unbreakeble

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Unzerbrechlich? Was ist heutzutage schon unbreakeble. Vielleicht Stahl oder so, aber wir selbst? Definitiv NEIN.

Guten Abend meine Lieben. Schön, dass ihr da seid und eventuell meinen Beitrag lest.

Warum ich heute mal etwas anders angefangen habe? Ich würde es so begründen, dass ich vielleicht mal das letzte Jahr etwas revue passieren lasse. Der Titel ist ganz passend dazu. Hinter jeder harten Schale steckt eben auch ein weicher Kern. Man baut sich eine Fassade auf gegenüber anderen. Wenn diese fällt, ist es für einen selbst anfangs echt hart, aber auch später etwas erleichternd. Und dein Gegenüber lernt dich noch anders kennen. Man darf, egal wo, Gefühle zulassen im gewissen Rahmen. Auch auf Arbeit. Das Bild habe ich eben mit dieser Absicht so gewählt. Ein weiteres Bildnis, welches auch zu dieser Thematik passt, ist ein Eisberg. Schwimmend auf dem Wasser siehst du oberhalb der Wasserkante vielleicht nur ein Drittel, tauchst du tiefer ein, siehst du die restlichen 2 Drittel eventuell vollständig.

Ich hatte im letzten Jahr einige Begegnungen, die für mich recht neu waren, aber auch interessant, leider nicht von Dauer. Schade. Jede dieser hatte etwas Besonderes für sich. Von allen habe ich ein bisschen etwas für mich mitgenommen und festgestellt, dass auch ich wahrscheinlich in meinen Prinzipien ziemlich festgefahren bin. Ich sag es frei heraus, ich bin wohl einfach zu lange Single.

Desweiteren gab es Ereignisse im Jahr 2019, wo ich nur sagen möchte, verflixtes 7. Jahr Berufserfahrung. Das hat mich tatsächlich etwas umgehauen, da war dann auch mal das Eis auf Arbeit gebrochen. Krasser Zustand. Aber man muss es wohl doch ab und an zulassen. Sonst ist man immer nur für sich.

JA – wir sind zerbrechlich. Wir können uns durch falsche Verhaltensweisen auch kaputt machen. Sei es körperlich, geistig oder seelisch. Alles Gesichtspunkte die uns zu uns machen, die dich zu dich machen und die mich zu mich machen. Jeder ist individuell. In Interaktion zueinander müssen wir, weil wir Menschen uns so entwickelt haben, Kompromisse eingehen. Wir müssen kommunizieren, egal auf welche Art und Weise. Manchmal reicht ein Wort, eine Berührung, ein Blick. Wichtig für mich ist eigentlich, dass man kongruent kommuniziert. Aber wir Erwachsene verlernen das sehr schnell. In der Arbeit mit meinen Hunden merke ich es immer wieder eindeutig. Die Kongruenz stimmt nicht immer. Es fasziniert mich. Wie gern würde ich das Hobby mit meinem Beruf verbinden. Es ist ein Traum. Mein Traum.

Was kommt dieses Jahr? Ich weiß es nicht, ich lass mich überraschen. Ein paar kleine Sachen sind geplant. Aber leben tun wir im Hier und Jetzt. Darum abwarten. Man kann den Weg nur ein wenig lenken. Weiter geht es so oder so. Ich weiß nur, dass ich zum Teil ganz besondere Menschen und auch zwei tolle Hunde um mich habe, die mich in diesem Jahr auch wieder begleiten werden, sei es auf Arbeit, zu Hunderunden, zu einer tollen Reise oder einfach zum Quasseln zusammensitzend. Ich freue mich auf dieses Jahr.

14-jähriges Jubiläum feierst du da oben irgendwo. Die Tage mit schönen Gedanken schmücken ist sehr angenehm, die Zeit, die wir hatten 16 Jahre zusammen. Die Zeit vor 14 Jahren war hart und ich hatte es damals alles schriftlich festgehalten. Jetzige Praxiserfahrung und dortige Schilderungen mal abgeglichen. Oh man, war ich jung und naiv. Missen möchte ich die Zeit zuvor jedoch nicht. Auch wenn ich wohl auch ein pubertäres Etwas war. Egal. Danke möchte ich sagen. An alle. An alle, die um mich sind, mich vielleicht nur zu einem Drittel kennen. Ich bin eben nicht immer einfach, aber wer ist das schon.

Ich wünsche euch somit einen guten Start in das Jahr 2020 und hoffe für jeden Einzelnen, dass ihr fragile seid. Ich bemühe mich auch.

Bis demnächst!

