Stavanger, der erste Hafen in Norwegen

Guten Abend ihr Lieben.

Feierabend nach einem sehr aufregenden und auch etwas aufwühlenden Tag. Los ging es heute Morgen für mich gegen 6:30 Uhr. Eigentlich hätte ich entspannt noch eine halbe Stunde liegen bleiben können, aber als ich die Augen öffnete und Land sah, dachte ich mir, aufstehen, Hafeneinfahrt beobachten. Ich liebe dieses Schauspiel der Wendemanöver und das Anlegen. Ich ziehe auch den Hut vor den Leuten, die in so kleinen Hafenbecken so ein riesiges Schiff beherrschen.

So, jedenfalls die Einfahrt verfolgt und dann wurde es noch spannender, weil die Queen Mary 2 ebenfalls im Anleger-Vorgang war. Wie sagte der Kapitän gestern noch so: Die Engländer müssen sich erstmal noch die weißen Handschuhe anziehen. So hatten wir uns im Hafen von Stavanger bereits 7:50 Uhr angefunden und die Queen Mary 2 brauchte noch bis knapp 9 Uhr zum Anlegen. Der Deutsche dreht halt einfach und parkt ein.

Ich bin im Anschluss an unser Anlegen dann aber direkt zum nächsten Termin, denn ich hatte eine Wellness-Anwendung gebucht. 1h20min Massage von Fuß bis Kopf. Das Wohlfühlen soll schließlich auch Programm bekommen. Nachdem das erledigt war und mein gebuchter Ausflug in Stavanger eh ausgefallen war, bin ich gemütlich zum Frühstück gegangen. Man, war das leer. Alle schon auf Ausflügen unterwegs. 11 Uhr war ich mit Doris verabredet, die ich aber zuvor schon beim Frühstück zufälligerweise traf. Danach ging es auf eigene Faust zusammen an Land und wir haben dort über 3 Stunden in der schönen Altstadt verbracht und den Tümpel hinterm Hafen besucht. Da gibt es keine aggressiven Schwäne. Muss an der norwegischen Mentalität liegen. 😂

Wieder zurück auf dem Schiff habe ich überlegt, ob ich beim Edutainer ein Einzelcoaching mache. Ihn kontaktiert, direkt einen Termin bekommen und dann ging es an den Fragebogen LUXXprofile. Das dürft ihr gerne googeln. Danach gab es noch einmal ein kurzes, doch noch etwas aufwühlendes Gespräch, was aktuell thematisiert werden soll in der Auswertung. Diese passiert dann ein paar Tage später. Ich bin einfach gespannt, was da noch besser laufen kann. Man möchte sich ja selbst auch helfen. Zumal der Abstand gut tut, aber es ja noch immer etwas arbeitet im Kopf. Egal, dass ist mir das Geld wert.

Nach diesem Gespräch habe ich mir ein Buch geschnappt, meine Musik auf die Ohren und habe mich bei sonnigen 21 Grad Celsius aufs Außendeck begeben zum Herunterkühlen. Ein paar Seiten gelesen, die Aussicht genossen und dann standen Doris und Silke auf einmal vor mir. Abendbrotszeit. Wir haben dann in unserer Gruppe schön erzählt über Ausflüge und Erlebnisse und sind im Anschluss ins Theatrium gelaufen. Dort gab es noch den Rest der AIDA PrimeTime zu sehen und später die Travestie Show mit schwarzem Humor von Gloria Glamour. Ich fand ihre Witze sehr makaber, aber auch echt witzig. Einige andere konnten damit nicht ganz so gut umgehen. Aber Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch gut so.

Ja, und nun bin ich nach etlichen Stunden wieder in meiner Kabine und schreibe nun hier. Morgen steht wieder ein Seetag bevor. Da herrscht auch wieder volles Programm. Auch Bingo wird wieder gespielt und es gibt eine Kunstauktion, die ich mir unbedingt wieder anschauen möchte. Das ist immer super spannend.

Ich wünsche euch allen noch eine gute Nacht und bleibt dran, morgen wird das Programm wieder voll. Bis bald!

Sonnenaufgang zum Einlaufen in den Hafen.
Die Queen Mary 2 beim Wendemanöver zum richtigen Einparken.
Blick auf die Altstadt mit den vielen weißen Häusern.
Eine Brücke folgt der nächsten.
Stavanger mit seinen vielen Inseln und Brücken.

Gloria Glamour

1. Seetag

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein Start in den Tag war das? Echt genial, denn mir schien die Sonne voll in die Kabine und weckte mich. Ein tolles Feeling. Gut geschlafen mit dem eigenen Kissen, welches ich seit einiger Zeit immer mitschleppe. Aber das brauche ich. Zeitnah ging es dann in den Body & Soul Sport, wo ich mich ein Stündchen betätigt habe. Im Anschluss, natürlich frisch geduscht, frühstücken um dann gegen 11 Uhr beim Facebook-Gruppentreffen dieser Tour dabei zu sein. Und schwupp, hatten wir ne WhatsApp-Gruppe von 2 Pärchen und 3 Alleinreisenden. Besser kann man nicht in den Urlaub starten. Die Kabine wird in dieser Tour wirklich nur Schlaf- und Waschort sein.

