinen Äußerungen wirklich zurücknehmen. Dennoch ist das gesprochene Wort schneller als der Kopf und dann ist es passiert. Ohne darüber nachzudenken, haut man etwas raus und zack, hat man ein Lauffeuer entfacht oder Ärger am Hals. Klatsch und Tratsch, ab und an ist es ganz witzig, aber eigentlich nicht förderlich. Wenn ich an die Zeit vor einigen Jahren denke, passten solche Situationen gar nicht wirklich in mein Lebensbild. Auch heute denke ich mir immer noch so, dass so etwas nicht schön ist, aber ich erwische mich mittlerweile öfters dabei. Nun sind die Debatten angeheizt. Zündstoff für Gesprächsstoff. Sicher wird auch hinter meinem Rücken geredet. Aber es tangiert mich weniger. Wenn es Probleme mit mir, meiner Arbeit oder sonstwas gibt, muss man mich bitte persönlich ansprechen. Diese Woche war beispielsweise schon so ein bisschen kurios. Manche Menschen sind so feinfühlig und merken, dass es einem nicht gut geht. Ich war etwas beeindruckt, aber dennoch wurde mir Zeit gegeben. Meine beste Freundin kennt meine Einschätzung und meine derzeitigen Gedanken und das ist gut so. Eine Person des Vertrauens ist für uns Menschen wirklich wichtig! Wenn man seit einiger Zeit immer zu viel im Kopf hat, schlecht schläft und an sich so schöne Sachen träumt, die einen dennoch beschäftigen, dann benötigt man jemanden zum Reden. Ich bin sehr froh darüber, diese beste Freundin zu haben. Denn einfach ist es wirklich nicht. Ein Thematik, die für Verwirrung auf Arbeit sorgte, zumindest bei einigen Personen. Ich würde sagen, es entspricht gerade mal wieder einer Identitätsfindung. Ich sehe gerade viele fragende Gesichter vor mir. Auch hier halte ich mich noch zurück, da ich mir selbst noch nicht im Klaren bin, was eigentlich Phase ist. Mittlerweile habe ich durch meinen Sport einen guten Ausgleich wieder gefunden durch die Regelmäßigkeit. Aber es taucht eben immer wieder mal noch in Gedanken diese Vorstellung auf. Was möchte mir das damit mitteilen? Dazu habe ich noch keine Antwort gefunden. Schöne Vorstellungen sind es trotzdem.

Wisst ihr, was mich irgendwie begeistert? Euch immer mal zum Nachdenken anzuregen. Ich vermute, dass das auch klappt. Klar, es ist doch ein recht persönlicher Blog, aber darum heißt diese Blogseite ja auch so, wie sie eben heißt. Hier gibt es eben Meinungen und Darstellungen aus persönlicher Perspektive. Philosophische Gedanken nicht ausgeschlossen. 🙂 Und eines möchte ich gern noch schreiben. Wer mich nicht persönlich fragt, kann nicht schlau aus meiner Persönlichkeit werden. Ich wünsche mir gerne wieder mehr den Blickwinkel aus der Ferne. Zu nah am Geschehen ist vielleicht nicht immer gut. Darum finde ich es auch toll, dass es mittlerweile so viele Möglichkeiten der Weiterbildungen gibt, auch extern, die ich dankend annehme. Ein Austausch an Erfahrungen begeistert mich immer wieder. Gute Arbeitgeber machen dies möglich. Und so geht es im Februar mit dem zweiten Teil weiter. Zum einen ist man raus aus dem Geschehen, zum anderen wird man nicht dümmer. Und das ist in jedem Beruf möglich, denn die Entwicklung bringt es mit sich.

Und ja, Beruf ist nicht alles. Den Ausgleich dazu muss man sich schaffen. Ich habe meine Möglichkeiten dazu gefunden und liebe mein Leben trotz dieser schwierigen Phase gerade sehr. Vor allem, wenn man für ein Vorhaben ein positives Feedback erhält. In diesem Sinne wünsche ich euch auch so ein tolles Leben, welches ihr trotz blöder Phasen liebt!

Macht’s gut, einen schönen Abend und bis bald!