Lang ist’s her

Hallo meine lieben Leser,

ich möchte mich in aller Form entschuldigen, dass ich so lange habe nichts von mir lesen lassen. Es ist mal wieder viel passiert in der gesamten Zeit, sodass ich da eher weniger zum Schreiben kam. Ihr seid neugierig, was passiert ist? Aaach, nix Interessantes. Das übliche Chaos wie immer. Ich besitze jetzt einen zweiten Hund und ab Dezember habe ich dann noch einen Garten. Ansonsten widmete ich meinen Freunden doch ab und an mal wieder etwas mehr Zeit und bin viel unterwegs. Ja, und ein junger zweiter Hund bedeutet in der ersten Zeit viel Arbeit. Aber an sich, da mein Spike ja top sozialisiert ist, erledigt er schon viel Erziehungsarbeit. Der Rest ist Übungssache. Jedenfalls hab ich jetzt zwei Knalltüten, wie ich sie immer nett nenne. Die Kleine ist jetzt 10 1/2 Monate alt und heißt Ava. Also auch voll in der Pubertät. Trotzdem zahlt es sich aus, einen zweiten Hund zu haben. Ich gebe zu, ich habe bereits sehr sehr lange mit dem Gedanken gespielt, mir einen zweiten Hund zu holen. Manche denken sich jetzt vielleicht: „Die geht doch voll arbeiten und das kann ja gar nicht gut sein, da noch einen zweiten Hund zu haben“. Im Gegenteil. Spike ist nicht mehr so allein, wenn ich auf Arbeit bin und so lange, wie ich mich mit beiden ausführlich draußen oder drinnen beschäftige, sollte so etwas doch kein Problem sein. Grenzwertig sehe ich eher solche Hunde, die im Zwinger gehalten werden, kaum Auslauf bekommen oder nur auf dem Hof rumdümpeln zum Aufpassen. Oder die, die von anderen Hunden grundsätzlich fern gehalten werden und somit kein Sozialverhalten richtig kennenlernen dürfen. Hunde sind schließlich Rudeltiere. Man muss aber auch ihre Sprache richtig verstehen können. Da muss ich immer wieder an meinen Kurs in Köln nachdenken. Da habe ich so viel mitnehmen dürfen an Wissen. Danke noch einmal dafür an die Referentin Ulrike Sänger dort. Sie empfiehlt Lektüre oder Sehendes von Turid Rugaas. Eine Schwedin, die das Hundelesen sehr gut versteht. Es braucht nicht viel Worte, Zeichen und Körpersprache sind vollkommen ausreichend in der Kommunikation mit dem Hund. Es hat mich damals sehr beeindruckt und ich sehe jetzt viel mehr bei den Hunden untereinander.

Ja, und da ich ja nun die zwei Chaoten habe, gibt es für das kommende Frühjahr und den Sommer ein bisschen Freilauf im Garten und ich kann mich dort auch beschäftigen. Nein, so ist das eher nicht gemeint. Mir geht es auch darum, dass die beiden dann nicht oben in meiner schönen Dachgeschosswohnung bei 30 Grad schwitzen müssen. Das ist auch eher so mit der Sinn und Zweck dessen. Aber auch ich freue mich auf den Garten. Denn so ein bisschen was zutun fehlt mir dann doch. Sei es nur Rasen mähen oder dann einfach ein bisschen was ernten, was man selbst gezogen hat. Bis dahin ist aber noch ein bisschen Arbeit in den Garten zu stecken. Denn weder links noch rechts zum Gartennachbarn gibt es einen Zaun. Das ist die erste Arbeit, die erledigt werden muss. Ansonsten übernehme ich den Garten von einer netten Familie, die selbst leider keine Zeit mehr für ihn hatten. Was soll’s. Ich freue mich auf diese Herausforderung und dann mal schauen, was noch so auf mich zukommt. Neue Taten fordern mich wenigstens immer mal wieder. Das suche und brauche ich auch.

Auf Arbeit ist gerade mal wieder etwas Stillstand. Die Möglichkeit, die ich für 2020 in Aussicht hatte, hat sich leider in Luft aufgelöst. Es findet einfach nicht mehr statt. Aber mich interessieren zwei Kongresse nächstes Jahr und vielleicht finde ich in meiner Richtung doch noch etwas außerhalb, wo ich mich mal wieder ein bisschen weiterbilden kann. Zumindest in der Richtung, wo mein Interesse besteht. Aber ein großes Ziel habe ich noch immer im Hinterkopf. Die Verwirklichung bzw. Umsetzung gestaltet sich leider etwas schwierig. Mal schauen, was mich nächstes Jahr erst einmal erwartet. Für Überraschungen bin ich ja immer offen. Wenn ich mit meiner Arbeit in einer Beziehung stehen würde, habe ich ja dann dieses Jahr mein verflixtes 7. Jahr fast hinter mir. Ich habe aber auch immer ein Mist angezogen. Aber da müssen wir wohl alle mal durch. Einfach vergessen und weitermachen.

In diesem Sinne werde ich auch mal weiter meine Knalltüten versorgen und dann mich noch ein wenig mit anderen Dingen beschäftigen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend und genießt die klare Luft draußen. Ein Atemzug ist echt angenehm, der zweite wird kalt, der dritte ist pfui. 🙂

Ich sag dann mal vorsichtig bis bald!!!DSC02035

Dunkelheit ist Wohlfühlzeit

Guten Abend meine lieben Leser.

Lang ist’s her, als der letzte Beitrag von mir geschrieben wurde. Es gab zwischendurch aber mal noch so einiges anderes zutun. Schließlich gibt es ja auch noch eine Welt außerhalb des Netzes.

Ich sitze nun gerade draußen auf meinem wunderschönen Balkon, der Schnappschuss im Bild war zwar an einem anderen Tag, aber es gibt immer mal wieder Besuch. Diese Woche sollen ja die wärmsten Tage auf uns zukommen. Ich habe heute in meiner Wohnung schon die 30 Grad Marke geknackt. Da ist es draußen doch irgendwie angenehmer. Eine Zeit zum Kontakte knüpfen.

Ich hatte am Samstag eine Begegnung, die gezeigt hat, wie unterschiedlich man doch sein kann. Thema Schichtdienst. Derjenige könnte damit nichts anfangen, ihm sind die Wochenenden heilig. Aber ich glaube, dass man, wenn man nichts anderes kennt, sich so etwas dann auch nicht vorstellen kann. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Auf der anderen Seite gibt es eine Kollegin, die nur nachts arbeiten kann und möchte. Eine Nachteule halt. Im Moment bin ich, ehrlich gesagt, auch lieber über Nacht wach. Ich finde den Sommer schon schön, aber nicht, wenn sich die Wohnung so sehr aufheizt. So bin ich viel tagsüber unterwegs und sitze abends lange auf meinem Balkon und genieße den Ausblick in die Sterne und den Schimmer der untergehenden Sonne, die fast gen Norden steht. So ganz dunkel wird es kaum. Zumindest nicht direkt am Horizont.

