Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!
Begreife ich erst jetzt, was wirklich Phase ist? -> Ich glaube ja.
Wow-Momente mit den richtigen Intuitionen zu handeln. Aber trotzdem muss man auch wieder sofort in andere Situationen umschalten. Keine Zeit zum Wirken lassen. Stattdessen überrennt es einen erst, wenn man selbst zur Ruhe kommt.
Ein Moment voller Sinne und ich lag mit meiner Vermutung etwas richtig. Woher kommt diese besondere Gabe?
Es darf weh tun und ich darf Gefühle zeigen. Erinnerungen kommen hoch. Hätte es so sein können? Vielleicht. Ich werde es nie erfahren.
Ich liege hier und weine vor mich her… und dann… kommt eine feuchte Nase daher. Nein, es sind sogar zwei. Sie wissen vielleicht nicht direkt, was los ist, aber verstehen tun sie es trotzdem irgendwie.
Ich muss durchatmen. Ich darf, wir dürfen, loslassen.
Was für ein Sinn, was für ein Tag. Mit jedem Atemzug lernen wir… den Sinn des Lebens näher kennen.
oder fast schon Guten Morgen, denn der neue Tag hat bereits begonnen.
Kann zu viel Wissen unzufrieden machen?
Definitiv ja, wenn man in dieser Hinsicht Verknüpfungen stellt und selbst nicht mehr abschalten kann.
Wenn ich aus meinem Beruf plaudere, sitzt da tatsächlich so ein Floh im Ohr. Ich bilde mich wirklich gern weiter! Aber dann kommen im Anschluss Zusammenhänge zum Vorschein, die echt sind und nicht zum aktuellen Bild passen. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, denn man kann ja neue Dinge mit einbringen. Nicht jeder hat dabei das Interesse an Neuheiten wie ich selbst. Das ist der Haken. Hier fällt mir die Akzeptanz noch echt schwer. In meiner berufstätigen Branche geht es dabei ja auch um Menschen.
Bereue ich es, kein Medizinstudium gemacht zu haben?
Definitiv nein. Denn wenn ich sehe, was das alles an Aufwand bedeutet, ist das schon ziemlich crazy. Verantwortung haben wir alle. Schade nur, dass nicht jeder in Verknüpfungen denken kann und die logischen physiologischen Abläufe hinterfragt.
Da stellt sich mir die Frage, ob ich in diesem Beruf jemals zufrieden werden kann?
In all meiner Professionalität, die ich wirklich mit Leidenschaft lebe, kann man auch gegen Windmühlen arbeiten. Wie heißt es so schön, Multiplikatoren sind der Schlüssel zum Vorankommen. Einzelkämpfer sind immer schwierig.
Und trotzdem möchte ich gern weiter lernen. Dabei stehe ich auch dazu, dass Studien auf englischen Latein echt miserabel für mich sind. Ich belese mich ansonsten wirklich gern im Fach- und Weiterbildungsgebiet. Und ich eigne mir neues Wissen an und möchte auch das alte noch einmal auffrischen. Ich habe in dieser Hinsicht keinerlei Ansprüche an mich selbst, aber ich habe Erwartungen an mein Umfeld… Da ist es wieder, dieses hässliche Wort. ERWARTUNGEN
Auf der einen Seite möchte ich kein Egoist sein und im Team arbeiten. Andererseits jedoch möchte ich mein Ding durchziehen und meine Patienten gut möglichst betreuen. Dabei stehe auch ich zu meinen Fehlern und freue mich auf Kritik, wenn ich mal wieder was vergessen habe oder so. Das gehört eben dazu. Und ja, manchmal bin ich halt auch etwas chilliger unterwegs. Ich freue mich dabei aber auch, mich mit den Menschen unterhalten zu können. Es ist mir wichtiger denn je geworden. Warum? Weil vielleicht meine Veränderung damit zusammenhängt. Zusammenhänge, die nur ich selbst verstehe. Für manch andere ist es nicht sichtbar.
Bewusst ist mir auch wieder in den letzten Tagen geworden, wie unheimlich wichtig der Umgang mit den Menschen ist. Sie spiegeln so einiges wieder oder hauen es ganz trocken raus, dass die Kollegin nie lächeln kann. Erst einmal ein Schlag ins Gesicht, aber die fremde Reflexion kann das eigene Bewusstsein schulen.
Es ist einfach nur zu krass. Wir sind so durchschaubar.