Bedürfnisse

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, die Abende sind wieder lang und gemütlich, aber irgendwie auch sehr gedankenreich. Darum gibt es zu später Stunde mal wieder einen Beitrag.

Erst einmal wünsche ich euch allen ein gesundes neues Jahr. Auf das ihr weiterhin optimistisch bleibt!

Nun aber zum eigentlichen Thema. Warum habe ich es gewählt? Na ja, weil sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Jeder hat im Augenblick ein anderes Bedürfnis. Derjenige, der im Krankenhaus liegt, möchte einfach gesund werden und wieder nach Hause. Ein Obdachloser möchte vielleicht einfach gerade etwas zwischen die Zähne bekommen. Andere sehnen sich nach vernünftigen Schlaf. Nach Geld kann man sich auch sehnen, macht aber wenig Sinn, wenn andere Dinge im Grunde fehlen. So hat jeder von uns seine Grundbedürfnisse. Und irgendeins fehlt uns doch immer. Alles Gute kommt nie zusammen.

Und ja, auch ich selbst habe Sehnsucht nach etwas. Ich bin aktuell glücklich und zufrieden mit dem, was ich um mich habe. Sei es Freunde, Tiere, materielle Dinge. Dennoch fehlt etwas. Es gibt einen Wunsch oder eher einen Traum. Im Unterbewusstsein macht es sich immer wieder in den Träumen bemerkbar und kommt zum Vorschein. Aber der Verstand hat dabei eine eher ablehnende Haltung. Dabei wären es vielleicht so klitzekleine Gesten. Es beschäftigt den Kopf ungemein. Wenn man dazu dann noch tiefsinnige Literatur zu sich nimmt in Form von drei philosophischen Büchern, dann geht das Kopf-Feuerwerk erst richtig los. Und trotzdem sehne ich mich nach der Realität. Aber es wird nie funktionieren. Nie!

Es war deswegen auch zu den Feiertagen ruhig gewesen. Fernab von allem, was gewohnt bedeutet. Andere Umgebung, andere Leute, 48 Stunden minimum Abstinenz von Facebook und WhatsApp. Den Kopf etwas abseits der Wege frei bekommen. Nur auf sich und die Hunde und die Laufwege konzentrieren. Und die Wege waren zu Beginn nicht ganz so einfach. Aber gemeistert ohne zu fliegen. 🙂 Ein interessanter Jahreswechsel auf jeden Fall. So spontan, so frei von allem. Nur das wichtigste dabei. Die Hunde, die Musik, ein paar Klamotten und mich. Sehnsucht ist dennoch groß. Was genau, bleibt ein Geheimnis.

Welche Bedürfnisse habt ihr in diesem Augenblick? Was fehlt euch so wirklich? Und schaut euch an, was ihr eigentlich alles habt. Wir können in unserer Gesellschaft doch echt zufrieden sein mit dem, was wir an materiellen Dingen haben. Und wenn jeder nur die Hälfte hätte, würde das auch noch locker reichen. Ich nehme mich da nicht raus. Aber überlegt doch bitte einfach, was ist euch wirklich wichtig?! Ich finde manchmal diese Frage ziemlich cool: welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Ich wüsste es auf Anhieb und dann wäre es mir egal, wie lange ich überlebe. Irgendwie kämpft man sich immer durch.

Wenn ihr darüber nachdenkt, was euer Unterbewusstsein bei euch auslösen könnte, wie beispielsweise Träume hervorheben. Würdet ihr es gerne mehr steuern wollen? Ich definitiv nicht. Denn es bringt schöne Dinge hervor, wonach man sich doch sehnt. Die wichtigen Dinge im Leben eben. Und wisst ihr, warum das Leben manchmal etwas schwierig und undurchsichtig ist? Nicht umsonst heißt Leben umgedreht Nebel. Nebel ist eben etwas undurchsichtig und dahinter gibt es immer viele Überraschungen. Man sollte sich vorsichtig herantasten, aber sich trotzdem vorwärts bewegen. Schritt für Schritt wird das Leben leichter mit jeder Erfahrung, die man sammelt. Egal, ob real oder irreal. Manchmal eben auch ein Kopf voller Gedanken.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und bis bald.