Um aber noch einmal aufs Kontakte knüpfen einzugehen: ich bin kontaktfreudig, aber weiß nicht wirklich, was ich von mir selbst erwarte. So doof, wie es vielleicht klingt, aber wahrscheinlich bin ich wirklich schon zu lang allein. Ich habe keine Vorstellungen. Ich brauche mich, ich habe einen stabilen Freundeskreis, aber ich fühle mich so, wie ich lebe, wohl. Das klingt absurd, denn eigentlich braucht man ja doch so etwas wie Zuneigung und Liebe. Egal in welcher Form. Aber wer geht schon wirklich eine Fernbeziehung ein? Andererseits habe ich ja doch manchmal das Bedürfnis. Vielleicht ist es Angst…

Was ich auf jeden Fall weiß, ist, dass ich nach Urlaub mit Freunden, bei Freundin bzw. Familie mache, ich brauche danach ein paar Tage wieder für mich. Also doch Einzelgänger. Wie würdet ihr so etwas sehen? Kann so etwas gut gehen? Wie geht es euch bei solchen Gedanken?

Ich wünsche euch nun mit diesen offenen Fragen noch einen angenehmen Abend und eine gute Nacht.

der innige Wunsch nach Veränderung – oder auch – eine gewisse Anziehungskraft

Hallo meine lieben Leser.

Schwuppdiwupp ist ein Drittel des Jahres schon wieder erledigt. Was haben wir daraus gelernt: Die Zeit vergeht soooo schnell.

Im Moment wünschte ich mir wirklich mal, ganz weit weg zu sein. Aber dazu helfen so manches Mal schon ein paar Gedanken in die Ferne. Also diese letzten 7 Arbeitstage waren schon nicht ohne. Vielleicht soll es mir etwas deutlich machen. Meine Kollegin meinte nur so zu mir, dass sie mit mir keine Nächte mehr mache. Ich sag nur Thema Anziehungskraft. Nee, im Ernst, ich mag meinen Beruf sehr, aber das waren einfach zu viele Zufälle bzw. Ereignisse. Sie prägen, beeinflussen mich aber nicht. Na ja, und das in einem Zeitraum ähnlich wie 2006. 13 Jahre ist das mittlerweile her, schon krass. Damals hätte ich wohl nie gedacht, dass ich diesen Zeitraum überhaupt überbrücke. Der Wahnsinn, wie der Körper eigentlich Verdrängen kann. Aber auch da… Veränderung prägt das Leben und es ist ein inniger Wunsch da. Was genau ich da mir als Änderung ausmale, ergibt mir leider noch kein klares Bild. Aber zugegebenermaßen suche ich gerade schon irgendwie das Abenteuer. Die Richtung ist eben noch nicht ganz klar. Vielleicht kann mir jemand dabei helfen?!

Das Hobby doch zum Beruf machen? Damit meine ich nicht die Sachen mit Musik oder Fotografieren. Eher das Arbeiten mit meinem Hund und anderen Menschen zusammen. Also Beruf und Hobby verknüpfen… Aber leider geht das in unserer Einrichtung nicht. Keine Ahnung. Im Moment kein Plan im Kopf vorhanden.

Oh man, diese drei Nächte haben echt geprägt. Ich bin gerade echt voll raus aus’m System.

Ich muss wohl mal wieder mit meinen drei Hobbys eine Tour machen, am besten eine Tageslauftour, um mal wieder klare Gedanken zu bekommen. – listen to Roger Shah

Ihr Lieben, ich stehe gerade etwas neben der Spur, suche aber meinen Weg weiter. Es gibt eben immer wieder ein paar kleine und große Stolpersteine auf einem doch so wunderschönen Weg.

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In diesem Sinne, kopf hoch, bald gibt es wieder etwas mehr zu lesen.

Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und das es immer mehr Leser werden.

 

Eine Herzensangelegenheit habe ich da aber noch: Geht bitte am 26. Mai wählen!!!

DANKE

Das Gefühl von Schwerelosigkeit

Guten Abend meine Lieben.

Das oben genannte Gefühl, kennt ihr das? Nein? Ich meine damit nicht unbedingt dieses, was gemeint ist, sondern das im übertragenen Sinne. Ein so genanntes Glücksgefühl. Ich fühle mich davon immer sehr überwältigt. Vielleicht habe ich es in einen meiner Texte auch schon einmal in ähnlicher Form erwähnt, aber es hält mich gerade im Bann der Tatsachen. Tatsachen, die zufrieden stellen, die mich leben lassen, aufleben lassen und dem Leben einen Sinn geben in manchmal echt schweren Zeiten. Apropos Zeit, wir haben, falls ihr es noch nicht mitbekommen habt, wieder Sommerzeit. Diese ewige Umstellungsdiskussion ist vielleicht ja bald vorbei. Lassen wir uns mal überraschen.

Das Leben selbst hat viele überraschende Momente: schöne, beschissene, traurige, wundervolle, aber eben auch lang in Erinnerung bleibende. Ich rate euch, behaltet die euch prägenden schönen Erinnerungen im Kopf. Sie sind etwas Wunderbares. Sie helfen in schlechten Zeiten durchzuhalten. Und glaubt mir, ich weiß, wovon ich da rede. Nur wenige kennen diese Geschichte, die so vor 13 Jahren ablief, ganz genau. Das ist auch gut so, wie es ist. Eigentlich krass, wie man funktionieren kann in so einer Lebensphase. Ein Gedanke, der wundervoll ist. Denn man kann Funktionieren ohne Gefühle. Dachte ich damals nie, aber in dem Zeitraum war es sehr ausgeprägt. Eine prägende Phase. Bei uns Menschen ist diese in der Pubertät, glaube ich zumindest. Bei Hunden in den ersten Monaten. Die haben uns aber auch einiges voraus. Sie wissen, wer ihr Rudel ist, wo sie hingehören. Wir Menschen brauchen da manchmal ein Leben lang für, oder? Mir geht es oft so.