Ich glaube tatsächlich, dass Branchen im Dienstleistungsbereich eher zu Problemen führen als so Dinge, wo man nur technisch was zutun hat… Aber ich kann mich auch irren. Gibt es dazu vielleicht schon eine Studie? Falls ja, bestimmt auf Englisch. 😀
Zugegebenermaßen ist es im privaten Bereich besser zu handhaben. Interessen-Wissen. Wenn ich da an meine Mitgliedschaft denke im Förderverein des Planetarium oder auch die Hundefamilie, da ist das ungezwungener. Das beeindruckt schon sehr.
Vielleicht sollte man Arbeit nicht als Arbeit, sondern als Hobby sehen?! Keine Ahnung, ob das ein guter Betrachtungsansatz ist. Ich für mich weiß nur, dass ich zeitweise echt ein tolles Feedback zur Arbeit erhalte. Dabei zählt auch ein ejnfsches Danke des Gegenübers. Das wird geschätzt von mir. Und so fühle ich mich in meinem Handeln positiv bestätigt.
Jetzt dürft ihr überlegen, wo der ganze Haken sitzt, bereits im Text erwähnt.
Unbefugtes Wissen ist dazu hinzukommendes Wissen, was die Befugnisse überschreitet… Aber ich kann mein Gegenüber dorthin lenken mit diesem Wissen. Das ist für mich der Punkt, der kraftraubend ist, weil man eben zu viel von der Materie versteht und sich aber auch immer und immer wieder wiederholen muss. Sich mit den Menschen beschäftigen, der einem gegenüber sitzt, können nur noch die wenigsten.
Schade.
So suche ich trotzdem noch nach dem richtigen Weg für mich und weiß für mich auch, dass ich die Erwartungen zurückschrauben muss, gewaltig. Oder man sucht sich die gleiche Ebene…
Und so verschwinde ich für heute erst einmal von der Bildfläche mit einem Bild aus der Nacht von Freitag auf Samstag mit NLC’s.
Gute Nacht und bis bald.
P.S.:Wer dachte, mit unbefugten Wissen ist noch etwas anderes gemeint, kann sich auch seinen Teil denken oder gar wissen.
Gestern Abend war ich nicht mehr wirklich in der Lage, meinen Bericht zu schreiben, aber dafür wird es heute noch nachgeholt. Es ist schon spät und morgen früh klingelt der Wecker 4 Uhr zur Frühschicht.
Die Ankunft in Warnemünde gestern gegen 6.30 Uhr war sehr ruhig verlaufen. Nur wenige waren oben am Deck, die meisten saßen wohl über ihre Koffer oder waren schon beim Frühstück. Wie auch immer. Ich war gegen 5.30 Uhr munter und habe mich in Ruhe fertig gemacht und den Koffer gepackt. Es gibt ja den Service, dass die Koffer durch AIDA in den Terminal gebracht werden bei Ankunft. Den kann man nutzen, wenn man bis 2 Uhr nachts den Koffer vor die Tür stellt. Grundsätzlich nutze ich das nicht wirklich, denn dafür habe ich noch zu viel Zeug früh. Dieses Mal hatte ich Glück. Kurz nach 6 Uhr habe ich aus der Kabine geschaut und der junge Mann kam gerade zum Einsammeln rum. Also doch noch genutzt, diesen schönen Service.
Gesagt, getan, ging es dann an die frische Luft um das Einlaufen in den Zielhafen zu verfolgen. Es ist immer wieder beeindruckend, wenn diese riesigen Schiffe auf der Stelle wenden.
Nachdem das erste Tau befestigt wurde, ging ich in Ruhe zum Frühstück. Mein Zimmer war somit komplett leer und konnte für die nächsten Gäste vorbereitet werden. Das letzte Mal Frühstück auf der AIDA für dieses Jahr. Als ich fertig war, ging ich zusammen mit Rebecca von Bord und nur wenige Minuten später fing es an, wie aus Eimern zu schütten. Tja, die AIDA trauerte um uns, würde ich behaupten.
Wir hatten noch etwas viel Zeit bis zu unseren Zügen und sind etwas durch die Stadt. Es hat im Regen zwar nicht wirklich Spaß gemacht, aber was soll’s. Ich habe dann später mich noch mit Silke getroffen von der Kreuzfahrt 2022. Sie wohnt ja quasi um die Ecke. Es war schön, auch sie mal wieder gesehen zu haben. Wir waren gemeinsam eine Kleinigkeit essen und haben länger gequatscht. 13.43 Uhr ging dann mein Zug ab Warnemünde, der sogar dieses Mal durchgefahren ist.
4h 21min sollte die Fahrt dauern, aber durch immer mal wieder irgendwelche Stopps mitten in der Walachei war die Ankunft am Ende 15 Minuten später. Aber das war ja sogar noch human. Ich war wirklich froh, durchfahren zu können.