Resümee des Jahres

Guten Abend ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr hattet alle ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten und konntet ein bisschen zu euch zurückfinden. Die Nachrichten bleiben davon auch entfernt. Wie auch immer. Ein Teil hat auf Arbeit die Stellung gehalten, mich einschließend. Aber da mir dieses Fest nicht wichtig ist bzw. es eh eine blöde Zeit ist, stört mich die Arbeit dahingehend gar nicht. Vielleicht kann man mich auch als Grinch bezeichnen. Dennoch ist es irgendwie ein besonderer Jahresabschluss. Es gab nicht viel an Geschenken, was absolut okay ist. Dafür habe ich wieder diejenigen beschenkt, die mir im Leben sooo wichtig sind. Und es sind nur wenige Leute. Das Feedback macht mich umso glücklicher und so kann ich doch sagen, dass ich ein paar schöne Tage hatte. Zumal das Wetter ja auch gepasst hat. Am Heiligen Abend so leichte Fusseln an Schnee und die zwei Feiertage schöner tiefer kalter Frost mit Sonnenschein. Ein Hauch weiße Weihnacht. Wenn auch nicht viel Schnee lag, aber der Moment an diesem Abend, irgendwie wunderschön. Weihnachtskarten gab es in diesem Jahr keine von mir, aber für gewisse Personen gibt es zwischen den Jahren noch ein wenig Input. Dazu nutze ich dann die letzten Tage. So sind meine freien Tage gut ausgefüllt und man kann das alte Porto der deutschen Post noch einmal voll nutzen, bevor es ab Januar wieder steigt.

Was gibt es sonst zum fast vollständig vergangenen Jahr zu sagen? Ich für mich habe meine Einstellung von Grund auf noch einmal etwas überholt durch das Ereignis im Oktober 2020 und den resultierenden Folgen. Es ist auch bemerkenswert, dass diese Veränderung von außen wahrgenommen wird. Klar, sieht man es auch, aber zudem wächst auch das Selbstbewusstsein. Ich nehme das Leben anders wahr, nutze weniger die sozialen Medien und Nachrichten gehen mir mittlerweile echt auf die Nerven. Klar gehören zu einem Jahr auch mal Tief- oder Rückschläge, aber alles in allem war es ein erfolgreiches Jahr. Die begonnene Weiterbildung bringt mich auch auf einen Stand, wo ich mich noch weiter hin orientieren möchte. Im Februar geht es damit weiter voran mit der guten Hoffnung auf einen tollen Abschluss. Dann heißt es hart durchbeißen und Leute mitziehen. Denn da dürften so einige Steine gebrochen werden. Altes ist eben nicht immer bewährt, muss aber angepackt werden. Diese Motivation, diesen Optimismus habe ich einfach!

Könnt ihr denn auch auf ein erfolgreiches Jahr zurückschauen? Ich wünsche es eigentlich jeden trotz dem Mist, der da mit C anfängt und orona aufhört. Klar ist man immer noch ziemlich eingeschränkt, aber am Ende muss man einfach das Beste daraus machen. Dafür muss sich jeder im Optimismus üben, das ist sehr wichtig. Auch fürs eigene Gemüt und Wohlbefinden. Und seien es nur kleine Fortschritte, es geht immer voran. Wir müssen nur dran bleiben. Denn am Ende leben wir alle im Hier und Jetzt und sind unser eigenes Glückes Schmied. Man kann sich auch an ein bisschen schön gestalteter Weihnachtsbeleuchtung erfreuen oder wie sich die Hunde miteinander verstehen. Auch da gibt es zu meinen Chaoten tolle neue Erkenntnisse bzw. haben sich da Ahnungen mal wieder bestätigt. Klar, zwei Jagdschweine zu besitzen, ist manchmal ziemlich nervig, aber man hat eben nie alles falsch gemacht und ich kenne meine Hunde mittlerweile gut und lerne die Kleene noch besser kennen. Kleine Mimose mit großer Fresse manchmal. 🙂

Nein, aber im Ernst jetzt für euch als Tipp. Erinnert euch mehr an die schönen Dinge im vergangenen Jahr, welches sich dem Ende neigt. Akzeptiert andere Meinungen von eurem Gegenüber oder diskutiert es einfach mal entspannt aus ohne Streit. Jeder von uns hat eine andere Ansicht zu verschiedensten Themen. Rammelt euch nicht die Köpfe ein! Erfahrungen prägen unser Leben und schulen es. Es hat keiner behauptet, dass es einfach wird. Bleibt optimistisch und schaut nach vorn. Uns geht es eigentlich recht gut. Wir müssen nur etwas Vernünftiges daraus machen.