Was mir nun aber wichtig ist euch mitzuteilen, habt bitte jeden Tag einen solchen Moment, wo ihr euch schwerelos fühlt. Denn das macht euch glücklich. Wenn ihr es nicht jeden Tag habt, seid ihr eventuell unzufrieden mit eurem Leben. Aber warum? Weil es auch keine Veränderung gibt. Ich sag nur Klangkarussell.

Nee, mal im Ernst, wer keinen Glücksmoment am Tag hat, sei es, ihr zaubert jemanden, der immer grimmig guckt, ein Lächeln ins Gesicht, schon fühlt ihr Zufriedenheit. Es gibt ja auch immer diesen tollen Fernseh- und Gesundheitstipps für besseres Schlafen: Denken Sie zurück an Ihren Tag, denken Sie an etwas Positives und sie können besser schlafen. Also an sich funktioniert es schon. Wir leben schließlich im Hier und Jetzt und nicht in der Vergangenheit oder Zukunft. Jeder Tag hält eine Überraschung bereit. Ich liebe das Leben. Klangkarussell halt.

Ja ja, die Musik spielt eine wichtige Rolle bei mir, aber das wisst ihr ja schon. Ohne geht es eigentlich gar nicht. Morgen geht es zur japanischen Trommelkunst. Das wird interessant. Was mögt ihr denn so an Musik oder verbindet ihr gar Musik mit Lebensereignissen? Und was passiert mit euch, wenn ihr mal nicht glücklich, sondern unzufrieden mit allem seid? Lasst den Tag Revue passieren und überlegt, einen tollen Moment der Schwerelosigkeit, wo ihr nichts gedacht habt, nur wahrgenommen habt, das gibt es immer. Diese Momente sind sooo toll. Sei es nur eine Nachricht, ein Lächeln, ein kurzer Augenblick, genießt es. Das ist Leben. Und glaubt mir, auch auf Arbeit gibt es solche kleinen feinen Minuten. Ihr müsst nur offen durch die Welt gehen.

Thema offen durch die Welt gehen, da fällt mir Greta Thunberg ein. Sie hat eine tolle Bewegung in die Welt gesetzt, ich bin begeistert. Nur schade, dass die Politik noch nicht so ganz darauf reagiert. Denn letztlich ist es eine politische Bewegung unseres Nachwuchs. Ganz egal, was ihr denkt, in der Grundthematik hat sie durchaus Recht. Vielleicht sollte es nur noch anders umgesetzt werden wie in Dessau letzten Freitag. Das empfand ich als sehr sinnvoll. Ich ziehe den Hut vor den jungen Menschen. Endlich mal wieder eine politische vernünftige Bewegung. Achtung, ich habe Meinungsfreiheit wie ihr alle auch. Also bildet eure eigene Meinung.

Schwerelosigkeit im Sinne von Glückseligkeit. Irgendwann sind wir alle schwerelos. Egal wo, egal wann. Wir müssen uns nur damit beschäftigen, jeden Tag. Dann haben wir auch das Gefühl vom Schwerelos sein.

Ich möchte mich recht herzlich bei euch bedanken, dass ihr mir immer wieder sehr aufmerksam folgt. Beim letzten Beitrag war ich doch überrascht, wie schnell die Leserzahlen stiegen, danke. Mir ist aber nicht die Anzahl wichtig, sondern wie jeder Einzelne von euch meine Texte für sich verarbeitet. Ab und an gibt es ein Feedback und das sind dann so meine kleinen Glücksmomente. DANKE.

Ich wünsche euch nun noch einen schönen Abend. Eigentlich ist es ja erst 21 Uhr, aber Sommerzeit zeigt kurz nach 22 Uhr. Schade.

Gute Nacht Welt.

Glücksmoment heute: Erinnerung an gestern, tolles Wetter, tolle Hunderunde, warmer erwachender Frühlung!

tell the world I’m coming home

Hallöle meine lieben Leser.

Ich hoffe, euch geht es gut. Also mir ja. Ich möchte aber nicht egoistisch sein. 🙂

Ich denke, wenn ihr heute oder die kommenden Tage diesen Beitrag lest, werdet ihr euch vielleicht fragen, was hat der Titel mit diesem Text zutun. Ich beschreibe es mal so. Es ist eigentlich ein Titel eines Songs meines Lieblingskünstlers bzw. ein Remix. Und es verbindet die Inhalte, die ich heute umschreiben möchte. Macht das Beste draus aus euren Interpretationen und genießt die folgenden Zeilen.

Wo will ich anfangen, ach bei meinem letzten Urlaub. Mal wieder eine Kreuzfahrt, es war bereits die fünfte. Denkt, was ihr wollt, ich finde es toll. Man sieht so viel von verschiedenen Ländern und man sammelt Eindrücke fürs Leben. Die nächste steht auch schon so ein bisschen in Planung. Mal schauen. Ja, jedenfalls mal wieder Sonne noch im Winter getankt und viele Eindrücke mitgenommen von Land und Gesellschaft und Natur. Die kanarischen Inseln sind dabei so vielfältig und jede Insel anders. Auch Madeira, welche wir auch angesteuert hatten, war landschaftlich wunderschön. Die Fotoknipse ist dabei auch mal wieder aus allen Nähten geplatzt. Ihr versteht sicher, was ich damit meine. Also, auch wenn diese Inseln zu Europa zugehörig sind (Spanien und Portugal), empfinde ich die Unterschiede zum Festland schon noch als gravierend. Zumindest was so einige Lebenssituationen und so betrifft. Aber letztlich sind es ja eigentlich auch nur ausgelegte Urlaubsinseln. So hat man das Gefühl, wenn man sich mal in Orten ein wenig genauer umschaut. Mit Respekt habe ich Preise angeschaut. Ein Liter Diesel beispielsweise auf Fuerteventura 89 Cent, dafür aber ein Liter Wasser im Einkauf manchmal das Doppelte. Aber dort gibt es ja teilweise nicht einmal richtiges Trinkwasser aus den Leitungen. Denn es gibt dort nur salziges Grundwasser. Aber das ist von Insel zu Insel auch noch einmal unterschiedlich. Das war so ein Thema, was mich echt beeindruckt hat. Und wieder durfte ich feststellen, deutsche Sprache ist eine schwere Sprache. Eine Reiseleiterin erzählte dabei von ihrer Zeit in Deutschland. Oh je, wir haben es manchmal echt kompliziert mit unserer Muttersprache. Trotzdem ein toller Urlaub gewesen. Aber man freut sich auch wieder aufs das eigene Heim. Da weiß man eben, was man hat.

