Die ständige Suche

Guten Abend ihr Lieben.

Heute wird es mal wieder sehr fragwürdig. Aber es regt wohl zum Nachdenken an. Und das ein oder andere lässt sich auch tatsächlich spiegeln. Viel Spaß beim Grübeln.

Wonach suche ich?

Ist es das Gefühl der Anerkennung oder gesehen zu werden?

Ist es die lange Suche nach wirklicher Liebe oder einfach das Gefühl sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können?

Suche ich nach einer festen Bindung?

Braucht mein Herz die Wärme, nach der es sich sehnt oder erfüllt es einfach schon ein Gespräch?

Man sehnt sich nach etwas, man ist auf der Suche. Man ist unerfüllt.

Was also sehe ich in verschiedenen Personen?

Erfüllt mich das wirklich oder sind es dann nur „Augenblicke“?

Sehnsucht nach Nähe, aber dennoch nicht zu viel, aber warum eigentlich nicht?

Und so wird mir mehr und mehr bewusst, was ich in einzelnen Personen und Situationen sehe und vom Gegenüber erhalte. Ich habe Angst zu scheitern. Aber was habe ich zu verlieren? -> Nichts!!!

Ich habe mir mein eigenständiges Leben aufgebaut. Habe einen tollen Job und wunderbare Menschen um mich. All das ist doch mein Leben. Scheitern ausgeschlossen.

Und trotzdem merke ich an bewusst gewordenen Beispielen, wie ich immer wieder auch viel Zeit für mich selbst brauche. Sei es zu viel Wuhling auf Arbeit oder auch auf der Kreuzfahrt vor knapp 1 1/2 Jahren. Die Runde mit den Leuten abends war immer sehr gut zum Austausch. Dennoch suchte ich irgendwann das Weite, um etwas Ruhe für mich zu finden. Dieser Ausgleich ist für mich enorm wichtig. Aber auch zu viel von diesem Alleinsein ist für mich nicht mehr gut. Das ist mir seit dem letzten Jahr bewusst geworden. Und so betrachte ich das Muster aus der Vergangenheit jetzt mit ganz anderen Augen. Davon mal abgesehen, dass ich bereits als Kind wohl sehr weit in der Entwicklung war, dies aber nie richtig zeigen konnte außer extern. Die Suche nach Anerkennung, nach Gesprächen auf einer verstandenen Ebene. Selbst die wenigsten im Freundeskreis konnten dies damals. Was ich ihnen nicht für übel nehme, keinesfalls.

Aber der wahre Austausch fehlt eben häufig. Und so finde ich mich sehr viel in der Musik wieder und ziehe mich zeitweise zurück, um dann aber zu merken, dass es ein nicht so gut gewählter Weg ist. Denn hier ist die Sehnsucht am größten und schlägt wieder um in anderes Verhalten.

Woran muss ich also arbeiten?

Muss ich den Menschen einfach etwas mehr vertrauen?

Ich muss mehr an mich glauben! An meine Menschenkenntnis, an mein Einfühlungsvermögen, an meine Expertise, an mein Wissen, was ich mitbringe, an meine Anpassung ans Gegenüber im Dialog, an meine Gesprächsbereitschaft.

Man soll Berufliches mit dem Privaten ja trennen. Vielleicht sollte ich einfach im beruflichen autarker arbeiten können, damit ich auf privater Ebene mehr Bindung eingehen kann?

Puh… Fragen über Fragen mal wieder. Ich bin froh, dass ich mich nach und nach weiterentwickle in diesen Punkten. Aber es ist wohl doch noch ein längerer Weg.

Ich bin dennoch jeden Einzelnen dankbar für die vergangene Zeit. Die Entwicklung, die dahinter steckte, wird mir eben erst jetzt deutlich und bewusst. Und so schaffe ich mir auch privaten Ausgleich neben den Hunden. Die beiden bedeuten mir viel, aber machen eben nicht alles aus im Leben. Nach Möglichkeit sind sie aber trotzdem dabei.

Die Entwicklung hat ein Maß erreicht, mich und mein Verhalten besser zu verstehen. Warum fresse ich manchmal rum? Es sind Situationen, die schwupp, mal schnell belastend sind. Hier erfolgt ein Umdenken. Und so schreibe ich es gern.

