Allmählich wird es klarer

Guten Abend ihr Lieben.

Heute bereits wieder eine kleine Wortmeldung von mir.

Es sortiert sich gerade mal wieder ein wenig das Chaos im Kopf. Gefühle, die vom Herzen ausgelöst, wollen da oben verstanden werden. Und so habe ich im Gespräch mit meiner Besten den Wink mit dem Zaunpfahl bekommen, das unbedingt mal nachzulesen. Gesagt, getan.

So kramte ich in meiner Vergangenheit herum und es zeigte sich immer und immer wieder ein ähnliches Bild. Auf der Suche nach gleichwertigen Gesprächspartnern, aber doch völlig irreal. Ich könnte vermutlich mindestens 10 Personen aufzählen, wo das mal so oder so ähnlich der Fall war. Und so sind die Parallelen ziemlich krass für mich in der Wahrnehmung. Nun bleibt nur noch die Frage, warum das immer das gleiche Muster und Problem ist? Das erhoffe ich mir baldmöglichst herauszufinden. Denn auch das bin nicht ich selbst, das ist doch eher die Suche nach etwas Bestimmten, was fehlt bzw. fehlte in der Vergangenheit. Ich hoffe sehr, dass ich entweder selbst darauf komme oder mir bald geholfen werden kann.

Ich bin nun soweit, dass die Bilder immer klarer werden. Ich habe das Loslassen erlernen dürfen auf eine besondere Art und Weise. Und ich nutze das Schreiben als Ventil oder auch zum Sortieren dieser wirren Gedanken. Fasziniert noch immer von der Leistung unseren menschlichen Gehirns. Verdrängung steht da oben doch auf der Tagesordnung. Trotzdem sind kleine Details manchmal das, welche große Bedeutung mit sich tragen. Wohl bin ich ein aufmerksamer Zuhörer. In meinem Job ist das aber auch wichtig. Kann mir das aber auch zum Verhängnis werden? Puh, keine Ahnung. Aber neugierig bin ich auch. Zu gern wüsste ich Details, die mich vermutlich nichts angehen oder ich mich gar in Bedrängnis bringen könnte. Uiuiui… diese Gedanken. Es sind eben freilaufende Gedanken. Vergleichbar mit einem freilaufenden Hund. Weißt du wirklich, ob er dir nichts Böses will?

Oh wow, wo bin ich nur angekommen? Ich hoffe sehr, dass sich das bald klären wird. Über das Ziel hinausgeschossen und doch nur auf der Suche nach etwas Vergangenem.

Ich danke wie immer meinem engsten Freundeskreis fürs Vertrauen und Verständnis. Manchmal bin ich schon echt komisch unterwegs. Dabei bin ich doch nur auf der Suche nach Klarheit.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht!

Illusionen

Hallo ihr Lieben.

Das Jahr hat noch nicht einmal vier vollendete Tage und ich schreibe heute bereits meinen dritten Eintrag. Das ist schon ziemlich krass. Aber so ist das nunmal, wenn man das Schreiben nutzt, um Gedanken irgendwie sortieren zu können.

Tja, Illusionen… ein Thema, welches wohl häufiger denn je bei mir im Kopf herumschwirrt. Die Oxford Languages Definition dieses Wortes besagt wohl alles: Substantiv, feminin [die]
1.
beschönigende, dem Wunschdenken entsprechende Selbsttäuschung über einen in Wirklichkeit weniger positiven Sachverhalt
„wertlose, jugendliche Illusionen“
2.
PSYCHOLOGIE
falsche Deutung von tatsächlichen Sinneswahrnehmungen (im Unterschied zur Halluzination)

Bezugnehmend auf meinen kurz gehaltenen Text Feuerwerk trifft diese Illusion wohl zu. Das Herz ist vielleicht entflammt, aber es wird nicht weiter lodern können, denn ich bin froh, dass zwei aus meinem Freundeskreis diese lodernden Flammen desillusionieren mit ihrer externen Feststellung und Betrachtung. Im Unterbewusstsein war es bereits verankert, aber durch die beiden Mädels wurde es mir gerade in Worte gefasst und bewusst gemacht. Das tut erst einmal richtig weh, aber jetzt, wo es mir doch bewusst vor Augen gemacht wurde, kann ich vielleicht anders damit umgehen?! Ich hoffe es zumindest. Ansonsten muss auch das noch einmal offensiv angesprochen werden.