Ich weiß nicht, wie intensiv ihr meine Beiträge lest, aber wer genauer hinschaut oder mich eben auch kennt, weiß, was ich arbeite bzw. in welchem Bereich. Da geht es nach einem Urlaub dann auch immer gleich wieder in die Vollen. So auch nach diesem Urlaub. Und dann werde ich, sei es von Kollegen, Freunden, Verwandten und auch einfach nur Leuten, mit denen man sich unterhält, gefragt, wie gehst du mit bestimmten Situationen um.

Ein Beispiel: Notfallsituation mit Todesfall. Ganz ehrlich: Ich habe mit 16, noch quasi in voller Pubertät, meinen eigenen Vater verloren. Da schreckt mich dieses Thema so gar nicht mehr ab. Viele glauben das gar nicht, dass mich dann so etwas kalt lässt bzw. ich damit recht locker umgehen kann, aber doch, es ist so der Fall. Ich bin zwar am selben Tag kurz durch den Wind, aber ich sage mir dann immer Positives zu den Leuten, die ich in diesem Prozess auch betreue. Man muss diese Menschen positiv in Erinnerung behalten und auch das Sehen, was sie noch kurz vor ihrem Tod hatten. Im letzten Fall lief es auch echt schnell, aber auch für diese Person mit tollen Erinnerungen. Sorry, ich finde nicht ganz die richtigen Worte. Aber ich empfand es für ihn zufriedenstellend. Lebensqualität in einem gewissen Weg gefunden. Das beschreibt es besser, denke ich. Dieser Mensch hat nun sein Zuhause gefunden, woanders.

Und genau diese Lebensqualität spielt ja immer mehr eine Rolle. Man soll für sich selbst entscheiden können, was man möchte. Das Thema war auch beim Intensivworkshop für den Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ als Weiterbildung in Magdeburg ein großes Thema. Logisch, da wurde in der überarbeitenden Fassung nun die Lebensqualität des Klienten mit hinein genommen. Wichtig ist jetzt nur in unserem Auftrag, auch die Ablehnungen zu dokumentieren. –> Ja ja, der Papierkrieg wieder. Unsere Aufgabe ist es diesbezüglich auch immer wieder zu beraten. Mittlerweile eine der wichtigsten Funktionen im Gesundheitssystem. Das wird mir immer bewusster. Denn man kann beraten zum Thema Druckgeschwüre so viel, wie man möchte. Wenn derjenige, den man berät, es weiterhin ablehnt, ist es sein Wille, seine Lebensqualität. Danke sage ich da an Gonda Bauernfeind, der Referentin in diesem Intensivworkshop. Es war noch einmal sehr interessant zu dieser Thematik.

Ja, und dann gibt es noch Begegnungen im Leben, die man manchmal sich öfter wünscht. Besonderen Dank gilt einer Person, mit der ich sehr gerne zusammengearbeitet habe. Es war Hand in Hand und na ja, sie lernte teilweise auch Sachen von uns. Ich hoffe, man sieht sich doch noch ein paar Male außerberuflich und mit tollen interessanten Gesprächsthemen. Denn ich muss sagen, mit ihr redet man eher wenig über die Arbeit, wenn man privat unterwegs ist. Feststellung. Und vielleicht klappt es ja wirklich mit der Mädels-Kreuzfahrt wie angesprochen. Also nächstes Jahr gibt es dann wieder Kreuzfahrt-Urlaub. Ich bin gespannt. Ich danke Dir trotzdem, dass ich Dich kennenlernen durfte.

Ja, nun rückt der Frühling näher, die Sträucher und Bäume schießen ihre Blüten hinaus und das liebe ich an Deutschland. Wir haben noch immer etwas ausgeprägt unsere vier Jahreszeiten. Darum bin ich gerne zu Hause. Und somit schließt sich dann doch der Kreis zum Titel.

Ich wünsche mir von euch, dass ihr genau so tolle Leute kennt, die euer Leben bereichern, auch wenn sie dann irgendwann mal irgendwohin gehen. Eines noch: „Was ist wohl mit den Menschen passiert, denen ich einmal den Weg erklärt habe?“ Denkt mal darüber nach und lest es nicht nur in Schriftform.

Seid alle lieb gegrüßt. Ich wünsche dann ein schönes Wochenende!

 

Was macht Krieg mit uns?

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Hallo meine lieben Follower,

dieses Bild sieht recht harmlos aus, aber es dient unserer Bundeswehr zu Gefechtsübungen, also zumindest das abgebildete Gelände.