Das Nachmittagsprogramm ging dann weiter, wie im letzten Beitrag erwähnt, mit dem Super Jackpot Bingo. Eine von den Alleinreisenden hat gleich mitgespielt und wir haben aus Spaß gesagt, dass wir dann den Gewinn teilen. Wohl gemerkt, es war nur Spaß! Und tatsächlich gewinnt sie doch nicht?! Der Jackpot von 2000€ war es nicht, aber egal. Die Summe war trotzdem beachtlich… Am Ende gab es einen kleinen Obulus als Glücksbringer. Unfassbar!!! Ein herzliches Danke an dich! Crazy, man kennt sich nicht einmal 24 Stunden und dann sowas… Ich bin noch immer fassungslos, weil ein Drink auch gereicht hätte.

Der weitere Nachmittag gestaltet sich sehr entspannt auf dem Sonnendeck. Im Schatten angenehme 18 Grad, das Wasser hat wohl noch 17 Grad etwa und in der Sonne hält man es nicht allzu lange aus. Aber alles entspannt am Deck. Laut Infopoint könnten wohl bis 2600 Passagiere drauf sein, es sind aber nur etwa 1800. Klingt viel, aber es verläuft sich. Das macht es so angenehm. Ach, und in unserer Gruppe sind es alles Vielfahrer bei AIDA. Da habe ich noch die geringsten Touren gemacht. Echt beeindruckend.

Ja, der Abend ging dann weiter mit gemeinsamen Gruppentreffen zum Abendessen und dann die AIDA Primetime, wo heute der Kapitän vorgestellt wurde. Wie immer sehr interessant von den Geschichten, die die Kapitäne erzählen. Der heute haute nur raus zu seinem Job: entweder man liebt es, oder man hasst es. Wenn du quasselnde Ladung fährst, muss man das mögen. Was für ein geiler Spruch. Sollte für unseren Job auch gelten, oder? Auch so war er sehr schlagfertig.

Im Anschluss ging es noch in die Almhütte zum Alleinreisendentreff. Ganz schön viele, die allein unterwegs sind. Hut ab. Aber da die Ferienzeit vorbei ist, hat die AIDA eh sehr wenig Kinder und Familien an Bord. So werden die Zimmer eben auch gefüllt und der Preis ist ja auch nicht ohne. Aber egal, was macht man nicht alles für die Erholung. Nun sitze ich noch ein paar Minuten draußen am Deck bei entspannter Musik und einem leckeren Drink und lasse den Abend für mich selbst ausklingen. Ein toller Tag endet und es wird noch echt spannend die weiteren Tage. Bleibt am Ball und folgt mir. Morgen der erste Landgang!

Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Abend!

Frühsport auf der AIDAbella
Entspannen auf dem Außendeck
Der Kapitän unserer Reise
Ich mag diesen Blick hinunter zum Fahrwasser
Dimension Schiff
Wenig los außen am Abend

Arrival AIDAbella… oder… wie man sich voll zum Affen macht

Guten Abend ihr Lieben!

Heute war Anreisetag auf der AIDAbella in Kiel. Da ich individuell angereist bin mit der Bahn, ging es heute Morgen zeitig los, damit man auch alles schafft. Ohne Hunde wurde eh nicht gut geschlafen und so habe ich ab 5 Uhr dann mal noch alles fertig gemacht. Taschen fertig gepackt, noch ein wenig Ordnung gemacht und dann kam auch schon mein persönlich bestelltes Taxi. Danke, Doreen, fürs Fahren zum Bahnhof.

Da fährt man doch tatsächlich durch sieben verschiedene Bundesländer in 7 Stunden. Mit etwa einer halben Stunde dann in Kiel am Hauptbahnhof angekommen, hatte ich Glück, dass der Gepäck-Shuttle noch da war. Gepäck also weiter gereicht und ich habe mich entschieden, zum Ostseekai zu laufen, um noch ein wenig Bewegung zu bekommen, wenn es schon keine Hunderunden gab. Dort angekommen war ich wohl der Grinser des Tages. Aber es muss ja immer jemand der oder die Letzte sein. Nach dem Check-in und Erhalt der Bordkarte hieß es dann vom Check-in-Leiter: „So, Jungs und Mädels, Zusammenpacken, der letzte Passagier hat eingecheckt. Peinlich, peinlich, da ich ja doch eher jemand bin, der überpünktlich da ist. Aber für die Zugverspätung kann ich nichts. Der letzte Zug hatte Signalstörung auf der Strecke. 2 Umstiege gab es zur Hintour und der ICE hatte zwischendurch mal 230km/h. Weiterhin ein angenehmes Reisen. Ich war trotzdem froh, dass alles recht pünktlich ablief.

So, angekommen müssen ja alle die Seenotrettungsübung durchspielen. Mittlerweile alles digital und dann nur mit der Weste auf das Evakuierungsdeck. Weste wieder weggeschleppt und dann ging es an den gemütlichen Teil. Entspannen an der Bar, etwas trinken und dann ging es kurz vor 18 Uhr los. Ich liebe diese Melodie, die die AIDA-Flotte spielt, wenn sie ablegen. Ich denke, ihr kennt das Lied „sail away“.

Es ist wirklich ein sail away von allen Sorgen. Das habe ich bereits im Zug gemerkt. Kaum die Grenze zu Sachsen-Anhalt überschritten, machte sich mehr und mehr die Vorfreude breit und verdrängt alles. Nicht ganz alles, aber den Großteil.

Aber als es dann wirklich losging, ist mir bewusst geworden, dass das aktuell mein größtes Abenteuer ist. Ich bereue sie aber absolut nicht, auch wenn es sehr expensive ist. Der Abend beweist es mir wieder, das ich auch so etwas brauche. Mein Hotel reist eben mit mir durch die Weltgeschichte. Sicher nicht gerade umweltfreundlich, aber schließlich ist es Urlaub!