Meine liebe Doreen holte mich dann vom Bahnhof ab und fuhr mich heim. Angekommen habe ich nur noch den Koffer ausgepackt und ging ab in meine Koje.
Am heutigen Tag habe ich dann noch einmal für mich ein kleines Ziel erreicht mit Unterstützung und konnte so entspannt die Hunde am Nachmittag abholen. Die Wiedersehensfreude war riesig. Endlich sind alle wieder vereint und happy. Und so ging es noch am Abend zur Schnüffelrunde und nun sind alle zufrieden und glücklich.
Schwuppdiwupp ist der Urlaub auch schon wieder vorbei. Trotzdem ist es schön, in den eigenen vier Wänden zu sein.
Somit wünsche ich euch einen entspannt ausklingenden Sonntag und ne gute Nacht. Bis bald!
Ruckzuck ist eine Woche Urlaub schon wieder rum. Am Morgen habe ich heute mal ausgeschlafen und das Frühstück ausfallen lassen, denn 9.30 Uhr ging es zur letzten von den fünf Ganzkörpermassagen. Also ich darf behaupten, dass die Mädels das echt drauf haben. Dabei hatte ich vier verschiedene Damen, die mich in den fünf Sitzungen versorgt haben. Jede von ihnen hatte eine etwas andere Technik und von mal zu mal wurden die schmerzenden Punkte besser. Bis zur Tiefenentspannung. Es war einfach herrlich.
Im Anschluss ging es dann zeitnah aufs Deck, das Einlaufen in den Hafen von Kopenhagen beobachten. Manchmal sind das echt klasse Highlights. Heute wurden wir beim Eindrehen in den Hafen von einem Schlepper begleitet, da der Wind im Hafen recht heftig war und es Bedenken gab, dass der Dampfer nicht komplett von allein rumkommt.
Die Hafenskyline hatte auch irgendwie ihren Charme. Viele moderne Häuser in einem interessanten Baustil. Nach dem Anlegen, welches bereits eine Stunde eher war, gab es noch ein Getränk an der Pool-Bar und dann ging es ab zum Mittagessen. Heute mal in der Pizzeria. Theoretisch war ein 3-Gang-Menü möglich mit Vorspeise, Pizza und Nachspeise. Aber wir sind nur bei Pizza und Nachspeise geblieben und es war völlig ausreichend. Am Ende isst eben auch das Auge mit, vor allem bei diesem genialen Nachtisch.
Danach ging ich noch einmal kurz auf die Kabine, wo ich wohl eingenickt war. Aber nicht schlimm, denn 17.30 Uhr ging unser Ausflug erst los. Für heute hatte ich in Kopenhagen eine Rikscha-Fahrt gebucht. Und so ging es los mit dieser wunderbar interessanten Stadtbesichtigung. Klar gab es viele Sehenswürdigkeiten zu sehen, aber auch Straßen und Gassen, die man vielleicht so nicht gesehen hätte. Aber seht selbst. Ein paar Videos inklusive.
Im schrägen Gebäude befindet sich eine Skianlage. MilitärstützpunktDas RathausDas Parlamentsgebäude
Ganze zwei Stunden ging die Tour und der Wind war am Ende ziemlich frisch. Aber trotzdem war auch das ein tolles Erlebnis. Danach ging es schnell zum Abendessen und man durfte noch die AIDA-Abschiedstorte bewundern. Immer wieder neue Ideen.
Das Auslaufen war heute auch mal ganz anders. Wir wurden mit dem Schlepper aus dem Hafen gezogen bis zu einem bestimmten Punkt. Warum konnte ich mir nicht ganz erklären.
Da ja noch der Beginn der Fußball-EM war, ging es schnell zum Theatrium und die erste Halbzeit lief doch echt klasse.
Und nein, da war kein Alkohol drin.
Zur zweiten Halbzeit bin ich noch an die frische Luft gegangen und habe noch einmal den Abschied von Dänemark für mich ein wenig zelebriert mit etwas Ruhe und ein paar schönen Bildern. Die Brücke gab es übrigens auch schon 2022 zu sehen, aber da sind wir damals drunter durchgefahren. Dieses Mal sind wir drüber hinweg gefahren. Denn ein Teil dieser Verbindung von Dänemark zu Schweden ist als Tunnel vorhanden. Die Straße endet von weiten quasi ins Nichts. Das dachte zumindest ein anderer Gast. Der war nämlich ziemlich verwundert und ich musste etwas grinsen.