Da musste ich die Tage doch wirklich an meine Kindheit zurückdenken. Ich bin aufgewachsen in der Nähe eines Truppenübungsplatzes, welcher auch Arbeitgeber vieler der dort lebenden Menschen ist. Auch mein Vater hat damals dort gearbeitet. Ich fand es damals toll, immer mal an freien Tagen zum Nachtschießen mit anwesend zu sein. Aber wenn ich jetzt so überlege, worum es schon so eigentlich geht, ist es schon irgendwie komisch. Denn momentan bin ich mal wieder vor Ort und es finden Gefechtsübungen statt. Am heutigen Tag scheinbar auch über Nacht. Da ist man mit Spike mal draußen auf dem Hof und es geht los. Da wird geschossen und Spike wirkt sogar dabei etwas eingeschüchtert. Er traut sich nicht einmal zu pinkeln. Ich kenne die Situation und weiß sie einzuschätzen. Aber er eben nicht. Da dachte ich gerade auch an etwas. Denn vor Jahren war direkt gegenüber eine Flüchtlingsunterkunft. Was werden diese Menschen damals gedacht haben, wenn sie das gehört haben. In diese Gedanken versuche ich mich gerade zu versetzen.

Jetzt kommt vielleicht von einigen von euch: ja, aber alle haben das eh nicht miterlebt und sind Wirtschaftsflüchtlinge etc…

Aber egal, die wenigen, die Krieg in ihrer Region erlebt haben, in deren Haut würde ich nicht stecken wollen. Wenn ich hier die Gefechtsübungen höre, bekommt man zeitweise wirklich das Gefühl von Krieg. und Montag in aller Frühe liefen dann noch die Panzer aus, selbst das war sehr laut, obwohl es doch etwas weiter entfernt ist. Früher hat mich das als Kind nicht gekümmert. Ich war sogar begeistert. Auch immer wieder andere Nationen, die hier übten. Sicher ist das auch wichtig. Aber für was üben sie alle??

Und ja, unsere Bundeswehr ist auf einen grottigen Stand, seitdem es die Wehrpflicht nicht mehr gibt. Nicht nur technisch, sondern auch personell. Das habe ich zumindest den Medien entnommen. Aber von der Leyen trägt nicht die alleinige Schuld. Nicht, dass ich diese Dame in Schutz nehmen möchte, aber es gibt Grundprobleme. Trotz alledem, Frau von der Leyen gehört meines Erachtens nicht in das Verteidigungsministerium. Zumal man den Fakt überlegt, was sie zuvor für ein Ministerium geleitet hat. Das passt alles nicht so gut zusammen.

Nun aber zu allem Anfang. Die Lage vieler Flüchtlinge kann ich nachvollziehen. Ich möchte nicht mittendrin stehen wie so eine Stellfigur auf dem Bild. Nicht mitten im Krieg. Dann würde ich auch lieber flüchten. Krieg ist aber auch keine Lösung für alle Probleme. Im Gegenteil, ich finde, dass in diesen betroffenen Ländern dann ein kompletter Stillstand herrscht. Ein Stillstand der normalen Entwicklung. Und mal ehrlich, Medien verstärken den Mist auch noch. Guckt euch doch Trump und Konsorten an?! Führen sie keinen richtigen Krieg mit Waffen, gibt es Handelskriege. An sich ist selbst der nette Brexit ein Handelskrieg, nur auf noch recht kleiner Ebene. Und die Welt spricht von Globalisierung. Im Moment ist dies alles leider ein Rückschritt. Aber da kann jeder sich seine eigene Meinung bilden.

Was soll ich sagen, wenn ich an die Flüchtlinge denke, die hier im Ort ihre Unterkunft hatten, da ist das schon ziemlich mies und nicht wirklich nachgedacht. Ja, es war viel Platz hier geboten in den Kasernen und co., aber um welchen Preis? Da hat wohl keiner darüber nachgedacht. Ich als kleines Licht aber vorher auch nie wirklich. Erst heute, wo es mir die Woche über mit den Übungen wieder auffällt.

Versetzt ihr euch mal in diese Lage. Ich kann es nur jedem empfehlen.

Danke für eure Aufmerksamkeit und einen schönen Abend noch.

Weihnachten

 

Web (7)Hallo meine lieben Leser,

frohe und besinnliche Weihnachten wünscht euch mein Verrückter. Der musste genau so gestellt gucken, wie ich mich hier gerade zu Hause fühle. Weihnachtsstimmung etwa gegen Null. Sorry Leute, aber Weihnachten ist nicht so mein Fest. Nehmt es mir nicht für übel. Ich genieße lieber jeden Augenblick des Lebens und lasse mich vom Leben beschenken als an solchen Tagen wie heute, wo es dann eh nicht viel gibt außer Süßes. Auf der einen Seite wollen sie, dass man abnimmt, aber schenken einen dann doch wieder so etwas. Sinnfrei oder -voll?! Egal. Jedenfalls sah es nach der Bescherung folgendermaßen aus: alle schnappen sich ihre Laptops und im Hintergrund läuft Barnaby. Irgendein Krimi. Das ist für mich kein Weihnachten. Oder seht ihr es anders?

Ich habe mich jetzt in die Küche verkrümelt mit warmer Fußbodenheizung und schreibe nun hier gemütlich. Spike liegt neben mir und genießt die Wärme von unten und nebenan vom Ofen. Wenigstens einer, der mir beiseite steht. Ach ja, und nebenher läuft natürlich Minimal-Tech. So lässt sich ein Abend schön ausklingen. Morgen noch den Tag überstehen und dann geht es wieder zurück Richtung Süden in die eigenen vier Wände. Ich habe echt das Gefühl, dass Weihnachten mit Familie immer schlimmer wird. Keine Ahnung, vielleicht geht es mir nur so. Spaziergänge zu Weihnachten mach ich auch nur allein mit meinem treuen Begleiter. Da bin ich heute sogar pünktlich an der Kirche vorbeigelaufen, als die Weihnachtsandacht zu Ende war. Ich staune doch, wieviele Menschen dort waren. Alle haben sich über das leuchtend grüne Etwas amüsiert. Spike ist nämlich im Dunkeln mit einem grünen Leuchthalsband markiert. Läuft also rum wie ein Weihnachtsbaum… na ja, fast 🙂

Ich muss ehrlich gestehen, an solchen Tagen bin ich dann doch viel lieber mit meinen Freunden zusammen. Familie ist nicht mehr das, was sie mal war. Aber es kann auch daran liegen, dass ich mich sehr gewandelt habe. Das spielt sicher eine große Rolle mit. Euch wünsche ich natürlich von Herzen schöne Weihnachten. Jeder soll es genießen, wer es kann. Ist ja nur meine Einstellung.