Ach ja, und für den morgigen Seetag ist ein Facebook-Gruppentreffen vereinbart, ich werde mich im Body & Soul Sport ein wenig betätigen und die Bingo-Lose fürs Super Jackpot Bingo sind auch schon gekauft für morgen. Also volles Programm am ersten Seetag. Falls ich den Jackpot von 2000€ knacke, geb ich euch Bescheid. 🤣

Alles in allem ein guter und leicht witziger Start in diese zweiwöchige Kreuzfahrt. Ein bisschen windig ist es auch, aber kein Seegang. Nur das übliche Schaukeln für alle Kreuzfahrer, die es kennen. Nun werde ich mich in die Nacht verabschieden und morgen hoffentlich mit schönem Sonnenlicht geweckt werden.

Bis morgen zusammen. Bleibt am Ball, es wird spannend und witzig bleiben.

Die AIDAbella, als ich als letztes angetrabt bin.
Die AIDAluna ist zur gleichen Zeit abgelegt zur einer Kurztriprunde
Die Abfahrt.
Blick aus meinem Hotelzimmer.

Die Party geht los.

Lasershow

Erleichterung

Guten Abend ihr Lieben.

Eine Woche voller Tiefen und Höhen. Das erste große Ereignis liegt bereits hinter mir. Danach kam ein riesiges Gefühl von Erleichterung. Ich konnte den Kelch abgeben, oder mir ist das Brett vor dem Kopf abgefallen und derjenigen Person vor die Füße gefallen. Und trotzdem ist es noch ein hartes Stück Arbeit. Ich danke dafür für die Unterstützung von vielen Seiten.

Wie soll ich es am besten beschreiben? 90% ist die Grundursache tief liegender Natur und die restlichen 10% sind es eben doch die Attraktivität dieser Person. Die 10% lassen irgendwann nach, an den Rest kann ich nur weiter hart arbeiten.

Um für meinen Topf den passenden Deckel zu finden, muss der Kopf mit dem Herzen rein werden. Eigentlich hab ich echt ein crazy Leben bisher für die recht jungen Jahre und ich kann stolz darauf sein, es so geschafft zu haben, dort, wo ich jetzt stehe. Und doch fehlt da ein ganzes Stück in der Lebensgeschichte. Wenn einem das so bewusst vor Augen gelegt wird, ist es echt hart. Und ich denke, dass du einfach ein Triggerpunkt warst. So konnte ich feststellen, was wirklich fehlt.

Nun heißt es an der Akzeptanz des Ganzen zu feilen. Mit dem gestrigen Schritt ist der Anfang getan. Und ich denke, dass alles geht schon länger als wirklich vermutet für mich im Kopf. Das Unterbewusstsein kann schon echt fies sein.

Und doch geht es mir besser, ich kann am Sonntag in mein zweites Großereignis starten, wo ich schon ewig darauf hin fiebere. Eine Kreuzfahrt ins Glück! 2 Wochen Norwegen pur mit viel Natur und ein bisschen Kultur. 15 Tage raus aus dem Alltag, raus von hier, weg von hier. Um komplett abzuschalten fällt der Hammer mit der Ignoranz der Arbeitsgruppen und auch werde ich keine SocialMedia Nachrichten beantworten. Wer etwas Wichtiges möchte, kann bei den Landgängen tagsüber anrufen. Lediglich für meine Hundebetreuer bin ich schriftlich erreichbar.

Für alle Interessierten gibt es aber hier jeden einzelnen Tag einen kleinen Urlaubsreport. Also kann mir hier gern gefolgt werden!

Ich bin schon ziemlich entschlossen, dass so durchzuziehen und der Anfang ist gemacht, wofür ich auch drei Kreuze mache. Die Tage waren hoch emotional und ich habe wohl die letzten Tage mehr geheult wie die letzten 4 Jahre zusammen. Ich bin so glücklich, dass ich mich öffnen konnte. Danke auch an dein Verständnis. Ich hoffe, dass du das Brett links liegen lassen kannst. Nicht, dass es an den Füßen noch zu schwer wird.

Meine Arbeit, mein Beruf ist aktuell mein Leben, aber nun ist 2 Wochen Wohlfühlen angesagt. Denn auch dafür gehe ich schuften. Tu deiner Seele Gutes, heißt es schließlich so schön. Dann kommen Körper und Geist wieder in Einklang. Ich bin glücklich, euch alle auf Arbeit zu kennen, die ihr es lest, jeder Einzelne von euch hat dazu beigetragen, dass ich so bin, wie ich bin. Ihr habt mich als verschlossene Person kennengelernt, die nicht so recht aus sich herauskam. Ich bin bei euch, wie bei meiner Familie in Thüringen, aufgetaut und diejenige, die ich sein möchte. Danke an euch für alles, auch wenn es euch nicht bewusst ist.

Ein Dank geht auch an meine vertrauensvollen Mädels. Allen voran Jeanette, Doreen, Sabine, Alex, Christiane, Susan, Clara und Sina. Fühlt euch umarmt und geherzt.

Meine Beste schenkte mir vor kurzem zwei Souvenirs mit folgender Beschreibung, die mich echt umgehauen hat, weil es eben stimmt.

Die Windmühle: In deinem Zuhause, mit deinen Freunden und in der Natur fühlst du dich am wohlsten. Ich denke, du weißt wo du hin gehörst.