Mir stellt sich nun noch immer die Frage aller Fragen: Was ist Liebe? -> Ich kenne sie nicht… Fehlt sie mir? Ich weiß es nicht……..

Unerfülltes Leben und trotzdem erfüllt.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht.

Jahreszeiten

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal ein ganz seichtes, aber dennoch schönes und aktuelles Thema. Nachdem ich heute offiziell positive Kritik erhalten habe, welche mich sehr erfreut hat, dachte ich mir, nehme ich unsere vier Jahreszeiten zum Anlass. Man mag es kaum glauben, aber jede von ihnen hat eine positive Wirkung im Dasein. Aber noch kurz zur Kritik. Es wurde festgestellt, dass sich mit der Zeit mein Schreibstil geändert an, auch meine Formulierungen. Ja, auch hier sieht man wohl die gesamte Weiterentwicklung. Danke für dieses Lob. Ich werde mich nicht darauf ausruhen, wie man merkt. Das Schreiben bereitet mir aber auch sehr viel Freude. Und so bin ich auch auf das heutige Thema gekommen. Man fragt immer so: Welche Jahreszeit ist dir am liebsten? -> für mich alle! Warum? Seht selbst.

Der Winter

Heute Morgen erst bei einer Hunderunde, noch sehr zeitig war es. Da scheint das halbe Dorf auf einem Sonntag noch zu schlafen. Ich lief entlang des Feldweges und das Gras war noch unterm Raureif wunderschön anzusehen. Es glitzert und funkelt so herrlich im strahlenden Sonnenlicht, sogar bunt erschien es zu funkeln. Physikalisch betrachtet ist es einfach Lichtbrechung und -reflektion. Ja, ich habe tatsächlich aufgepasst in Physik. 😀 Aber auch der Schnee macht den Winter freundlich in der dunkelsten Zeit. Und oft, wenn kein Schnee liegt, gibt es über die Festtage hinweg schöne ausgiebige Beleuchtung an fast jedem Haus. Das vor allem in der Wintersonnenwende. Da ist das Tageslicht nur sehr kurz. Und auch wenn ich selbst nicht geschmückt hatte aufgrund irgendwelcher Belange, so empfand ich das Drumherum einfach nur wunderschön. Und mal ehrlich, das ist auch eine Jahreszeit, wo man gern vorm warmen Kamin sitzt und vielleicht etwas liest oder gemeinsam Zeit verbringt, oder etwa nicht? In die Decke einmummeln, Kerzenlicht an und einfach genießen. Dazu einen warmen Tee. Augen schließen und vorstellen bitte. Ach halt, nee, dann könnt ihr ja gar nicht weiterlesen. Das also war der Winter.

Der Frühling

Hach ja, ich bin ein Frühlingskind. Ist es nicht herrlich, wenn die ersten Vögel in der Frühe zwitschern und alles auflebt? Es fangen die Blumen an zu blühen und sie duften so schön. Eine Farbenpracht, die auf dem Bild kaum zur Geltung kommt. Die Laubbäume grünen aus und es wird langsam wärmer. Man hat wieder mehr vom Tageslicht, die Gemüter werden heller. Die Tauben gurren auf zur Partnersuche. Ja, manch Menschen tun dies auch. Verliebtheit liegt in der Luft. Mensch wie Tier. Bei Tieren gilt es aber zur Arterhaltung. Bei uns Menschen, das lass ich mal dahingestellt. Der Frühling mit seinen kleinen Tücken.

Der Sommer

Auch der Sommer hat schöne Ansichten. Es ist herrlich warm. Wir können in Seen und Freibädern ins kühle Nass hüpfen oder uns ein leckeres Eis an der Eisdiele des Vertrauens gönnen. Ich sitze abends gern noch gemütlich auf meinem Balkon nach einer Spätschicht bei einem kühlen Getränk. Es gibt viele Veranstaltungen, Festivals, Outdoor-Partys, die man besuchen kann. Man kann sich von oben herab bräunen lassen, aber Vorsicht bitte, schützt die Haut mit Sonnencreme und euren Kopf. Sonst fällt man um wie eine Fliege. Trinken ist auch sehr wichtig, natürlich nur Wasser oder Tee. Der Rest bleibt euch überlassen, ist aber teils ungesund. Der Sommer wirft auch die erste Ernte ab an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Regional und am besten selbst gepflanzt. Überall schnuppert es am Wochenende irgendwo nach einem Grillerchen. Und die Biker drehen bis spät abends ihre Runden. Organspendeausweis hoffentlich vorhanden. Ups, das war wohl etwas makaber. Gewitter haben auch etwas Wundervolles. Ich beobachte sie sehr gern. Und der Geruch bei einem warmen Sommerregen, herrlich.