Tja, von wegen mein Herz ist frei für neues. Durch die neu kennengelernte emotionale Ebene bin ich wohl auch ziemlich angreifbar geworden. Auch auf Arbeit lässt mich so einiges nicht mehr kalt bzw. fresse ich es nicht mehr in mich hinein. Damit den Umgang zu lernen ist für mich noch ein hartes Stück Arbeit. Da bin ich aktuell froh über jedes noch so kleine bisschen Ablenkung. Sei es ein Telefonat, seien es die Runden mit meinen beiden, sei es das Schreiben oder eben alles andere, womit ich mich fangen kann. Ich habe mir tatsächlich ein gutes Repertoire aufgebaut und darauf bin ich sehr stolz. Und so werden vielleicht auch nur zwei bis drei Personen diesen Text hier wahrlich verstehen, worum es genau geht. Ich bin froh, das es ausgesprochen/angesprochen wurde. Nicht sortierte Gedanken bekommen eben eine klare Linie, eine klare Deutung. Das Ziel ist aber eine Illusion, die ich mir wieder aus den Kopf schlagen muss. Nein, nicht schlagen, das wäre nicht angenehm… Ich muss darüber reden.

So bin ich eben zufrieden, solch ehrliche Freunde zu haben, die das alles etwas mit Abstand betrachten. Nicht umsonst hat meine Beste mir zu Weihnachten auch diese Karte, wie im ersten Jahresbeitrag zu sehen, geschenkt. Der Sinn dahinter ist tiefgründig.

Hier etwas zu den Symbolen auf der Karte:

Libellen sind Geschöpfe des Wassers, die ihre Häuser in und um Wasser bauen. Wasser ist ein Symbol des Unterbewusstseins im Bezug auf die Gedanken und Träume, die wir in einem entspannten, meditativen oder schlafenden Zustand haben. Die Libellen sind die Boten, die uns bitten, unseren Wünschen Aufmerksamkeit zu schenken. Zudem sind sie auch ein Symbol dafür, im Hier und Jetzt zu leben und ein Bewusstsein für die Kürze des Lebens zu haben.

Die Uhr steht als Messgerät für die vergehenden Stunden und die Zeit. Als Symbol erinnert sie uns an die Vergänglichkeit allen Lebens und daran, dass jede Sekunde unseres Lebens kostbar ist.

Schlüssel helfen uns im Alltag jeden Tag Türen zu öffnen. Das Schlüsselmotiv kann aber auch eine ganze Reihe an Bedeutungen haben. Der Schlüssel ist facettenreich und steht auch als Zeichen für Freiheit, den Neuanfang und der Veränderung, Macht, Kraft, Stärke, Sicherheit und Schutz zudem als Zeichen für einen geliebten Menschen.

Ich danke dir, liebe Jeanette, für diese aussagekräftige Karte. Und so erschließt sich für mich so einiges. Illusionen sind schön, aber nicht umsetzbar. Illusion ist auch das abschließende Bild dieses Textes, dennoch ist die Vorstellungskraft unseres Gehirns immer wieder beeindruckend.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen entspannten Abend und bis bald.

Emma Hewitt – Colours

Feuerwerk

Ein grandioses Feuerwerk

zum Jahreswechsel 2023/2024.

Flammen dieses Werks erwärmen das Herz.

Tränen fließen vor Freude.

Das Alte verabschiedet, das Neue begrüßt.

Feuerwerk der Synapsen im Gehirn.

Was ist da nur los?

alles durcheinander

keine klare Struktur

und dennoch eine konkrete Abfolge

Was geht in mir vor?

Was möchte ich wissen?

Feuer; das Werk, welches beherrscht werden möchte.

Teufelswerk? Herzenswerk?

Was zur Hölle?

Das Feuer ist warm.

Das Herz möchte endlich ein Stück erwärmt werden.

Sehnsucht; die Suche nach etwas

Verlangen, Sucht, die gefüttert werden möchte.

Aber es ist eine ganz andere Suche,

die befriedigt werden möchte.

Die Suche nach Wärme,

nach dem entfachenden Feuer,

nach Liebe?

vielleicht auch nur etwas Aufmerksamkeit?

Feuerwerke sind der Knaller!

Aber sie müssen am Laufen/Leben gehalten werden

mit einem Band

sichtbar oder unsichtbar

materiell oder ideell?

Es ist kompliziert, die Suche nach dem Feuerwerk.

Rückblick 2023

Guten Abend ihr Lieben.

Wie war das gleich? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Manchmal schon.

Diese Karte war ein Weihnachtsgeschenk meiner besten Freundin. Ihre Deutung dazu habe ich leider noch nicht erhalten, aber für mich sagt diese Karte schon echt viel aus. Findet ihr nicht?