Der Heißluftballon: Du siehst gerne die Welt, ob auf Reisen oder mit deinen Hunden. Zudem hast du nie Gedanken die nur in eine Richtung gehen, du betrachtest alles aus allen möglichen Blickrichtungen. Auch oft auf der Suche nach mehr oder den Sinn der hinter deinen Gedanken steckt.

Dies sind die passenden Souvenirs dazu.

Ich liebe mein Leben, wenn ich zurückschaue und sehe, was ich alles für mich geschafft habe. Nun geht es wieder optimistisch nach vorn. Arbeit bleibt es trotzdem, aber ich will das ja.

Freut euch ab Sonntag auf einen interessanten Urlaubsblog mit tollen Beiträgen zur gesamten Reise! Es wird Erlebnis Leben pur!

Und nun wünsche ich euch noch einen wunderschönen Abend.

Bis Sonntag, einer meiner sonnigsten Tage diese Woche! 🙂

Der Countdown läuft

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, nun ist es bald soweit. In dieser Woche stehen zwei Großereignisse bevor. Auf der einen Seite bin ich echt krass aufgeregt. Auf der anderen Seite habe ich keine Ahnung, was mich wirklich erwartet an eigenen Reaktionen und an Fremdreaktionen. Eigentlich möchte ich keine Erwartungshaltung annehmen. Ich lass es einfach auf mich zukommen und werde sehen, was passiert. Trotzdem ist eine riesige Freude mit im Spiel und vielleicht gar etwas Erleichterung. Samstag wird aber angestoßen, egal, was kommen mag. Ich alkoholfrei und die anderen dürfen es sich aussuchen. Es könnte vielleicht etwas lauter auf dem Balkon werden, aber es ist ja Wochenende und Urlaubsbeginn. Was mich erwartet, wissen einige wenige. Die Aufregung ist gerade vorrangig. Und doch muss ich feststellen, dass es mir allein bei den Gedanken einfach schon besser geht, bald etwas Ballast abwerfen zu können. Der körperliche muss nämlich auch wieder runter. Dafür braucht aber der Kopf klares Denken. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, auch wenn es nur der Job ist. Es bewegt so viel Gedanken im Kopf und es wird einiges wieder bewusster. Es geht nun steil gen Urlaub in ganz großen Schritten.

Aufregung, Angst, Emotionen, Liebe, Gefühle, Reaktionen…. All das kommt gerade geballt auf mich zu. So, wie es just in diesem Moment ist, müsste ich eigentlich durchdrehen… Und doch bin ich die Ruhe selbst. Wem habe ich das zu verdanken? Mir selbst? Meiner jungen Lebenserfahrung? Meinen engsten Vertrauten und Freunden? Meiner Arbeit? Es geht hoch und runter. Die Musik ist noch immer ein wichtiger Teil für mich und ohne sie möchte ich nicht sein. Damals wie heute hat sie mich unterstützt neben meinen treuen Gefährten, die immer freudiger Erwartung auf mich warten.

Das Leben ist, wie es eben ist. Wir selbst können unsere Richtung lenken. Manchmal fehlt uns nur der Mut. Aber man kann doch immer um Hilfe fragen. Ich bereue nichts, wie es bisher gelaufen ist, dennoch muss ich gewisse Dinge noch akzeptieren lernen. Es braucht ein wenig Zeit, aber dann muss man eben etwas langsamer fahren, um die schönen Seitenränder zu erkennen am Fahrbahnrand. Blicke schweifen lassen, über den Tellerrand schauen und trotzdem sich im eigenen Leben treu bleiben. Wir sind eben unserer Glückes eigener Schmied.

Chaos im Einklang. Hinter den Fassaden schauen, ist schon ziemlich beeindruckend. Ich ziehe den Hut vor diesen Menschen, die sich tagtäglich damit auseinandersetzen. Aber es nützt ja doch was.

Eines sei noch erwähnt. Auch wenn ihr vielleicht nicht alles versteht, alles kommt mit seiner Zeit. Und dennoch genieße ich jeden Tag. Die Aufregung ist riesig, dennoch strahle ich Ruhe aus. Hinterfragt euch mehr, dann erfahrt ihr mehr. Die Philosophie ist schon ziemlich genial.

Nun aber werde ich bald in die aufregende Woche starten und ab Sonntag gibt es immer ein kurzes Urlaubstagebuch. Freut euch uns folgt mir! Darf auch gern geteilt werden.

Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Woche. Ich werde sie definitiv haben!

Also, gute Nacht und bis bald!!!

einen Tag Revue passieren lassen

Guten Abend oder wohl fast schon einen guten Morgen ihr Lieben.

Für mich endet ein wohl sehr emotionsgeladener Tag. Auf Arbeit lief es entspannt, aber alles, was danach folgte, war emotionaler Wahnsinn. Wobei ich es nicht so beschreiben würde… Es waren einfach beeindruckende Emotionen. Erst etwas aufwühlend, dann wieder etwas zum Herunterfahren und am Abend irgendwie alles zusammen, was verarbeitet werden muss. Einen herzlichen Dank gerichtet geht dabei an das WUK-Theater in Halle (Saale). Es war ein sooo toller Abend.

Und ja, wir sollten noch immer viel mehr das tun, was uns begeistert, was uns selbst gut tut. Ich habe wohl nicht umsonst ein T-Shirt mit dem Spruch: do what you love.

Es scheint mein neues Lebensmotto, denn genau so geht es mir gut, wenn die emotionale Ebene nicht so viel mit dem Kopf arbeiten würde. Eine kleine feine Blockade. Heute war sie an diesem Abend einfach mal kurz vergessen. Ein tolles Gefühl, wobei die Gefühle ja auch dieses mit beeinflussen.