Der Herbst

Auch der Herbst ist eine bunte Jahreszeit. Hier gibt es statt Blüten und Blumen bunte Blätter. Von grün zu gelb zu rot zu braun. Wenn die Blätter dann auf dem Boden liegen und es raschelt so schön, wenn man entlang geht, ist es ein sehr angenehm beruhigendes Geräusch. Auch hat diese Zeit einen besonderen Geruch, der sich leider nur schlecht beschreiben lässt. Es gibt auch mal stürmische Tage. Man begegnet abends auf Runde ziemlich häufig einige Igel. Sie sind auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Die Zeit des Tageslicht wird wieder kürzer, in den Häusern brennt vermehrt Licht und man schaut doch in das ein oder andere Fenster hinein. Und so hat auch der Herbst seine schönen Seiten

Leider, muss man wohl feststellen, verkürzen sich gewisse Phasen dieser zunehmend aufgrund der Erderwärmung. Der Winter scheint oftmals eher ein langer nasser Herbst zu sein und der Frühling explodiert zu schnell zum Sommer. Darum sollten wir doch jede Phase echt genießen. Noch haben wir sie, die vier Jahreszeiten. Der Winter zu mild und zu nass, der Frühling zu schnell zu warm, der Sommer zu trocken und zu heiß und der Herbst lange warm und schön. Tja, komische Entwicklung. Schauen wir mal, wie es ausgeht. Ende nicht zeitgemäß festlegbar. Wir haben es noch gut. Was ist mit Generationen nach uns? Natürliche Auslese. Somit wünsche ich euch eine gute, kalte, klare Nacht.

Aliens

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gab es zur letzten Hunderunde mal wieder einen witzigen Kommentar von Spaziergängern zu meinen zwei Begleitern. „Die sehen ja aus wie Aliens“, sprach die Mutter oder Oma zum Kind, welches mit einem Roller vorbeisauste. Ich musste grinsen.

Genau solche Momente sind so wunderbar. Ja, meine Hunde leuchten eben im Dunkeln. Wie die Ampel… Aber das Thema Ampel lassen wir mal lieber.

Ich hatte heute mal wieder einen Tag, der voller Emotionen war. Dabei war ich eigentlich einfach nur spazieren mit den Hunden. Aber: das Wetter war wunderschön sonnig, mal fast ganz ohne Wind, eine Runde ohne Vorfälle, schöner Musik auf den Ohren und lächelnde Menschen. Vor allem aber eine Gegend, in der ich irgendwie voll aufgehe, eine volle Zufriedenheit spüre. Draußen, dort, wo ich mich wohl fühle. Einfach innehalten, den Blick schweifen lassen und die beiden völlig gechillt zu sehen.

Wenn ich drei Dinge auf eine Insel mitnehmen dürfte, wären es meine beiden Chaoten, meine Musik und einen Menschen, mit dem ich einerseits stundenlang quatschen könnte über Gott und die Welt, aber man sich auch einfach anschweigen kann. Mehr braucht es nicht, wirklich.

Liebe? Was ist das? Ich kenne es tatsächlich nicht. Darum falsch verstanden, jahrelang. Die Vergangenheit gibt Aufschluss darüber. Aber sie ist vergangen, abgehakt, verstehst du? Kannste abhaken!

Ein neues Lebensgefühl steigt auf. Ein zufriedenes? Aktuell schon. Klar denke ich manchmal schon noch darüber nach, was fehlt. Dabei habe ich doch so viel! So viel Glück um mich herum. So ist es! Es fehlt an nichts. Die Erfüllung kommt von ganz allein. Lückenbüßer gibt es nicht mehr. Ein Verhaltensmuster, welches zum alten Leben gehört, ad acta gelegt. Durch das Bewusst werden dieses Zustands. Es macht mich noch immer sprachlos, aber ich finde hier diese Worte.