2023 habe ich nun mit ordentlich Getöse und bei einer schönen Feier abgeschlossen. Es war ein ziemlich turbulentes Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. So habe ich endlich einen Großteil meines eigenen Ichs gefunden und lerne aktuell noch weiter, damit umzugehen. Denn es ist schon noch etwas ungewohnt. Außerdem habe ich meine emotionale Ebene, die sehr tiefgründig ist, wiederentdeckt. Es gab Erlebnisse, die nicht greifbar waren und andere Momente, die man für immer festhalten wollte. Aber man kann nichts real halten, man kann es nur als schöne Erinnerungen abspeichern im Kopf, aber viel mehr noch im Herzen. Herzensangelegenheit ist wohl auch meine Arbeit. Entwicklung und Sammlung von Erfahrungen, Lebenserfahrung.

Begegnungen in diesem Jahr, die mich tiefsinnig verändert haben. Einige, die hier dem Blog folgen, die vielleicht meine Meta-Ebene der Gedanken nicht ganz folgen können.

So in etwa schießen wohl die Synapsen im Gehirn umher bei diesen Gedankengängen. Kein Wunder, dass ich dieses wunderbare Gerät schon seit meiner Jugendzeit besitze. Ich mag es sehr. Aber der Sinn dahinter ist viel viel tiefer. Es trägt Bedeutung mit sich. Keine Erinnerung, aber Bedeutung.

Das Jahr endete mit einer tiefen Phase und dennoch bleibe ich mein eigener Optimist, denn mein Leben gibt es nur einmal und so geht es Tag für Tag voran und man erreicht immer wieder die kleinen Ziele dorthin. Ich bin dankbar für die Menschen, denen ich neu begegnet bin, die ich näher kennenlernen durfte, die mich unterstützt haben, die einfach auch für mich da waren und zugehört haben. Ratschläge hin oder her, am Ende entscheide ich ja auch selbst, was ich für mich annehmen kann. Das Jahr hat so vieles offen gelegt, was verborgen war, wonach ich wohl auch immer gesucht habe. Antworten werde ich in gewissen Dingen wohl nie erhalten, aber ich kann sie mir ja zurechtspinnen. Positive Beeinflussung des Unterbewusstseins. Ich durfte damit Bekanntschaft machen in der Hypnosetherapie bei Frau Tannewitz und es begeistert mich nach wie vor. Auch wenn das im eigenen Sinne für mich gut funktioniert, so ist es geführt nochmals intensiver. Aber wie ich es im Beitrag Ein Quantensprung ins neue Leben schon beschrieben habe, es ist eben doch auch ein wenig wie eine Droge. Ein positives, gutes Gefühl, wovon man nicht genug bekommen könnte.

Aufwühlende Gespräche, ein etwas offeneres Ich als vorher und das Ergründen meiner eigenen Geschichte aus ganz anderen Blickwinkeln zeigten mir doch, wie weit ich bin. Und so ist es oft nicht mehr verwunderlich, dass ich „früher“ wie auch heute ab und an mal älter geschätzt werde. Und so schätze ich das vergangene Jahr trotz tiefer Schläge und einiger Durchhänger als durchweg positiv ein.

Mit Getöse wurde das alte Jahr verabschiedet, mit einer halben Stunde professionellen Feuerwerk des Partners meiner besten Freundin wurde dieses Jahr begrüßt und begonnen. Tatsächlich ein Moment, wo mir ein paar Tränen liefen, auch einfach nur, weil ich liebe Menschen um mich hatte und es ein grandioses Feuerwerk war. Bei Gelegenheit stelle ich den Link hier noch ein.

Somit schaue ich mit klarem Blick nach vorn, in die Ferne der Zukunft, aber ziehe aus jedem Tag meine positive Bilanz. Denn irgendetwas kleines gibt es immer und seien es die Dreckschnauzen und -zungen meiner Hunde nach eine kleinen Buddel-Party. Ach, und übrigens, beobachtet mal schnell drehende Windräder und denkt an nichts. Auch da kann man richtig gut entspannen. Manche mögen die Teile vielleicht nicht, aber irgendwie haben sie auch ihren Charme auf den Bildern. Irgendwoher muss ja die Grüne Energie kommen.

Ich freue mich auch in diesem Jahr über interessante Begegnungen, regen Austausch, wunderbaren Erlebnissen, schönen einprägsamen Ausflügen und in diesem Jahr auch mal wieder eine Kreuzfahrt, wenn ich die Alex überzeugen kann. 🙂

Somit wünsche auch ich euch allen einen schönen Start in dieses neue, gewinnbringende Jahr. Gewinnbringend im Sinne für Kopf und Herz.