Ich gebe offen und ehrlich zu, ich finde es interessant, wer so nachhakt, was gerade so los ist, und es sind nicht allzu wenige. Ich freue mich sehr über euch alle, die hierzu immer mal Reaktionen abwerfen. Auch wenn die wenigsten wissen, worum es aktuell wirklich geht durch meine Rätsel, so wird doch darüber nachgedacht.

Wichtig ist doch aber, das wir selbst mit uns zufrieden und glücklich sind, denn dann können wir Glück und Freude und Motivation teilen. An diese Zeit möchte ich mich wieder herantasten. Auf Arbeit kein Problem. Durch die Weiterentwicklung in Weiterbildungen könnten sich neue Chancen anbahnen für mich. Da werde ich sehen, was die Zeit mit sich bringt. Die Mühlen mahlen eben doch etwas langsamer. Im privaten Bereich ist eben aktuell der Haken, der die Blockade noch nicht freigegeben hat. Und darum bin ich umso dankbarer, mich den gewissen Leuten anvertrauen zu können, denn auch das ist enorm wichtig für mich geworden! Vielen lieben Dank, dass es euch gibt!!!

Die Verarbeitung ist schon echt Crazy, was da unser schlaues Hirn alles leistet. Was aber sagt der Bauch? Ist man offen und ehrlich oder wird nur eine Halbwahrheit draus? Ein zwielichtiges Spiel. Der Kopf spielt mit dem Herzen und den Bauchgefühl. Schachmatt wird dabei keine Lösung sein. Dafür habe ich schon zu viel erreicht, dass mir der Kopf so viel vormachen könnte. Es gibt Wege, die alle ein Ziel verfolgen: seid glücklich! Und bitte beachtet, jeder definiert Glücklichsein anders für sich und das ist auch gut so. Wir sollten keinen vom Gegenüber in irgendwelche Richtung pressen.

Ich selbst brauche nun noch etwas Zeit, um alles wieder in Einklang zu bringen, aber ich bin effizient dabei, daran zu arbeiten. Ich danke denen, die mich dazu unterstützen. Ich habe euch sehr gern!

In diesem Sinne allen einen schönen Start in den Freitag. Ich starte nun in die Nacht. Gute Nacht!

Es rumort im Kopf!

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein Tag geht hier und heute zu Ende? Ich bin gerade völlig verwirrt. Was gaukelt mir mein Unterbewusstsein vor?

Heute war ein bewegender Tag in jeglicher Hinsicht. Das, was mich aber vor allem beschäftigt, ist wie immer der Kopf. Warum? Tja, eine meiner Mädels hat mir noch mal ein anderes Tor geöffnet, welches ich gern mehr verstehen möchte. Das Fass ist kurz vor dem Überlaufen und möchte entlastet werden. Wie das gehen soll, da suche ich gerade noch nach den Möglichkeiten. Auf der einen Seite möchte ich ehrlich sein, kann mir dadurch aber auch alles versauen. Auf der anderen Seite muss ich es geschickt formulieren, damit es aus einem anderen Gesichtspunkt betrachtet wird. Letzteres klingt dabei ziemlich interessant und wird die kommenden Tage noch mehr aufgeschlüsselt. Vielleicht finde ich meinen Weg damit, denn ich möchte einfach nicht überlaufen. Diese Richtung will ich meiden. Damit hat keiner gewonnen. Lediglich das Unkraut um die Wassertonne herum, aber keine schönen Pflanzen, die ich bereits in meinem Leben gesät habe. Mir ist das alles zu wertvoll, um es verkommen zu lassen. Darum muss sich jetzt etwas drehen und wenden! Da steckt so viel mehr dahinter, als ich wohl vermute. Das Hinterstübchen merkt sich eben alles, lässt es nur nicht offen zu. Und dann gibt es eben diese Auslöser, die echt krass triggern.

Manche von euch denken sich jetzt mal wieder, was ich so in Rätseln spreche. Am Ende weiß ich es selbst nicht genau, was Phase ist. Ich würde gern der Ursache auf den Grund gehen und habe dazu einen interessanten Tipp erhalten. Es beschäftigt mich sehr und ich würde die Triggerpunkte etwas dämpfen. Dazu brauche ich Rat. Nun liegt es an meiner Entscheidung, welchen Weg ich davon bevorzugen werde. Beide sind interessant. Irgendwann werdet ihr erfahren, worum es geht. Noch bleibt es für wenige unter euch ein Geheimnis. Erst muss ich den richtigen Weg finden, ehe man darüber locker plaudern kann.

Diese Gedanken heute mussten so sein, wie sie sind, sonst gibt es keine Ruhe in dieser lauen Sommernacht. Ich wünsche euch einen erholsamen Abend und genießt die Sommertage!

Silence

Guten Abend ihr Lieben.

Eine Weile ist es schon wieder her nach meinem letzten Beitrag.

Heute geht es um genau dieses, was ich oben im Englischen formuliert habe: das Schweigen. Wie heißt es in einem Sprichwort so schön: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Leider ist dies nicht immer der Fall.