Aliens. Gibt es sie wirklich? Wer weiß das schon. Meine zwei Aliens sind entspannt, wenn ich entspannt bin. Und keine Sorge, sie wollen nicht nur spielen. Sie posen auch ganz gern mal in der Gegend herum. Meine fotogenen Schätze.

Danke.

Fragen über Fragen

Wo soll ich anfangen?

Warum interessiert mich das?

Was für einen Nutzen kann ich daraus ziehen, wenn ich die Antwort weiß?

Ist es die reine Neugier, Wissbegier?

Was erhoffe ich mir mit den Infos?

Warum denke ich gerade so?

Was möchte ich erreichen?

Warum überhaupt beschäftigt mich das?

Wieso geht mir das nicht mehr aus den Kopf?

Ich denke, also bin ich. Oha, jetzt werde ich philosophisch. Aber ich glaube, meine Texte haben wohl alle diesen philosophischen Ansatz mittlerweile. Und wie ihr erahnen könnt, beschäftigt mich mal wieder etwas ungemein. Die Frage aller Fragen, warum ich so unwissend bin. Aber bin ich das wirklich? Jain

Ein Spruch, der allerdings noch über 18 Jahre nachhallt, ist folgender: Du darfst zwar alles essen, aber nicht alles wissen.

Wenn man darüber nachdenkt und überlegt, wie ich groß geworden bin, dann weiß ich auch, warum mein wahres Ich erst jetzt richtig zum Vorschein kommt. Die Kindheit und Jugend ist abgehakt, ich lebe im Hier und Jetzt. Die Zukunft, keine Ahnung, was sie bringen wird. Wissenshungrig, wissbegierig, neugierig bleiben. Dennoch gibt es ein paar Fragen, die man wohl besser für sich behalten sollte. Gar nicht so einfach für mich, das muss ich wohl zugeben.

Ich möchte gern noch mehr Lebenserfahrung lernen mit neuen Herausforderungen. Immer wieder kleine Ziele vor Augen halten und dabei trotzdem die Tage genießen. Wer weiß, was später mal ist? Darüber habe ich heute übrigens einen interessanten Artikel im Focus gefunden und gelesen. Ich verstehe die Meinung dieser Person zu 100%.

Aus eben diesem Grund müssen wir wirklich auch Prioritäten setzen. Was möchtest DU erreichen? Was möchtest du wissen oder erleben? Stelle dir selbst Fragen.

Warum möchte ich diese Info wissen?

Was bedeutet das für mich?

Kann ich damit arbeiten?

Wozu ist das wichtig? Ist es das wirklich?

Und so gibt es eben Dinge, die vielleicht immer im Verborgenen bleiben. Manchmal ist es sogar besser so. Man wühlt sonst in den ganz großen Tiefen und viele können damit nicht umgehen. Dafür muss man einfach sein Bewusstsein schulen. Klingt komisch, ist aber so. 😉

Ich für mich habe in den letzten Wochen mal wieder gelernt, wie gut ich doch für mich Dinge reflektieren und annehmen kann. Das Verständnis dafür kommt dann von ganz allein.

Dabei ist es von Vorteil, neugierig zu bleiben und sich Fragen zu stellen. Zielen sie auf etwas hinaus oder nicht. Spinnt euch Antworten zurecht und schaut, was ihr mit der Info anfangen wollt. Umso konkreter die Frage, desto schneller findet ihr euren Weg.

Also: bleibt neugierig!!! Aber zielgerichtet

Einen schönen Abend euch allen!

The door into infinity – Das Tor zur Unendlichkeit

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es nach längerer Pause mal wieder einen Beitrag. Dabei hat auch mich die Erkältungswelle heimgesucht in den letzten Tagen. Aber das hält mich nicht davon ab, draußen rumzutigern mit meinen beiden Chaoten.

Nun aber zum Thema. Habt ihr schon einmal überlegt, was ihr machen würdet, wenn ihr unendlich lange leben könntet? Nein? Zum Glück! Denn unser Leben ist tatsächlich noch immer endlich. Zumindest unser irdischen Leben auf der Erde. Wer weiß schon wirklich, was mit Geist und Seele passiert. Erzählen kann es uns keiner, nicht einmal die Wissenschaft.