Bis die Tage und danke auch an euch treue Leser. Ich spare mir mal das gendern…

Danke für alles! ❤

Das wunderbare Feuerwerk!

Blockiert

Guten Abend ihr Lieben.

Wer von euch kennt dieses Gefühl auch, wenn man bremst ist und die Räder blockieren? Es gibt nicht mehr viele Fahrzeuge, bei denen das noch der Fall sein könnte. Bei Motorrädern älterer Jahrgänge ist das noch gang und gebe. Ich bin selbst auch mal eine Zeit lang gefahren. Ein wunderbares Freiheitsgefühl. Und dann plötzlich bremst man, nicht dosiert genug, und muss ausbalancieren, sonst liegt man lang. Ich glaube, zwei oder drei Mal habe ich das geschafft.

Blockieren, wenn es sich nicht mehr weiter nach vorn dreht. Wenn Stillstand herrscht im Kopf. Warum gibt es kein ABS fürs Hirn? Jedes neue Fahrzeug ist damit ausgestattet. Ich bräuchte es aktuell wohl für mich. Jedes Mal stehen bleiben an der gleichen Stelle. Und das gilt in vielerlei Hinsicht.

Ich wollte mich gern frei machen für neue Bekanntschaften, aber das Herz wird blockiert von irgendwelchen Gedanken, die noch zu tief beschäftigen. Ich bin dennoch froh, damit gut umgehen zu können, aber ankommen wäre trotzdem einer meiner größten Wünsche. So vieles erreicht, mit beiden Beinen im Leben stehend und endlich die eigene Persönlichkeit gefunden oder noch dabei zu finden. Und dann… immer wieder das gleiche, schleierhafte Bild. Was für ein Mist aber auch. Ich wünsche mir sehr, dieses Thema loslassen zu können und arbeite auch weiter daran. Für Ausgleich ist gesorgt und dennoch ist das Herz nicht frei, sondern irgendwie wie gesteuert.

Auf der Suche nach der falschen Steuerung gibt es immer wieder diese Blockade. Aber warum schaue ich nicht nach vorn? Sind doch noch Fragen offen? Es tut weh, es schmerzt. Aber es wird nicht mehr runtergeschluckt. Eine Suche nach Erfüllung, die blockiert wird.

Ich bin froh über jeden in meinem Umkreis, der einfach da ist, denn es ist keine einfache Zeit. Aber trotzdem schaue ich weiter nach vorn auf den Weg, der vor mir liegt. Denn die Aussicht ist immer wunderschön. Egal, was kommen mag, irgendwer ist da. Irgendwann, zeitlich nicht festgelegt, zeitlich begrenzt ist unser Leben. Also machen wir trotzdem das Beste draus.

Und wer glaubt, das Leben sei Friede, Freude, Eierkuchen, hat sich getäuscht. Nichts läuft nach Plan. So viel Negatives drumherum, da müssen wir doch immer wieder neu lernen, das Positive zu schätzen und daraus Kraft zu tanken. Beim Fahrzeug geht ja auch die Tanknadel Richtung negativ, bis wieder vollgetankt wird.

Und so rechne ich damit, dass sich die Blockade bald lösen wird, auch wenn dazu Hilfe mal wieder notwendig wird. Denn manchmal braucht man einfach wieder den Blick in den tiefen Keller, der ja schon wesentlich aufgeräumter wirkt.

Bis dahin hilft Ablenkung und die Begleitung durch gute Freunde und liebe Worte. Danke an euch alle.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und kommt gut und gesund ins neue Jahr. Bis bald.

Mehrwert

Ein Text, der vermutlich Herrn Gruner gefallen würde… und dank des kreativen Schreibens auch eine interessante Form entwickeln könnte. Ich wünsche euch viel Spaß!

Mehrwertsteuer… Steuern, warum gibt es sie überhaupt, wenn diejenigen, die richtig viel Knete verdienen, sie nicht zahlen müssen?

Politik… Braucht einen Tapetenwechsel. Würde ich noch eine der jetzigen Parteien wählen wollen?

Systemgesteuert… Nachfrage und Angebot… Mehr Wert?

Was hat alles einen Wert? Ein Haus, Eigentum, ein Auto, aber was ist mit dem Leben?

Ist das Leben nicht mehr Wert als alles andere?

Wie schätze ich diesen Wert? Much or many? Eine beliebte englische Frage, wie ich sie gehasst habe.

Wertschätzung, Wertevermittlung, Ethik, auch ein Fach in der Schule, welches ich nicht gemocht habe. Jetzt erst lerne ich es zu lieben, diese Ethik, diese Philosophie, diese unerklärlichen Fragen, zu der jeder eine Meinung hat.