In diesem Sinne wünsche ich euch nun schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und verabschiede mich noch mit einem tollen Spruch im Bild. Genau so muss es betrachtet werden!

Bis zum nächsten Jahr!

Wenn die Welt für einen Moment still stehen soll…

Guten Abend ihr Lieben und willkommen zurück. Lange habe ich nichts mehr von mir lesen lassen, aber heute gibt sich mal wieder die Gelegenheit und Zeit.

Es war eine arbeitsreiche Zeit zwischendurch. Und na ja, von dem ganzen Rest drumherum möchte ich gar nicht erst reden. Es nervt alles nur noch.

Darum habe ich auch diesen Titel gewählt. Auch wenn dies eher unmöglich ist, aber jeder hat sich diesen Moment schon mindestens einmal im Leben gewünscht. Dazu zählen wohl die verschiedensten Anlässe. Festhalten dieser Zeit und alles, was um einen herum passiert, komplett ausschalten. Klingt zu einfach, aber es geht leider nicht. Die Zeit, die Erde dreht sich weiter. Oft gefühlt dann noch schneller als zuvor. Wir wachsen mit unseren Aufgaben und Erfahrungen, egal aus welcher Richtung kommend.

Was uns aber bewegt, möchten wir fest halten, am liebsten für immer. Abschied, Freude, Menschen, die einen nahe gehen, tolle Momente, tolle Orte… einfach Erinnerungen. Wir suchen Verbindungen zu knüpfen für unser Leben, versuchen festzuhalten. Auf welche Art und. Weise es für sich jemand macht, bleibt jedem selbst überlassen. Fotos beispielsweise ist eine Möglichkeit. Aber eigentlich steckt alles in unserem Wunderwerk, welches sich tatsächlich Gehirn nennt. Wenn es dann die Verknüpfung noch zum Herzen herstellt, ist dies wunderschön.

Worauf möchte ich heute hinaus? Erinnerungen sind toll und sie stärken uns im tiefsten Inneren. Sie formen die Persönlichkeit und doch geht das Leben jeden Tag weiter. Wir sollten nur so leben, dass wir uns gut fühlen. Weg von dem ganzen Mediengedöns. Es beeinflusst uns viel zu sehr in unserer Wahrnehmung und Einstellung zu gewissen Themen. Es nervt! Medien machen uns schon ein wenig verrückt und verzerren das Meinungsbild. Hin wie her. Ich habe meine eigene Einstellung zu gewissen Themen, die darf ich vertreten, sollte aber auch andere Meinungen anhören und akzeptieren, weil eben andere Erfahrungen und Hintergründe eine Rolle spielen. Vielleicht sollten wir hier die Welt mal einen Moment festhalten und stilllegen.

Widmet euch wieder Begegnungen, die euch gut tun, die dem Austausch dienen und mal nicht über die sozialen Medien laufen. Trefft euch, wenn möglich. Unterhaltet euch, lasst die Technik außen vor. Ihr werdet merken, es tut euch gut. Klar kommt ihr dabei sicher auch ins Gespräch über aktuelle Themen, aber ihr habt dann eine eigene Meinung. Man lernt doch aber im Umgang mit seinem Gegenüber auch Respekt und gerne auch eine Diskussionsebene.