Die Unendlichkeit des Himmels ist dabei unser Schlüssel. Denn er zeigt uns doch die unendliche Vielzahl an Möglichkeiten, wie wir uns entscheiden können. Unsere Atmosphäre schützt uns vor so vielen Dingen wie die Strahlung der Sonne und dennoch können wir aus dem geschützten Raum hinaustreten. Was uns dann erwartet? Ein unendlich ergiebiger Raum für neue Ideen! Wir denken oft alle zu engstirnig und auch zu negativ. Wir lassen uns zu sehr von den Medien beeinflussen, anstatt mal direkte Meinungen selbst einzuholen. Die Masse schwimmt mit, aber nur wenige durchbrechen diese Masse.

Klar gibt es hier und da mal ein schwarzes Loch. Aber es gibt auch Licht drumherum. Folgen wir doch einfach dem positiven Effekt des Lichtes. Denn es zeigt uns den Weg, unseren individuellen Weg. Denn jeder von uns trägt seine eigene Persönlichkeit. Es ist wichtig, diese auch nach außen zeigen zu dürfen. Sonst verschlingt uns die Masse. Jeder Stern in den Galaxien ist einmalig. Tun sich zwei Sterne zusammen, entsteht wieder ein Individuum. Es kann gut sein oder sich wieder verflüchtigen auf jeglicher Ebene. Wir leben nur durch unsere wunderbare Atmosphäre. Schützen wir sie, jeder für sich ein kleines Stück. Unser Leben ist endlich. Nutzen wir doch einfach jeden Tag voll aus, um glücklich zu sein. Jeden Tag eine gute Tat oder ein kleines bisschen Aufmerksamkeit anderen gegenüber. Das erfüllt das Herz.

Ich liebe die Unendlichkeit des Himmels. Er zeigt mir die Möglichkeit des Seins. Danke, dass es uns alle gibt. Denn auch Mutter Natur sortiert aus und das rigoros und ohne nachzufragen. Natürliche Auslese? Ja. Krankheiten bedeuten Lebensumstellungen, vielleicht auch beeinflusst durch das Eingreifen in die gesamte Umwelt. Und wir haben schon eine hervorragende Lebenserwartung. Manch Sterne haben diese nicht einmal. Genießt euer Leben den Endlichkeit um später das Tor der Unendlichkeit zu erreichen.

In diesem Sinne, gute Nacht!

Es bewegt sich was

Noch einmal guten Abend ihr Lieben.

Jetzt mal ein Beitrag zu den Geschehnissen dieser Woche. Wie ist denn eure Meinung zum Bauernstreik?

Es ist sicher ein Streitthema. Aber mal ganz von der Stimmungslage abgesehen, so war es am Montag schon ein krasses Feeling, nebenher einer Kolonne von mindestens 10 Kilometer zu fahren, die aus Traktoren, Speditionsfirmen und Sympathisanten zu fahren.

Man sieht zwar nicht allzu viel von dieser Sache, aber allein zu wissen, dass diese Organisation deutschlandweit und vor allem vorrangig friedlich funktioniert hat, ist so beeindruckend. Und ja, in einigen Geschäften sieht es tatsächlich etwas mau aus in den Regalen. Ist eben blöd, wenn die Lieferketten unterbrochen werden. Aber da sieht man auch mal die gesamte Abhängigkeit von allem. Und ich wünsche mir sehr, dass die Ampel reagiert und nicht nur rot sieht. Ansonsten gehen wohl bald nicht nur die Bauern auf die Straße. Da können eh alle Gewerkschaften einpacken. Selbst Unterstützung aus den umliegenden Ländern kam für diese Aktion. Es ist der Wahnsinn.

Es muss sich grundlegend etwas ändern. Da kann es nicht sein, dass einige, die Bürgergeld beziehen, besser dastehen als Menschen, die Vollzeit für den Mindestlohn arbeiten gehen. Das macht Arbeiten auch nicht lukrativer. Warum auch sollte man sich abmühen? Und die Rentner? -> gehen Flaschen sammeln oder zur Tafel, weil das Geld weder vorn noch hinten reicht. Die, die wohl mindestens 40 Jahre hart gearbeitet haben… DANKE für nichts!!! Das ist traurig, aber Realität.