Freie Meinung, wieviel ist sie uns wert? Ein wichtiger Bestandteil in unserem Grundgesetz. Da sind wir bei den Rechten.

Es gibt aber auch Pflichten. Man sollte sie nicht vergessen.

Im privaten wie im beruflichen Bereich. Pflichtversicherungen. Warum gibt es sie? Wir könnten es auch alles selbst tragen, aber in der heutigen Konsumgesellschaft wohl kaum möglich… Oder könnten sich da alle am Riemen reißen?

Besitz ist das A und O für viele. Warum? Besitz sollte das sein, was wir in der Birne besitzen. Sei es Expertise auf beruflicher Art, Empathie oder einfach Allgemeinwissen, was manchmal unnütz ist, aber zum Lachen bringt.

MEHR WERT! Fürs Leben

Bin ich mehr Wert? Habe ich Mehrwert? -> verdammt noch mal, ja!

Bähm… Es hat eingeschlagen wie eine Bombe… Führung ist wichtig, Führung durchs eigene Leben, nicht von anderen lenken lassen. DU hast das Lenkrad in der Hand. Ein Beifahrer kann dir höchstens Tipps geben. Entscheidungen triffst du selbst, dein gesamtes Leben lang, unabhängig von allem Drumherum, wenn du willst.

Denke, reflektiere Handlungen, aber alle haben ihre Bestimmung und sind am Ende nicht mehr rückgängig zu machen.

Was mache ich jetzt? Keiner weiß es, nur ich selbst. Alte Strukturen hinter sich lassen, ganz schön verzwickt, gar nicht so einfach, wobei ein riesiger Schritt in die Richtung getan wurde. Ein Meilenstein.

Ein Stein? Was für ein trächtiges Symbol. Sie bilden eine Vertrauenssäule. Aber am Ende habe ich meinen Weg selbst in der Hand. Immer noch. Denn mein Leben ist mehr wert.

Mehrwert, Werte, die sich vermehren lassen, nicht materiell, sondern gedanklich.

Ein unsortiertes Chaos, und dennoch ergibt alles einen Sinn. Das Erreichen von Zufriedenheit mit dem Eigenen Sein.

Also mehr Wert? Was denkt ihr?

Warum fragen wir nicht mehr? Warum bleiben wir nicht neugierig? Warum lassen wir alles schleifen? Warum gehen wir nicht neue, vielleicht ungewisse Wege? Wer wagt, der gewinnt.

Und so laufen die Gedanken zickzack im Kopf, aber es ergibt alles Sinn, für mich und meine Handlungen.

Danke für diese Erkenntnis, die für andere vielleicht keine ist.

Das Leuchten der Weggefährten

Guten Abend ihr Lieben.

Heute war der erste Tag wieder in der Heimat. Viel erlebt und viel aus dem Kurs des kreativen Schreibens mitgenommen. Immer wieder ein Erlebnis, und der harte Kern war vor Ort.

Ja, was hat das alles mit meinem heutigen Inhalt zutun? Man kann aus Kleinigkeiten gaaanz viel herausholen aus der kleinsten Zehe oder der dunkelsten Gehirnzelle. Dunkel ist es abends eh sehr häufig. Aber ich habe ja meine Beleuchtung ziemlich oft mit am Start. Sie leuchten mir beide die dunkelsten Feldwege und führen mich sicher entlang. Mir ist sogar bei Spaziergängen in fremder Umgebung aufgefallen, dass Spike mir intuitiv den besten Weg zum Laufen zeigt bei unwegsamen, unbekannten Gelände. Und ja, ich bin da tatsächlich immer etwas vorsichtig. Und trotzdem laufe ich da lang. Es sind persönliche Herausforderungen.

Dank der Hunde, zugegebenermaßen, bin auch ich für mich sicherer geworden, sei es in fremden Umgebungen, im Umgang mit Fremden, in der Kommunikation… Und so gibt es sicher noch mehr Dinge. Sie zeigen/leuchten mir eben auch meinen Weg. So ist die Dunkelheit auch leichter zu tragen. Oder besser ertragen?