Ich genieße die Tage, in denen ich Zeit für Menschen habe, mit denen ich gern umgeben bin, auch wenn da nicht immer die gleiche Meinung vorherrscht. Aber es sind die tollen Momente, die man miteinander hat, einfach in Austausch zu treten. Oder in Erinnerungen zu schwelgen oder einfach über die Zukunft zu philosophieren. Man hat immer Träume, aber nur ein Leben. Warum lebt man dann nicht seinen Traum? Manchmal steht man sich dafür selbst im Weg, glaube ich. Ich nehme mich dabei nicht heraus. Im Gegenteil, mich eingeschlossen, ist das zutreffend. Darüber ärgere ich mich selbst ein wenig. Aber so ist es. Manchmal muss man dabei auch über seinen eigenen Schatten springen. Aber einen Sprung habe ich ja auch schon mal geschafft und ein persönliches Ziel schon knapp erreicht.

Eine tolle Formel, die ich heute zufällig gefunden habe, ist aus einem Periodensystem, ein wenig abgeleitet aus der Chemie. Aber am Ende macht es einmal mehr deutlich, was man zum erfolgreichem zufriedenem Leben benötigt. Dazu gehören: Di, Ve, Ge, Te

Di steht für Disziplin. Disziplin ist die Brücke zwischen den Zielen und der Verwirklichung.

Ve steht für Vermächtnis. Das Ziel ist es nicht auf ewig zu leben, das Ziel ist etwas zu schaffen, das es tut.

Ge steht für Geduld. Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit reif ist.

Te steht für Team. Wenn alle zusammenarbeiten, kommt der Erfolg von selbst.

Diese Sprüche sind so passend und wenn man alles zusammensetzt, kann man ein tolles motivierendes Leben führen. Dabei sehe ich gerade letzteres auf alles realisierbar. Sei es Freundschaften, Partner, Arbeitskollegen oder andere Menschen. In Verbindung mit den drei anderen Komponenten ergibt auch alles einen Sinn: den, des Lebens!

Wir sind zwar jeder für sich Individuen, aber doch sind wir soziale Wesen, die wir das auch brauchen. Und das vor allem in der realen, und nicht, wie zunehmend, in der fiktiven Welt. Der eine mehr, der andere weniger.

Wenn ich mich zurück erinnere, vor einem Jahr… wie schön war es doch, als es immer mal kurzen Besuch gab von Menschen, die mir sehr am Herzen liegen mittlerweile. Auch wenn es immer nur kurz war, aber der Kontakt ist so viel wert, wenn man nicht so viel herauskommt. Dankbar auch für diese Erfahrung, die ich in der Zeit sammeln durfte und mir zu Beginn des Jahres neue Ziele gesteckt habe. Das sind eben diese kleinen Dinge, mit denen unser Leben wächst und die man eben so oder so festhält.

Ich hoffe sehr, dass es ein kleiner Motivationsanstoß für euch ist und ihr trotz der Momente, die ihr liebsten festhalten möchtet, weiter leben könnt. Denn ihr werdet größer um jeden einzelnen Tag, größer mit Blick auf das, was euch noch bevorsteht. Blöder Vergleich, aber Eckart von Hirschhausen schrieb ein Buch: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

Das macht unser Kopf in Zusammenarbeit mit dem Herzen nicht anders. Nur im anderen Kontext. In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit.

Bis bald und denkt dran: Medien aus, Kopf und Kommunikation an!

Bombeneinschlag

Hallo meine lieben Leser,

heute gibt es mal wieder etwas, was euch alle etwas motivieren kann. Der Titel verrät es schon. Es gab im Kopf so etwas wie einen Bombeneinschlag bzw. Explosion, die zwar zu Beginn einiges durcheinander gebracht hat, aber es sich mit den weiteren Tagen sich wieder ein wenig sortiert hat und das Puzzle klarer zusammenpasst.

Ihr denkt euch jetzt sicher, wovon sie jetzt redet. Ich sag nur: eine Weiterbildung, die es in sich hat. Bereits am ersten der insgesamt 6 Tage war ich geflasht von dem Wissen, welches nicht vorhanden ist, aber im logischen Zusammenhang einen Sinn ergibt. Es beschäftigt mich bis heute, obwohl gerade einmal die Hälfte der Tage erledigt ist. Im Dezember gibt es Modul II. Und ich muss zugeben, dass ich sehr dankbar dafür bin, dass ich aufgrund des Arbeitgebers keinerlei Kosten auszustehen habe. Auf der anderen Seite wird ja erwartet, dass man mindestens eine externe Fort- oder Weiterbildung macht. Ich denke, ich habe mir dabei genau das Richtige herausgesucht. Gerne bin ich dabei auch als Multiplikator im Team. Ich kann es kaum erwarten, dass Dezember ist.