Zu schweigen kann manchmal echt schwierig sein und noch dazu, wenn man Notlügen auftischen muss. Aktuell würde ich viel lieber darüber reden, kann es aber mit dem Großteil nicht. Nur wenige sind eingeweiht, aber trotzdem wird es nicht besser. Ich würde es am liebsten hinausschreien… Aber es geht nicht. Das würde zu viel des Guten bedeuten, vermutlich eine komplette Wegesänderung. Darum suche ich Lösungswege, um dem Ärger aus dem Wege zu gehen. Ich greife beruflich etwas voran und es bewegt sich etwas, wenn auch nur in kleinen Schritten. Es ist aber gerade das Streben nach Glück, was diesen Weg so reizend gestaltet. Das Herz öffnet seine Begeisterung und zieht den Kopf mit oder auch umgekehrt. Es ist makaber, aber diese Motivation ist so ansteckend gewesen und ich möchte es weiter vermitteln. Die Mühlen mahlen eben auch nur langsam. Ein Strohhalm im Glas und oben wartet der Wissensdurst. Im Glas befindet sich dieses gewisse Etwas, der Kick nach dem Wissen. Man muss es nur aufsaugen. (eigentlich ein cooles Bildnis)

Genau das ist es aktuell, was mich ablenkt von dem, was mich auf der anderen Ebene zu sehr beschäftigt. Ein kleines Ungleichgewicht, aber dennoch hat sich mein Leben sehr gewandelt. Etwas selbstbewusster gehe ich durchs Leben, genieße meine sozialen Kontakte beim Sport, im Freundeskreis, teilweise auf der Arbeit. Ihr fragt euch jetzt, warum „teilweise“? Tage wie gestern überfordern. Ich mag die Menschen um mich herum, aber manchmal ist es einfach zu viel, man verliert den Überblick… Ist alles gemacht? Hast du alle gut versorgt? Zu viele Köche verderben den Brei. Das passt wohl in so einigen Berufsfeldern. Oft brauche ich Zeit für mich, Ruhe um Herunterzufahren, und trotzdem suche ich gerne die Gesellschaft. Gerne aber nur mit wenigen Mitmenschen, und dann mit denjenigen, wo die Kommunikationsebene passt. Auftauen muss ich allein. Ich denke, das beschreibt mich ganz gut, zumindest ist es ein wenig meine Selbstreflexion.

Meine Weiterbildungsthematik fesselt mich ungemein und ich möchte sie so sehr gerne verbreiten. Denn es geht um eine bessere Gesundheit anderer oder um den Erhalt des vorangegangenen Zustand. Oder wie auch immer man es bezeichnen mag. Es hält mich an meinem Roten Faden fest. Es wird ein harter Kampf mit viel Arbeit nebenher, aber ich will das.

Man muss von Tag zu Tag der Entwicklung ins Auge schauen. Hoffen wir, dass es diese Woche oder nächste weitergeht und ich einen Schritt dem Ziel näher komme. Pläne sind eh immer da, um durchkreuzt zu werden. So bleibt es immer spannend und manchmal stehen wir uns dabei selbst im Weg. Sortiert die Beine, sortiert den Kopf und geht euren Weg. Überlegt dabei genau, wann ihr etwas verschweigt oder offenbart. Wenn das Herz frei ist, ist der Kopf frei für den Weg nach vorn. Ungleichgewicht kann zu schwankenden Wegen führen. Das ist vergleichbar mit dem Gleichgewichtssinn. Fällt eine Seite aus, schwanken wir logischerweise erst einmal. Darum heißt es Gleichgewicht.

Ich wünsche mir dieses Gleichgewicht wieder zwischen all den Ebenen. Dieses Schweigen zermürbt. Diese Notlügen nerven mich. Aber der Zeitpunkt ist zu ungünstig, um gut damit umgehen zu können.

Auch wenn ich wieder Rätsel aufgebe und es für einige etwas durcheinander klingt, so weiß ich, was ich möchte, wohin mein Weg führt. Es stolpert eben etwas. Vielleicht gibt es bald etwas Unterstützung. Ich wünsche es mir.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht.

Wenn du denkst, dass du denkst, dann denkst du, dass du denkst!

Hallo ihr Lieben,

lange kam nichts mehr von mir und heute dachte ich mir einfach mal wieder etwas zu schreiben.

Dieser Spruch im Titel ist für mich mein neuer Leitspruch. Denn eigentlich macht der Kopf manchmal echt viel Mist mit uns und aus uns. Und doch beeinflusst er unser Leben. Wie lief das früher zur Steinzeit eigentlich? Da wurde eher nach Instinkt gehandelt. Ja, diese Zeiten gab es wirklich, kaum zu glauben!

So sind wir aus all den Herausforderungen gewachsen und was passiert nun? Wir zerstören irgendwann unsere eigene Welt. Egal, aus welchem Winkel wir es betrachten wollen, wir alle sind früher oder später dran. Schon einmal darüber nachgedacht, was passiert, wenn just in diesem Moment ein Meteorit die Erde trifft? Ich sage es immer wieder nur zu gern. Macht euch euer Leben schön. Gestern war, morgen weiß man nicht, was kommen mag, und heute ist Leben. Wozu habt ihr Lust? Tut es! Was braucht ihr gerade? Nehmt es euch!