Darum fände ich es wirklich gut, wenn nochmals so eine Großaktion gestartet wird, dass auch diejenigen sich mit einreihen, die nicht in diesen Gewerben unterwegs sind. Wir müssen oben die Unzufriedenheit spüren lassen. Damit verherrliche ich jedoch weder links noch rechts. Aber die oben sitzen, sollten einfach auch mal schauen, wie so kleine Jobs laufen. Selbst mal dort arbeiten. Sie denken zeitweise jenseits von gut und böse und bekommen wieviel Geld? Ich möchte es gar nicht wissen. Aber so zieht es sich doch auch durch alle Branchen hinweg und oben wird kassiert. Politik geht uns alle an!

Gerne sind eure Meinungen gefragt.

Bis bald und gute Nacht!

Ein Muster

Guten Abend ihr Lieben.

Man man man, mein Blog läuft gerade wie Schnürchen. Die können im Übrigen auch Muster ergeben.

Ja, aber eigentlich dreht der Kopf gerade wieder die Sortiermaschinerie an. Viele Gespräche mit einigen meiner engsten Freunde, die mir jeder so ein wenig die Augen ein Stück mehr geöffnet haben. Erst der tiefe, komische Fall, dann Erklärungen in dieser Richtung und dann doch eine entscheidende Frage, um das Problem richtig zu eroieren. Klar wissen meine Mädels und mein Umkreis, dass es immer erst ein paar Stunden dauert, um alles zu verarbeiten, aber dennoch bin ich wohl recht zügig unterwegs.

Und so gibt es neben wunderschönen Strickmustern eben auch Verhaltensmuster. Sie ziehen sich durchs Leben wie ein roter Faden. Immer und immer wieder ähnliche Muster. Diese crazy Erkenntnis tut erst einmal sch… weh und arbeitet auch heftig nach. Die Suche nach 100%, die es jedoch nie geben wird. Nicht im menschlichen Dasein.

Und dann noch die Unterschiede zu kennen, Wo ich mal völlig raus bin. Denn zu der einen Richtung kenne ich gar keinen Vergleich. Was ist eigentlich Liebe? Ich glaube, ich durfte diese noch nie richtig kennenlernen. Zumindest nicht bewusst. Schwärmerei ist da schon anders… Aber diese Wahrnehmungen sind für mich zu verschwommen, da Unkenntnis.

Jetzt werden sich vielleicht einige fragen, wie alt ist die Bloggerin? Nie alt genug für neue Erfahrungen. Aber auch vergangene Zeit, wo ich wohl auch ziemlich „angebunden“ war. Viel Zeit mit Freunden war nie drin. Und so wächst das Leben eben mit der Erfahrung. Man lernt eben nie aus. Ich bin zwar vielleicht reif im Kopf und in einigen Entscheidungen, aber kann auch noch Nachhilfe in anderen Sachen gebrauchen.

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich keine gleichen Muster mag? Also sowas wie Stricken, dafür hab ich keine Geduld, immer das gleiche. Darum bin ich immer auch auf der Suche nach Abwechslung und Ablenkung. On the road, auf Arbeit, im Kopf, Alltag ist auch ziemlich nervtötend. Und so gilt es für alle Muster. Es wiederholt sich zu häufig auf ähnlichen Ebenen. Ich gestalte mein Leben darum immer mit positiven Effekten. Aber es fehlt noch ein Fünkchen Glück auf der zweiten Seite des Herzens. 100% wird es nie geben, dass muss ich für mich noch eingestehen.

Ich würde dieses Verhaltensmuster gern unterbrechen oder gar unterbinden. Vielleicht gibt mir die Hypnosetherapie ja dazu noch die Möglichkeit. Denn es ist mittlerweile so eindeutig. Danke an meine Vertrauten. Jeder Einzelne von euch mit eurer Meinung. So sieht jeder eine andere Perspektive und für mich wird es langsam klar wie Kloßbrühe. Ist die eigentlich so klar?

Somit wünsche ich euch noch einen schönen Abend und ein zweiter Beitrag folgt sogleich.