Nein, aktuell kann ich behaupten, sehr zufrieden mit dem zu sein, wie es läuft in jeglichen Belangen. Ein Feeling, welches positiv ist. Dieser Urlaub hat noch einmal etwas verändert, es ist jedoch noch mir unbekannt, was genau. Vielleicht finde ich es in der kommenden Zeit heraus. Man weiß eben nie, welche Überraschungen auf einen warten. Wie Weihnachten. Ist auch oft eine Überraschung, die plötzlich da ist. Dabei ist ja eben das ganze Leben ein Sack voller Geschenke…

Was verbindet uns mit Bildern in Kopf? Erinnerungen, Assoziationen, Meinungen, vielleicht dazugehörige Personen. Wir können unser Umfeld, unsere Umwelt wahrnehmen und damit Gefühle verbinden. Zufriedenheit hat dabei so einen hohen Stellenwert, den man für sich selbst erreichen kann. Es ist Glück in höchster Form, denn man nutzt die positiven Momente. Ich könnte jetzt auch anfangen mit dem Thema Resilienz und so. Ach nee,… das lassen wir mal. Klar geht es genau darum, aber für alles diese tollen Fachbegriffe. Meine Resilienz sind genau diese Momente voller Zufriedenheit wie in diesem Video.

Und meine zwei Freunde würden mich überall hin begleiten, womöglich auch auf Arbeit, wenn so etwas ginge. Na ja, ein Versuch, aber draußen, hat sogar schon mal funktioniert. Diese Geschichte war irgendwie wundervoll. Eine Patientin wollte tatsächlich die zwei Chaoten mal kennenlernen, obwohl sie Angst hatte vor großen Hunden. Ich hatte ihr mitgeteilt, dass ich unten bin und sie beide bei Ankunft einfach ignorieren soll. Einen kurzen Spaziergang getätigt, abgelenkt und schwupp, war die Angst dahin. Und so habe ich auch schon im Bekanntenkreis solche Situationen erlebt. Bei denen, die Respekt vor großen Hunden haben, zuvor das Ignorieren und dann war alles vergessen. Die Hunde waren nicht daran interessiert und mit den Menschen quasselt man ja ne Runde. So kann’s gehen. Denn meine zwei Weggefährten sind trotz allem gut sozialisiert, man mag es kaum glauben. Und der Alte hat immer noch das Sagen unter den beiden. Ich liebe sie sehr, meine kleinen großen Chaoten. Wir sind eben eine kleine Chaostruppe. Ich hoffe, dass die grüne Leuchte noch lange lange leuchtet.

Aber auch da schaut man ab und an mal Voraus… Irgendwann in den nächsten 10 Jahren.

Und so endet wieder ein bewegter Tag mit dem Resümee, dass ich den nächsten Kurs fürs kreative Schreiben bereits wieder gebucht habe. Denn Kunst und die Idee dorthin ist eben auch Verarbeitung vieler Gedanken. Malt Bilder, macht Musik, schreibt Texte, haltet euer Gehirn für wirre Ideen offen, spinnt euch etwas zurecht und bleibt interessant im Kopf. Dann entwickelt man den Blick für mehr!

Und so danke ich auch für den intensiv einwirkenden Urlaub an der Ostsee bei der Familie Weber.

Morgen erwartet mich auch wieder ein intensiver Tag. Schauen wir mal, ob die Planung aufgeht oder ob Pläne dafür da sind, um sie über den Haufen zu werfen.

Euch wünsche ich einen schönen Abend noch und eine gute Nacht. Es folgen noch letzte Ostsee-Impressionen.

Das Meer

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein crazy Urlaub ist das nur? Zu schön, um wohl wirklich wahr zu sein, aber nein, es ist tatsächlich Wirklichkeit.

Diese Zeit, die ich noch ganze zwei volle Tage nutzen werde, ist hier in Baabe so voller Wunder. Ich fühle mich so gar nicht einsam, genieße die Zeit mit den beiden Chaoten sehr tiefsinnig und muss auch echt zurückdrehen, denn mein alter Herre ist ziemlich durch. Klar, nimmt man die Leine in die Hand, ist er immer am Start. Aber als er bei einem verhältnismäßig kleinen Rundgang im Rasenden Roland fast im Stehen eingeschlafen wäre, wusste ich, dass es zu viel war. So gab es dann auch mal einen Faulenz-Tag, wo die Hunde nur das Notwendigste an Freiraum bekommen hatten. Ich habe viel gelesen. Ein Buch, welches ich bereits zum zweiten Mal lese, aber nach 10 Jahren mit einem anderen Bewusstsein. Das Buch holt mich tatsächlich aus den Latschen. Wie auch immer ihr das verstehen mögt.

Ansonsten gibt es hier nicht viel zu berichten außer dass man immer wieder am Strand unterwegs ist. Doch, der Schnee ist mit dem heutigen Tag so gut wie weg, denn es hatte reichlich geregnet.