Ich habe vor kurzem einen echt coolen Zug gemacht. Ich habe ein Einzugsgebiet auf einer Karte eingeschränkt und habe dann wild drauf los einfach in diesem Bereich auf die Karte getippt. Mit einer Decke, den Hunden, Futter + Wasser für die beiden und einem kleinen Frühstück für mich bin ich am frühen Abend dann direkt mit dem Auto dorthin. Irgendwo zwischen Wülperode und Suderode gab es dann einen ruhigen Stellplatz, eine gemütliche Hunderunde mit spannenden Wildbegegnungen und wie der Zufall es wollte, ein kleines Denkmal der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Im Auto geschlafen am nächsten Morgen eine Runde gedreht und dann einfach wieder zurück. Spontan sein ist einfach echt genial!!! So liebe ich das Leben. Klar, man benötigt für solche Aktionen auch das nötige Etwas, aber jeder kann sich sein Leben so gestalten, wie er es möchte. Abgestimmt auf seine Bedürfnisse und seine Möglichkeiten kann man es so individuell gestalten und vor allem sich lebenswert machen.

Auch wenn es zum Lebensende hin geht, sind bestimmte Sachen noch möglich. Ich bin schon aus beruflichen Gründen begeistert vom ASB Wünschewagen. Diese sind in jeglichen Bezug bemüht, gewisse Sachen möglich zu machen. Gerne dürft ihr diese nützliche Idee unterstützen. Wer weiß, vielleicht würdet ihr euch so etwas auch wünschen.

Zeit, die wir hatten und die wir sinnvoll genutzt haben, ist qualitativ hochwertige Lebenszeit! Klar, verändern wir uns mit der Zeit, werfen ab und an mal Selbstzweifel auf, aber wir wachsen an den Herausforderungen, die uns gegenübergestellt werden. Zweifel an uns selbst kommen dann auf, wenn andere uns anders sehen, wie sie uns kennengelernt haben. Aber man wächst doch mit der Zeit zusammen? Leider ist es nicht immer so. Manche stellen sich nur auf die Äußerlichkeiten ein, aber das ist doch nur die Oberfläche!! Schau in den Menschen und du wirst sehen, er ist noch immer so, wie er ist; so, wie du ihn kennengelernt hast! Traurig, dass es diese Menschen gibt. Klar, es gibt Zeiten namens Pubertät, wo man so einiges darauf fixiert, aber es ist eine Phase des Erwachsenwerdens. In der Phase lernt man doch aber die Wertschätzung. Wer ist dir wirklich wichtig? Was ist dir wirklich wichtig? Schätzen lernen tun wir es dann erst in einigen Jahren später. So spreche ich zumindest aus meiner Erfahrung.

Was aber läuft in unserer Gesellschaft aktuell falsch? Wir wertschätzen nicht mehr unser Leben. Was macht DICH glücklich? Sind es die täglichen grausamen Nachrichten? – Nein; Sind es die täglichen stressigen Arbeitstage? – Nein; Ist es die grausige Musik des Nachbarn? – Nein. Bei all diesen Faktoren kannst du doch aber gegensteuern und dein Leben glücklicher gestalten. Vom Job ganz zu schweigen. Auch da gibt es Stress. Aber man kann immer wieder das Beste herausholen. Und wenn nicht, sollte man doch überlegen, etwas anderes zu suchen. Man muss nur seine Komfortzone verlassen und Neues wagen!

Ja, ich glaube das Wort Komfortzone trifft es recht gut. Unsere Mentalität hat sich so entwickelt. Neues wagen ist für viele nicht mehr so einfach. Aber was hat man zu verlieren, außer, dass man an Erfahrung gewinnen kann?

Ich bin da von einem Bekannten auch so ein wenig inspiriert. Im März fuhr ich ihn zum Bahnhof und im April sollte ich ihn an den und den Tag wieder abholen. Ich wusste nicht, ob ich ihn je wieder antreffen werde, als er so einen Monat im Wildlife Westafrikas gelandet ist. Sicher kennt er da jemanden, aber man weiß ja nie. Aber man muss eben einfach mal leben und etwas wagen.

Dann kommt da noch die Abhängigkeit dazu. Wovon machen wir uns abhängig? Vom Geld, vom Partner, vom Haus? Ich bin ehrlich: wer wirklich liebt, wartet, unterstützt oder kommt gar mit auf diesen Wegen. Oder er fängt dich auf, wenn du doch etwas tief gefallen bist. Und dabei lass ich mal das gute gendern. Wir leben auch etwas im Überfluss, habe ich das Gefühl. Wozu brauche ich ein Haus, wenn ich mit meiner Wohnung zufrieden und glücklich bin. Klar, es hat einen Grundwert, aber was ist Geld wert, wenn unser Leben morgen vorbei ist? ABSOLUT GAR NICHTS! Wenn wir in Deutschland nicht so viel Bürokratie hätten, wie wir es heute mal wieder als Thema hatten, wäre doch einiges einfacher zu regeln. Manchmal sollten wir doch mal wieder etwas minimalistischer denken. Denkt an etwas, was euch glücklich macht! Ich schaue mich gerade um und sehe meine kleine Wohlfühloase, ein kleiner Balkon mit schöner Bepflanzung und meine zwei Hunde mit auf dem Balkon. Das macht mich zufrieden und glücklich.

Ach ja, die Liebe macht auch glücklich. Inwieweit bleibt jedem selbst überlassen. Aber mir ist wichtig, dass ihr glücklich bleibt! Ansonsten machen wir uns das Leben unnötig selbst schwer.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend und gestaltet euer Leben lebenswerter, liebenswerter und glücklicher!

Zusammenführung

Guten Abend ihr Lieben.