Gute Nacht

Was bedeutet schon eine gute Nacht?

Ob ich gut schlafen kann?

Weiß ich erst am nächsten Morgen…

In Vorbereitung auf die Nacht

Gedanken ausschalten

niederschreiben

Emotionen laufen lassen

nicht mitnehmen

aber dennoch Kontrolle bewahren.

Still ruht das Herz,

aber der Kopf arbeitet.

Lässt er Ruhe zu?

Dieses Gefühl ist eben doch ein Teufelswerk.

Persönlichkeitsentwicklung mit jedem einzelnen Gedanken.

Aber um jeden Preis?

Wenn das Herz leiten würde,

wäre es einfacher.

Aber tut es das nicht schon? -> lieber nicht; nicht in diese Richtung, nicht schon wieder!

Die gute Nacht ist zwar gut, aber nicht erholsam.

Herz und Hirn im Einklang, das wünsche ich mir!

Allmählich wird es klarer

Guten Abend ihr Lieben.

Heute bereits wieder eine kleine Wortmeldung von mir.

Es sortiert sich gerade mal wieder ein wenig das Chaos im Kopf. Gefühle, die vom Herzen ausgelöst, wollen da oben verstanden werden. Und so habe ich im Gespräch mit meiner Besten den Wink mit dem Zaunpfahl bekommen, das unbedingt mal nachzulesen. Gesagt, getan.

So kramte ich in meiner Vergangenheit herum und es zeigte sich immer und immer wieder ein ähnliches Bild. Auf der Suche nach gleichwertigen Gesprächspartnern, aber doch völlig irreal. Ich könnte vermutlich mindestens 10 Personen aufzählen, wo das mal so oder so ähnlich der Fall war. Und so sind die Parallelen ziemlich krass für mich in der Wahrnehmung. Nun bleibt nur noch die Frage, warum das immer das gleiche Muster und Problem ist? Das erhoffe ich mir baldmöglichst herauszufinden. Denn auch das bin nicht ich selbst, das ist doch eher die Suche nach etwas Bestimmten, was fehlt bzw. fehlte in der Vergangenheit. Ich hoffe sehr, dass ich entweder selbst darauf komme oder mir bald geholfen werden kann.

Ich bin nun soweit, dass die Bilder immer klarer werden. Ich habe das Loslassen erlernen dürfen auf eine besondere Art und Weise. Und ich nutze das Schreiben als Ventil oder auch zum Sortieren dieser wirren Gedanken. Fasziniert noch immer von der Leistung unseren menschlichen Gehirns. Verdrängung steht da oben doch auf der Tagesordnung. Trotzdem sind kleine Details manchmal das, welche große Bedeutung mit sich tragen. Wohl bin ich ein aufmerksamer Zuhörer. In meinem Job ist das aber auch wichtig. Kann mir das aber auch zum Verhängnis werden? Puh, keine Ahnung. Aber neugierig bin ich auch. Zu gern wüsste ich Details, die mich vermutlich nichts angehen oder ich mich gar in Bedrängnis bringen könnte. Uiuiui… diese Gedanken. Es sind eben freilaufende Gedanken. Vergleichbar mit einem freilaufenden Hund. Weißt du wirklich, ob er dir nichts Böses will?

Oh wow, wo bin ich nur angekommen? Ich hoffe sehr, dass sich das bald klären wird. Über das Ziel hinausgeschossen und doch nur auf der Suche nach etwas Vergangenem.

Ich danke wie immer meinem engsten Freundeskreis fürs Vertrauen und Verständnis. Manchmal bin ich schon echt komisch unterwegs. Dabei bin ich doch nur auf der Suche nach Klarheit.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht!

Illusionen

Hallo ihr Lieben.

Das Jahr hat noch nicht einmal vier vollendete Tage und ich schreibe heute bereits meinen dritten Eintrag. Das ist schon ziemlich krass. Aber so ist das nunmal, wenn man das Schreiben nutzt, um Gedanken irgendwie sortieren zu können.