Auch jetzt am Abend, dennoch stiefelte ich für mich allein noch einmal ans Meer. Und dort ist wirklich mehr drin… Was ich damit meine? Kennt ihr dieses Gefühl, ihr beobachtet die Wellen und es zieht euch etwas mit in diesen Bann hinein? Ich war an sich komplett allein dort am Wasser, aber ich fühlte mich auf einmal gar nicht mehr allein. Als ob links neben mir jemand stand und auch mit mir mit lief entlang des Strandes, der eigentlich gar nicht da sein kann. So crazy. So voller Wunder, dieses Meer, was eben mehr kann.

Und so ist die Suche nach meinem Weg immer wieder aufs Neue eine besondere Überraschung. Es verstehen nur wenige wahrscheinlich. Aber es ist ja schließlich auch mein Weg und nicht der der anderen. Und nein, ich bin nicht verrückt. Ich denke nur manchmal auf anderen Ebenen und das kann einiges entspannter gestalten. Und auch wenn selbst ich nach diesen Lauftagen hier bereits etwas fußlahm bin, wird weiter gelaufen. Mein Fuß wird es mir danken, wie auch immer bleibt ihm überlassen.

Glaube versetzt Berge. So ein wahrhafter Spruch. Und so wissen wir doch alle so manches Mal nicht, was real und was nicht von dieser Welt ist.

Diese Zeit hier ist etwas ganz Besonderes. Sie ist eben unbeschreiblich für diejenigen, die diese Ebene des Glaubens nicht verstehen können. Wir können uns mit dem Kopf so viel zurecht spinnen. Unser Herz zeigt uns, was wahrhaftig ist. Und so endet auch diese Zeit, aber auch zu Hause ist es schön. Vor allem, wenn man sein Bett auch in der Nacht wieder für sich hat.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und glaubt/denkt an etwas Schönes.

Bis bald.

Ein leerer Strand zum letzten großen Spaziergang

Sich Zeit nehmen

Guten Abend ihr Lieben.

Heute geht es um die wirklich wichtigen Dinge im Leben, es ist die Zeit, die wir sinnvoll nutzen.

Was bedeutet für euch sinnvoll? Jeder hat hierzu ja eine andere Sichtweise. Und ich würde euch sehr gerne meine dazu mitteilen.

Ich mache gerade ein paar Tage Urlaub im tiefsten Winter an der wunderschönen Ostsee. Wer hätte es für möglich gehalten, dass das Winterwetter hier auch noch so gut mitspielt? Schnee soweit das Auge reicht. Zeitweise, je nach Örtlichkeit, fühlt man sich wie in den Bergen. Aber auch hier ist seit heute leichtes Tauwetter angesagt.

Mit am Start im Urlaub sind natürlich meine zwei tierischen Begleiter. Wir genießen diese gemeinsame Zeit sehr. Bis auf einen Tag waren wir immer zwei bis drei Stunden am Stück laufen, davon sehr viel am Strand entlang. Die Verrückte darf dabei auch zeitweise mal ohne Leine flitzen. Das nutzt sie in vollen Umfang. Ansonsten ging es auch immer mal durch die Ortschaft und hier und dort hin.

Die Zeit am Strand ist für mich etwas ganz besonderes, etwas unbeschreiblich, dieses Gefühl. Vielleicht eine Art Symbiose, keine Ahnung. Ein wahrhaft wundervolles Glücksgefühl gepaart mit etwas Wehmut. Ich habe es noch nie so intensiv spüren können und mir wird ganz warm ums Herz. Diese Ansicht, wenn Erde und Wasser durch die Wellen irgendwie eins werden, dieses Geräusch, welches den Gedanken freien Lauf lässt. Dieses Empfinden ist für mich wahnsinnig wichtig, denn ich kann es endlich genießen, zulassen und wahrnehmen. Und so ging es heute Abend auch einmal ohne die Hunde an den Strand, ganz allein vor Ort, im Ort selbst kaum jemand unterwegs, kaum Gäste und keine Menschenseele außer mir im Dunkeln am Strand. Wow. Hier habe ich mir Zeit für mich herausgenommen ohne Hunde. Umso intensiver konnte ich dieses warme Gefühl für mich noch einmal innehalten. Du fühlst dich eins mit Wasser und Erde. Einfach unbeschreiblich, diese Ebene.