Silvester wird dieses Jahr richtig spannend. Dienst mit den richtigen Kollegen, eine geniale Aussicht von Arbeit aus über die Stadt und hoffentlich tolle Feuerwerke. Vielleicht gibt es ja die Aussicht auf dem Panoramadach sogar her. Mal schauen, ob die das unten wieder organisieren. Wobei meine Kollegin da dann mal hoch muss. Ich habe es ja schon einmal gesehen. Also Daumen drücken. Wenn es dann noch ruhig bleibt, kann man auch mal einen Moment gemütlich zusammensitzen.

Tja, wie ihr seht, ich sehne mich dem neuen Jahr entgegen. Mal schauen, was mich dabei erwartet. So kleinere Vorstellungen habe ich ja schon, aber an der Umsetzung muss ich noch feilen. Aber im März geht es erst einmal wieder auf Kreuzfahrt. Das ist ein Nahziel. Ferne Ziele habe ich viele. Die Umsetzung: kompliziert. Aber egal. Man darf ja auch mal träumen dürfen. Denn bei dem momentan Personalmangel in jeglicher Dienstleistungsbranche sieht es eher nicht so gut aus, mal auszuklinken. Abwarten und Tee trinken und schauen, ob der Herr Spahn seine Versprechen einhalten kann. Lassen wir uns überraschen.

Ach übrigens habe ich mal einen Vorschlag an die Politik. Vielleicht sollte von denen jeder mal einen Monat lang vom Mindestlohn leben. Dann ändern sie die Meinung zu diesem Thema?! Wäre doch mal ne Idee und eine Umsetzung wert. Auf die Gesichter wäre ich auch zu gern gespannt. Dabei möchte ich nicht sagen, dass ich unzufrieden bin, aber etliche andere Menschen sind es.

Nun genug mit meinem Geschriebse. Es ist Weihnachten, genießt die Zeit der Ruhe.

Frohe Weihnachten wünschen euch

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Was wir tun

Hallo meine lieben Leser und einen guten Abend.

Ja, was möchte ich euch heute gerne mitteilen. Vielleicht beginne ich mal mit einer Frage, die ich einfach in den Raum stelle.

Kennt ihr das Gefühl, dass ihr neue Herausforderungen sucht, obwohl ihr ein recht glückliches/zufriedenes Leben führt?

So ergeht es mir momentan. Ich bin an sich zufrieden mit meinem Leben, habe alles bisher erreicht, was ich mir wünsche, genieße meine freie Zeit, kann mir jedes Jahr mindestens einen tollen Urlaub leisten, habe eine Weiterbildung abgeschlossen, die mich weitergebracht hat und vieles mehr. Und doch suche ich nach neuen Herausforderungen. Nur bin ich unschlüssig, was es denn sein soll. Meine Chefin hat mir bereits eine weitere Fortbildung angeboten, die ich auch sehr gern machen möchte. Denn es bringt mich ja auch weiter im Arbeitsleben. Aber irgendwie reizen mich auch andere Dinge, irgendwie doch etwas unerfüllt.

Freunde würden mir jetzt wohl raten: „Schaff dir doch mal ’ne vernünftige Beziehung an.“ Ich weiß nicht, ob es das non plus ultra ist. Keine Ahnung. Ich wüsste nicht einmal, ob ich so etwas überhaupt kann, Beziehung… Dafür bin ich zu lang allein und auch gerne mein eigener Herr. Bei Besuch geht mir das dann manchmal schon so, dass ich „froh“ bin, wenn dieser dann wieder weg ist. Singleleben ist irgendwie auch schön. Auf der anderen Seite hat man doch etwas Sehnsucht. Ich denke, die meisten von euch wissen, wovon ich schreibe. Jetzt ist auch wieder die Zeit ran, wo man sich nach etwas Nähe sehnt. Aber von wem genau, kein Plan.

Kompensieren werde ich es wohl wie immer mit meinem durchgeknallten Hund, der so einiges mit macht (siehe folgendes Foto) und schöner Musik zum Entspannen und Kopf frei klopfen. Zudem würde ich mich sehr über einen knackig kalten Winter mit viel Schnee freuen. Eine Sehnsucht, die auch lange nicht mehr erfüllt wurde, zumindest nicht über längeren Zeitraum. Einige denken jetzt sicher, die spinnt doch, eiskaltes Wetter und Schnee, was zu Verkehrschaos führt. Aber mal ehrlich, das erhellt diese dunkle Jahreszeit ungemein. Genau wie wenn die Fenster zur Adventszeit wieder schön hell beleuchtet sind mit schönem warmen Licht. Das hat doch wirklich was. Mein Balkonthermometer zeigt gerade -1,7°C an, also der Winter klopft quasi schon an. Und was spricht denn gegen knackige Kälte und strahlendem Sonnenschein und dann einen tollen Spaziergang durch den Schnee. Sonnenanbeter sind wir doch irgendwie alle. Ist ja auch gut, um Vitamin D bilden zu können. Denn das brauchen wir auch im Winter. Habe ich mal so gelernt und mehrfach gehört. 🙂

Nee, aber mal im Ernst. Ich weiß im Moment nicht genau, nach was für einer Herausforderung ich suche, aber irgendetwas bewegt sich. Mit den Gedanken gespielt, mal eine ganz andere Berufsrichtung einzuschlagen oder doch mal ein Jahr komplett woanders zu verbringen. Sowas geht mir durch den Kopf. Warum weiß ich nicht. Ich liebe meinen Job, meine Arbeit. Na ja, manchmal habe ich wohl doch eine kleine Macke. Aber so bin ich eben. Diejenigen, die mich persönlich kennen, wissen das wohl und schätzen es auch. Ich bin einfach mal gespannt und lasse mich überraschen, was mich nächstes Jahr so erwartet. Man kann ja doch immer mal neue Wege entdecken.