Ganz ehrlich, ich bereue nichts von dem, was bisher gelaufen ist in meinem Leben. Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe: Erfahrung aus Leben, Weiterbildung, Vergangenheit, Freundschaften. All das formt einen Menschen. Mit diesem neuen Wissen, welches ich mir nun wieder aneigne, stelle ich immer wieder fest, dass wir auch aus Bildung schöpfen und auch so ein wenig danach streben sollten. Das gilt für jeden Beruf, den man für sich als Berufung sieht. Ja, manchmal muss man eine Schippe Geld investieren, aber am Ende lohnt es sich doch!

Ich bin gerade einfach nur begeistert vom Leben. Sicher wird es auch in Zukunft Rückschläge geben, aber wer weiß denn schon, was die Zukunft bringt? Jeden Tag das Beste draus machen. Und wenn es mal nicht nach Plan läuft, flexibel sein und anders denken.

Ich möchte mich auch mal wieder bei den beiden Familien bedanken, die in dieser Zeit, sowohl die Tage im Oktober, die waren, als auch die bevorstehenden im Dezember, meine beiden Verrückten aufnehmen. Das erleichtert mir vieles und ich weiß, dass die beiden Fellnasen gut aufgehoben sind. DANKE!!!

Was mich noch beschäftigt bezüglich dieser Weiterbildung, ist, dass es zum Teil in der Ausbildung teils verkehrt gelehrt wird. Auch da sind noch andere Standards irgendwie in Anwendung. Zumal man bei dieser Thematik eh nicht allzu viel im Zusammenhang gehört hat. Selbst die Fachabteilung, die das zum Teil hauptberuflich machen, hatten dazu nur einen Bruchteil in ihrer Ausbildung. Wir im Kurs sind ein gemischtes Team deutschlandweit. Drei verschiedene Professuren von Bayern bis hin nach Kiel. Ich möchte behaupten, dass unser Dozent der Beste in seinem Fachgebiet ist. Danke für den genialen Kurs!

Es beschäftigt mich einfach, dass es eigentlich so einfache Physik ist, an die man nicht immer denkt, aber es so logisch ist. Physikalische Gesetze eben. Schwerkraft, Sogkraft, Muskelkraft, Nervenreizleitung. So verständlich, aber in der Praxis dennoch echt gefährlich manchmal. Fahrlässige Körperverletzung. Aber nun strickt sich der Faden im Kopf neu und sortiert die Explosionsschäden wieder etwas neu, um ein Verständnis zu finden und dieses möchte ich als Wissen unbedingt weitergeben. Denn es kann unter Umständen Menschenleben retten.

Einfach geflasht von diesem ersten Modul dieser Weiterbildung!

Ich denke nun anders über Schluckstörungen. ZEREX TK/DYS Danke.

Ich wünsche euch nun noch einen schönen restlichen Montag, auch wenn nicht mehr viel dran ist. Bis dahin… und wenn Fragen sind, schreibt gerne ein Kommentar.

Bis bald!

Endlich! (-keit)

irgendwo zwischen Schagen und Dirkshorn

Guten Abend ihr Lieben!

Endlich konnte ich nach über zwei Jahren wieder Urlaub für mich und die beiden Chaoten gestalten, so ganz für mich. In einem Land, welches ich sehr mag.

Von Grund auf wäre es mir am Ende egal, wohin es gegangen wäre, aber so ein bisschen Küste muss schon sein. Also habe ich mich relativ kurz entschlossen für eine Woche nach Holland zu fahren. Fest gebucht über die Website http://www.hundeurlaub.de bzw. Facebook über eine kurze Anfrage und prompt hatte sich ein Bungalow-Besitzer gemeldet. Als es alles Dingfest war und die Zahlung vollständig, war ich mir guter Dinge, einen schönen Urlaub zu haben. Und heute sitze ich hier, stelle fest, dass es der letzte Abend ist und die Zeit eben endlich ist. Morgen geht es auch schon wieder zurück.