Wenn ich den Strand entlang laufe, denke ich an Nichts, absolut NICHTS. Quality time. Nutzen wir doch einfach mehr dieser Momente, wo wir so für uns innehalten können. Sei es beim Zusammensitzen der Familie, wo man auch an nichts denken kann, oder bei einer entspannten Autofahrt oder oder oder… Genau dafür sollten wir uns die Zeit nehmen. Und klar mache ich vielleicht einige Menschen neidisch für das, was ich mir hier gerade gönne. Aber es kann jeder sich diese Zeit einräumen. Wir müssen unsere Gewohnheiten auch mal etwas durchbrechen. Diese schnelllebige Zeit den Wind aus den Segeln nehmen, sonst macht sie es mit uns. Unser Immunsystem wird es uns auch danken. Auch wenn ich zwischendurch viel an Bildern posten, so kann ich das Handy auch die drei Stunden in der Tasche lassen. Das Geräusch des knarrenden Schnee unter den Füßen, wenn man durch den Wald läuft und den Rasenden Roland aus der Ferne hört, ist doch wesentlich besser!

Und so werde ich auch die kommenden Tage weiterhin genießen, auch ohne Schnee, aber mit dem Gefühl des vollkommenen Glücks aus der Symbiose zwischen Erde und dem Meer und der Zufriedenheit meiner beiden Chaoten. Ich liebe mein Leben so, wie es ist. Danke für diese Ebnung des Weges zum noch intensiveren Empfinden dieser Gefühlswelt.

In diesem Sinne hört euch gern das folgende Video an und genießt den Augenblick.

Bis bald!

Grün

Guten Abend ihr Lieben.

Was war das nur für ein Abend…

Grün wie das Gras; Lieblingsfarbe; Grün wie die Hoffnung; Kirschgrün an der Ampel; ein Auto mit Grünen Felgen; Grün eine Mischung des Himmels… aus gelb und blau

Was assoziiert ihr mit Farben? Was würde euch einfallen? Fragen, die am Abend meinen Kopf für heute so richtig in Wallungen gebracht hatten. Ein Dank schon einmal an den Schriftsteller und Autor Herrn Ronald W. Gruber für diese kreativen Anregungstipps beim kreativen Schreiben. An sich war es so oder so ein bewegender Tag voller Emotionen.

Erst gab es die rote Wut, weil Pläne in meinem Kopf mal wieder über den Haufen geworfen wurden. Anstatt etwas für meine Qualifikation noch zu schaffen, kam alles anders und dennoch lief der Tag immer besser, auch dank toller Kolleginnen.

Zum Nachmittag lebte die helle gelbe Sonne auf, denn ich durfte den zweiten Teil meiner geführten Weiterbildung wenigen Kolleginnen näher bringen. Dies bereitet mir immer wieder aufs Neue eine riesige Freude.

Am Ende des Arbeitstages leuchteten meine Augen glückserfüllt. Zufrieden mit dem Workshop und das Einläuten eines wunderbaren bevorstehenden Urlaubs. Denn es geht nun bald ans blaue Meer und den gelben Strand. Und schon kommen wir wieder auf die Farbmischung Grün.

Ja, Grün ist eine schöne Farbe. Ich mag auch andere Farben, aber mit Grün verknüpfe ich einfach sooo viel Glück und Zufriedenheit. Grün und Weiß sind auch gerade eine so herrliche Kombi im Winter. Weiß wie die unberührte Natur, lediglich ein paar Spuren der Hunde im tiefen kalten Schnee. Grün dazu leuchten die Tannen im Wald, wo die Zweige und Äste ein wenig vom Schnee bedeckt sind. Ist das nicht herrlich, diese Vorstellung? Ein schwarzes Geschöpf mit leuchtendem Grün, was kann das sein? Es ist nur Spike. Aber er hat Wiedererkennungswert. Vor allem in Kombi mit Schwarz und leuchtendem Gelb. Ava trägt nicht umsonst gelb. Vielleicht hätte ich rot wählen sollen? Aber dann schaut sie wieder so unschuldig und das gelb könnte fast zum Grün werden.

Ein hoch emotionaler Tag endet somit heute. Geweint vor Freude und innerer Zufriedenheit, aber eben auch mal aufgrund auftretender Erinnerungen. Dann gibt es hier und dort liebe Gesten und liebe Worte, die runtergehen wie sonnengelbes Öl. Es erhellt das Gemüt in dieser dunklen Jahreszeit, so, wie es der Schnee auch tut.

Ich bin überwältigt von diesem Tag. Er war so WOW!

Danke an all die Menschen, die sich mit diesem heutigen Text angesprochen fühlen. Schön, euch zu kennen, sei es nur flüchtig, beruflich oder auch privat. Ich glaube, wir können uns das Leben gegenseitig bunter gestalten. Grau wird auf die Dauer langweilig. Und schwarz sind nur meine Hunde. 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine geruhsame Nacht und einen schönen Start in den letzten Monat des Jahres 2023.

Bis bald.