Dieses Jahr lasse ich erst einmal entspannt ausklingen mit einem ruhigen letzten Arbeitsmonat, wenn alles so bleibt. Silvester wird hoffentlich auch wieder so klasse wie das 2015.

Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit. Vielleicht schreibe ich zwsichendurch mal noch was. Das bleibt wie immer offen. Lasst euch überraschen.

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back to the reality

Kennt ihr dieses Gefühl, welches ich mit diesem Titel verbinde? Es wäre wahnsinnig schade, wenn nicht. Denn auch das gehört zum Leben.

Eigentlich erstaunlich, was wir im Leben alles meistern. Ich gehe mal von meinem Beruf aus. Ich arbeite mit Menschen, die teils schwer krank sind. Kollegen und das interdisziplinäre Team ebenso. Dabei sehen wir viel, was man vielleicht nicht immer denkt. Eine Situation, die mich besonders beeindruckt hat, war diese, dass man doch „leidet“ mit solchen Menschen ähnlichen Alters. Man sieht sich selbst, man schaut auf sich… dabei ist doch aber der andere betroffen. Solche Situationen muss man bewältigen lernen. Gerade als Berufsanfänger nicht einfach, wenn man nicht schon mal vorher andere Erfahrungen gesammelt hat. Man lernt das Leben schätzen, auch wenn man im ersten Moment dies nicht so sieht. Der-/diejenige, die es vielleicht lesen, kennen das Gefühl. Aber man ist damit nicht allein. Man kann und sollte auch darüber mit jemanden reden. Sei es gleich oder zu späteren Zeitpunkten. Für sich behalten macht kaputt… Burn out, Depressionen und andere Dinge können wohl die Folge sein.

Ähnlich, so sehe ich es zumindest, geht es den Workaholics. Sie müssen auch auf sich selbst achten. Sicher macht man seinen Job gern, aber Ausgleich ist auch wichtig. Im Umkreis sehe ich momentan drei Betroffene in dieser Richtung. Ich nehme es so wahr. Und auch das kann gefährlich werden.

Ich liebe auch meinen Job und mache diesen gern. Manchmal denke ich zwar auch an völlig andere Berufsrichtungen, aber nein, ich möchte in dieser Branche bleiben. Aber ich gönne mir Ausgleich. Einfach soooo wichtig.

Was aber macht uns so umtriebig, wenn ich mir die Arbeitssüchtigen anschaue. Es ist die schnelllebige Zeit, Zahlen und Fakten bringen, sich hocharbeiten. Für welchen Preis?       –>Risiko der eigenen Gesundheit. Patienten des eigenen Gesundheitssystems.

Da wären wir wieder beim Thema der Politik. Traurig, aber wahr. Unsere Regierung ist seit einem Jahr mit sich selbst beschäftigt. Warum? Das weiß sicher jeder von euch. Ich denke, wenn nun bald die Landtagswahlen in Bayern und Hessen gelaufen sind, werden unsere Politiker vielleicht doch erwachen. Wobei, so wirklich daran glauben tue auch ich nicht mehr.

Bezüglich dieser Dieselaffäre fällt mir nur ein: die Wirtschaft bestimmt das Regime. Siehe Autoindustrie.

Na gut, zurück zum Thema. Eigentlich geht es mir mal wieder um das soziale Leben, das Leben miteinander, Kommunikation, Interaktion untereinander im Kreis der Freunde, Familie und der Bekannten, Kollegen und weiteren. Die soziale Bindung sucht unser Unterbewusstsein. Unseresgleichen, Seelenverwandte, mit denen man auch interagieren kann. Wenn du diese Menschen aber vor dir siehst, wie sie bereits im gleichen Alter schwer krank sind, was denkst du da als erstes? Das würde mich interessieren, wie gerade Laien darüber denken. Bei uns ist es berufliche Erfahrung und die Entwicklung von Bewältigungsstrategien, wie man damit umgeht. Oder einem kann nichts mehr „schocken“.

Ich lebe aus meiner persönlichen Erfahrung damit recht locker. Und eines der wichtigen Dinge dabei für mich ist, nichts mit nach Hause nehmen. Aus der Tür von Arbeit gehen, tief Luft holen und bei der Hunderunde Entspannung holen. So sieht es bei mir aus. Jeder hat seine Strategie. Sonst wäre auch der Beruf falsch gewählt. Im Dienstleistungswesen geht es da, glaube ich, immer nur so.

Es mag etwas philosophisch klingen: Aber was bringt es uns über Dinge nachzudenken, die wir eh nicht verhindern bzw. beeinflussen können?

Wo wir Einfluss nehmen können ist eben mittels Demokratie etwas zu bewegen. Hierachie ist da manchmal unangebracht. Darum bin ich auch dankbar, dass es im Kollegium und im interdisziplinären Team kommunikativ ganz gut funktioniert. Nicht immer reibungslos. Aber wenn man unvoreingenommen herangeht, dann können auch Berge erklimmt werden, die man allein nicht schafft. Man schafft es eben nur im Team. Und dazu gehören alle Berufsgruppen in der Branche, wo ich beschäftigt bin.

Ich danke den Leuten, denen ich im Kollektiv vertrauen kann und bin jederzeit offen für neue Ideen und Anregungen.

In diesem Sinne: I dance with me. Happy day to you.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen entspannten Abend. Genießt den Abendhimmel. Sternenklar. Bevor morgen früh wieder Nebelsuppe herrscht.

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