Einige erklären mich vielleicht für verrückt, aber vom Aufenthaltsort bis zur schönen Nordsee sind es Luftlinie 10km. Na ja, da dachte ich am ersten Tag nicht ernsthaft darüber nach und stiefelte mit Wasser für die Hunde und mich, etwas Proviant und guter Laune Richtung Nordsee. Die Strecke zog sich und am Ende des Tages hatte ich wohl mindestens 25km auf meinen Füßen. Die Hunde noch mehr, denn sie sind am Strand noch dazu schön toben gewesen. So folgte ein Tag der Ruhe, bevor es Mittwoch nach Amsterdam ging. Kulturschock für Ava, Spike kennt dieses Stadtgeschehen ja schon von 2014. Donnerstag am stürmischen Tag waren wir dann gefühlt fast allein am Strand, dieses Mal aber mit dem Auto. Die Gegend dabei noch ein wenig erkunden. Freitag nächster Kulturschock Stadt Alkmaar. Eigentlich hatte ich mich auf den Kaasmarkt gefreut, aber na ja, Corona lässt auch hier grüßen. Wobei es hier echt entspannt ist. Keine Masken, lediglich in öffentlichen Verkehrsmitteln, 1,5m Abstand, ansonsten recht lässig. Damit habe ich nicht gerechnet. Am heutigen Tage waren wir sehr frühe Vögel und nochmals an der Küste. Bis ca. 9 Uhr haben wir vielleicht in der Ferne 3-4 Menschen gesehen, so genial. Solche Tage liebe ich. Manchmal brauche ich das. Nachmittags haben wir noch den schönen See umrundet, sodass die Hunde immer wieder ihren Ausgleich hatten. Aber ich vermute fast, dass sie Urlaub vom Urlaub brauchen. Morgen ist Schicht im Schacht, da wird das Auto beladen und 10 Uhr spätestens der Schlüssel abgegeben. Ja, auch so ein Urlaub hat eine Endlichkeit. Jeden Moment der Freude der Hunde ist aber so wunderbar zum Genießen gewesen. Kaum sehen sie Wasser, spüren den Sand zwischen ihren Pfoten, drehen sie so auf, dass sie ganz anders sind. Momente voller Glück!

Auch wenn ich im Urlaub gern für mich selbst unterwegs bin, so fehlt am Abend doch ein wenig der Austausch vom Tag oder mal jemand, der auch mich mit meinen beiden fotografieren kann. Das habe ich zumindest feststellen müssen, dass Selfies mit einer richtigen Kamera schlecht funktionieren. 🙂

Vieles habe ich mal wieder mit meiner Kamera geknipst, nur wenig mit dem Handy. Lediglich Videos sind mit dem Telefon etwas besser. Ausgewertet wird die Bilderwahl dann wieder in der Heimat. Vielleicht gibt es dann mal einiges zu schauen.

Bei unserem langen Marsch musste ich auch feststellen, dass ich dem Spike die vielen Kilometer wohl nicht mehr so antun sollte. Denn auch er wird älter. In wenigen Tagen wird er stolze 8 Jahre alt. Hoffentlich kommen noch acht weitere dazu. Die Zeit. vergeht so schnell und ist vergänglich. Aber die Momente muss man eben nutzen. Erinnerungen dazu sind immer so wundervoll.

Urlaub ist schon immer etwas Besonderes. Raus, etwas anderes sehen zu können. Gerne auch mit einer Urlaubsbegleitung, wo man aber trotzdem getrennte Wege gehen kann. Zeit für sich, aber auch Zeit für Austausch. Das wäre ideal. Mir ging es dieses Mal wirklich so, dass ich doch echt viel am Smartphone hing, obwohl ich es nicht bzw. wenig nutzen wollte. An der See blieb es bis auf die Videos in der Tasche. Dort ging abschalten so einfach. Vielleicht habt ihr Ideen, wie man so etwas noch anders gestalten kann. Für Vorschläge bin ich gerne offen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Ich werde morgen sicher eine entspannte Heimreise haben, denn meine Wahlkreuze sind bereits per Briefwahl gesetzt. Geht also alle schön wählen!

Bis bald mal wieder und viel Spaß beim Video.