Tja, Illusionen… ein Thema, welches wohl häufiger denn je bei mir im Kopf herumschwirrt. Die Oxford Languages Definition dieses Wortes besagt wohl alles: Substantiv, feminin [die]
1.
beschönigende, dem Wunschdenken entsprechende Selbsttäuschung über einen in Wirklichkeit weniger positiven Sachverhalt
„wertlose, jugendliche Illusionen“
2.
PSYCHOLOGIE
falsche Deutung von tatsächlichen Sinneswahrnehmungen (im Unterschied zur Halluzination)

Bezugnehmend auf meinen kurz gehaltenen Text Feuerwerk trifft diese Illusion wohl zu. Das Herz ist vielleicht entflammt, aber es wird nicht weiter lodern können, denn ich bin froh, dass zwei aus meinem Freundeskreis diese lodernden Flammen desillusionieren mit ihrer externen Feststellung und Betrachtung. Im Unterbewusstsein war es bereits verankert, aber durch die beiden Mädels wurde es mir gerade in Worte gefasst und bewusst gemacht. Das tut erst einmal richtig weh, aber jetzt, wo es mir doch bewusst vor Augen gemacht wurde, kann ich vielleicht anders damit umgehen?! Ich hoffe es zumindest. Ansonsten muss auch das noch einmal offensiv angesprochen werden.

Tja, von wegen mein Herz ist frei für neues. Durch die neu kennengelernte emotionale Ebene bin ich wohl auch ziemlich angreifbar geworden. Auch auf Arbeit lässt mich so einiges nicht mehr kalt bzw. fresse ich es nicht mehr in mich hinein. Damit den Umgang zu lernen ist für mich noch ein hartes Stück Arbeit. Da bin ich aktuell froh über jedes noch so kleine bisschen Ablenkung. Sei es ein Telefonat, seien es die Runden mit meinen beiden, sei es das Schreiben oder eben alles andere, womit ich mich fangen kann. Ich habe mir tatsächlich ein gutes Repertoire aufgebaut und darauf bin ich sehr stolz. Und so werden vielleicht auch nur zwei bis drei Personen diesen Text hier wahrlich verstehen, worum es genau geht. Ich bin froh, das es ausgesprochen/angesprochen wurde. Nicht sortierte Gedanken bekommen eben eine klare Linie, eine klare Deutung. Das Ziel ist aber eine Illusion, die ich mir wieder aus den Kopf schlagen muss. Nein, nicht schlagen, das wäre nicht angenehm… Ich muss darüber reden.

So bin ich eben zufrieden, solch ehrliche Freunde zu haben, die das alles etwas mit Abstand betrachten. Nicht umsonst hat meine Beste mir zu Weihnachten auch diese Karte, wie im ersten Jahresbeitrag zu sehen, geschenkt. Der Sinn dahinter ist tiefgründig.

Hier etwas zu den Symbolen auf der Karte:

Libellen sind Geschöpfe des Wassers, die ihre Häuser in und um Wasser bauen. Wasser ist ein Symbol des Unterbewusstseins im Bezug auf die Gedanken und Träume, die wir in einem entspannten, meditativen oder schlafenden Zustand haben. Die Libellen sind die Boten, die uns bitten, unseren Wünschen Aufmerksamkeit zu schenken. Zudem sind sie auch ein Symbol dafür, im Hier und Jetzt zu leben und ein Bewusstsein für die Kürze des Lebens zu haben.

Die Uhr steht als Messgerät für die vergehenden Stunden und die Zeit. Als Symbol erinnert sie uns an die Vergänglichkeit allen Lebens und daran, dass jede Sekunde unseres Lebens kostbar ist.

Schlüssel helfen uns im Alltag jeden Tag Türen zu öffnen. Das Schlüsselmotiv kann aber auch eine ganze Reihe an Bedeutungen haben. Der Schlüssel ist facettenreich und steht auch als Zeichen für Freiheit, den Neuanfang und der Veränderung, Macht, Kraft, Stärke, Sicherheit und Schutz zudem als Zeichen für einen geliebten Menschen.

Ich danke dir, liebe Jeanette, für diese aussagekräftige Karte. Und so erschließt sich für mich so einiges. Illusionen sind schön, aber nicht umsetzbar. Illusion ist auch das abschließende Bild dieses Textes, dennoch ist die Vorstellungskraft unseres Gehirns immer wieder beeindruckend.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen entspannten Abend und bis bald.

Emma Hewitt – Colours