Heute melde ich mich mal aus einem Kurzurlaub in meiner Wahlheimat, wo Teile meiner Wurzeln entspringen. Der Grund für diesen Urlaub war dabei doch ein sehr besonderer. Denn am Samstag gab es ein kleines Familientreffen. Heute vor genau 16 Jahren gab es für solch ein Treffen keinen schönen Anlass, darum habe ich die Chance genutzt, vielleicht viel zu spät, aber vielleicht auch goldrichtig den Zeitpunkt gewählt. Wie auch immer, ich hatte das Gefühl, dass es mal wieder ein bisschen Familie war. Auch wenn 7 Personen fehlten und wir so eigentlich 22 Leute gewesen wären, so war es dennoch eine gemütliche Runde, wo sich jeder zumindest vom Alltag ein paar Stunden herausnehmen konnte.

Klar, jeder führt mittlerweile sein eigenes festes Leben. Dafür ist es doch umso schöner, dass so viele dort waren.

Ich hoffe für mich nur, dass sie es nicht nur meinetwegen gemacht haben, auch wenn ich alles organisiert habe. Sie wohnen alle so dicht beieinander und trotzdem sehen sie sich nie zusammen. Jeder hat seine Geschichte, seine Gründe. Es war für mich eine Herausforderung und ich bin sehr glücklich, dass diese für alle doch so schön war. Klar, einige sind wirklich am Anfang mit Zweifel da herangegangen, aber die eigene Überzeugung hat dann doch gelockt.

Für mich persönlich war es sehr emotional, auch wenn ich es für mich nur so wahrnehme und nicht unbedingt zeige. Es ist eben Familie! Und so ist man so ein wenig auch abgelenkt von den Gedanken, die einen immer noch beschäftigen.

Was soll der Quatsch an Geburtstage sich zu hangeln, wenn man doch solche Momente, wo man sich mit den Menschen trifft, die man gerne hat, genießen kann. Da feiert doch das Herz im Inneren mehr als zu irgendeinem Anruf zum Geburtstag. Ja und, man wird älter. Egal, man muss die Tage nutzen und die Chancen, die man bekommt.

Ja, und der Urlaub mit den Hunden im Thüringer Wald unweit des Rennsteig ist natürlich auch Erholung pur. Gänzlich Abschalten ist zwar schwierig, aber die Wanderungen durch die Wälder mit zwei unbeschwerten Hunden und super wenig Begegnungen machen wirklich Spaß. Ich könnte sicher noch mehr unterwegs sein, aber mit so nassem Wetter hatte ich dann doch nicht gerechnet. Aber was soll’s, so besucht man eben noch einmal den ein oder anderen.

Was mir selbst bewusst wurde mal wieder, ist, dass es mir schwer fällt, Gefühle zu zeigen. Klar, Freude geht immer, aber das andere wird dabei übersehen. Erst in intensiveren Gesprächen lockt man mich heraus und dann bröckelt die Fassade. Selbst hier ist es ein Versteckspiel, auch wenn ich recht offen bin. Aber nur die wenigsten Menschen wissen, was wirklich los ist, warum Herz und Kopf aktuell noch nicht so zusammenlaufen möchten. Das Herz leidet, aber der Verstand sagt, dass es nicht geht. Zumindest nicht das! Und genau aus diesem Grund sind solche Momente wie am letzten Samstag so wichtig. Du weißt genau, wer zu dir gehört, wer für dich da ist. Und egal, was mal an Stress zwischen allen lag, für ein paar Stunden würde dieser vergessen und man hat sich miteinander unterhalten. Glücksmomente!

Glück festgehalten in Bildern, das war auch mein Ziel für alle. Dafür gab es sogar Unterstützung aus meinem Heimatort, wo mein wahres Zuhause ist. Vielleicht bei Zustimmung aller folgt in diesem Beitrag noch einmal ein oder zwei Bilder. Das wäre so mein Wunsch. Alles andere war kein Wunsch, sondern eine Organisation und sie waren fast alle vor Ort. Klar, dieser Ort trägt Erinnerung an früher, wobei selbst einige von ihnen noch nie direkt an dies Ort waren. Da war selbst ich ein wenig überrascht. Umso wertvoller ist dieser Ort weiterhin für mich.

Talsperre Heyda

Jedes Jahr bin ich dort, einfach, um eine Runde um den See zu laufen, zu entspannen mit den Hunden, immer wieder ein anderer Wasserstand, immer gut besucht und ein Ort voller schöner Erinnerungen. Hier bist du tief verankert in meinem Herzen, der eine Teil meiner Wurzel. Was nützen uns Gräber zur Erinnerung, wenn das doch nur traurig ist, warum sie dort sind. Dort, wo man glücklich gelebt hat, dort ist es schön.

Und so sollten wir doch jede Verbindung mit unseren Liebsten im Herzen innehalten. So kann man positiv aufblicken und sagen, genau aus diesem Grunde lebe ich: um solche Momente festzuhalten.

Morgen noch einmal entspannt laufen gehen, bevor es zurück geht, obwohl es dort auch soooo schön ist. Es ist eben auch Heimat und ich kann auch dort Zeit und schöne Momente genießen. Dies dann eben mit meinen Menschen dort vor Ort.

Irgendwann kommen auch wieder Herz und Verstand im Einklang, auch wenn sich dieses gesamte Procedere bereits eine Weile zieht. Manches braucht eben etwas länger. Darum schau ich trotzdem positiv nach vorn und verfolge meine Ziele. Stück für Stück geht es voran. Ich liebe mein Leben und meine Mitmenschen, die mich begleiten durch Höhen und Tiefen! Danke, dass es euch gibt!

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen erholsamen Abend und genießt den Moment.

Cousinen und Cousins, das jüngste Küken bin in dieser Runde ich.