So endet auch der letzte Tag mit ein bisschen guter Musik auf dem leeren Pooldeck, weil es wirklich kalt ist. Deutschland hat gewonnen, das Schiff hat gejubelt und wir können nun alle entspannt packen und dann ins Bett gehen. Es war wieder einmal ein wunderbarer, vor allem aber erholsamer und erlebnisreicher Urlaub. Ich danke meiner lieben Alex, die mir ihren Gutschein überlassen hat in einer Vereinbarung. Sonst wäre das in diesem Maße nicht möglich gewesen.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und morgen heißt es wieder Welcome back to Germany. Bis morgen!
Heute Morgen wurde ich 4.11 Uhr von der in Osten aufgehenden Sonne kurz geweckt. Schön blöd, wenn man die Vorhänge nicht schließt. Es war trotz dreckiger Scheibe dennoch schön anzusehen, aber danach habe ich noch ein paar Minuten weitergeschlafen.
Halb 7 bin ich dann aufgestanden und habe mich fertig für den Tag gemacht. Heute sogar mal das unspektakuläre Einlaufen in den Industriehafen von Gdynia. Der Hafen ist nicht besonders hübsch und es war auch nicht allzu spannend. Lediglich eine komplette Drehung haben wir gleich gemacht, sodass wir dann abends gleich volle Kraft nach vorn geben konnten. Unser Kapitän ist Italiener und nicht gerade sehr gesprächig. Etwas erzählt er schon, aber ich habe da mittlerweile auch andere kennengelernt, die da fast ne viertel Stunde quasseln können.
Im Anschluss ging es zum Frühstück und es gab wieder interessante Gespräche am Tisch. Beinahe die Zeit verpasst, in der ich mich dann doch für den nächsten Ausflug fertig machen musste. Denn 9.30 Uhr ging es los mit einer doch echt langen Tour. Von Gdynia ging es zuerst nach Sopot, der Nachbarort. Zusammen mit Gdansk ergeben sie die Dreistadt. Unsere Reisebegleiter, die im Übrigen sehr gut deutsch konnte, hatte super viel Geschichtliches erzählt. Leider kann ich davon nicht alles wiederholen. Dafür war der Exkurs am Ende zu lang. Zu Sopot: Es ist eine Stadt und war wohl mal ein Kurort oder ist es sogar noch. Es hat den längsten Ostseesteg von 511,5 Metern in die See hineinragen und man muss dafür tatsächlich Eintritt zahlen. Riesig breit und am Ende ist sogar ein kleiner Segelschiffhafen angeschlossen. Auf der anderen Seite gab es ein „normales“ Ausflugsschiff und ein ganz Spezielles, wie ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt. Das Wetter hat auch mal wieder gut mitgespielt. Die Häuser in Sopot waren auch recht eindrucksvoll. Vor allem dieses wunderschöne schiefe Häuschen. Es hätte ja fast von Hundertwasser sein können, aber nein, es waren andere Architekten, die es entworfen haben, Szotyński und Zaleski. So könnte ich mir auch ein Haus vorstellen. Ansonsten war es aber tatsächlich ein schönes Städtchen, wo wir leider gar nicht die Zeit hatten, alles sehen zu können. Es war nur ein Bruchteil. Aber macht euch gern selbst einen Eindruck.
Früher die Männerseite des StrandesDie Frauenseite des Strandesschönster gemalter HimmelSteilküste Blickrichtung GdyniaBlick Richtung Westerplatte
Noch eine Info zur Westerplatte. Hier begann der 2. Weltkrieg. Also ein sehr historischer Ort, die Dreistadt. Zumal sie zuvor immer recht unabhängig war. Aber für die gesamte Geschichte und ehe ich etwas falsch wiedergebe, kann ich euch nur bitten, es selbst nachzulesen.
Weiter ging es dann mit den Bus nach Gdansk (Danzig). Auch da sind wir zur Hintour eine etwas andere Strecke gefahren bis hin zum Stadtteil Oliva. Hier trifft Moderne auf auch alten Gebäufrstil. Aber wir haben uns in das größte neuwertige Bürogebäude begeben, den Olivia Star mit dem Observation Deck in der 32. Etage. Das Gebäude selbst ist 180m hoch. Das zweitgrößte steht in Gdynia und ist ein reines Wohnhaus bis 150m Höhe. Diese Häuser stachen sogar in der Ferne schon heraus beim Einlaufen. Da oben gab es dann ein kleines Küchlein und Kaffeee und natürlich einen genialen Blick über die Stadt Danzig.
Als alle gespeist hatten und sich alle draußen einen Überblick verschafft haben, ging es weiter in den historischen Teil der Stadt. Zum zweiten Weltkrieg zu Beginn wurde hier nichts zerstört. Erst als die Rote Armee Gebiete einnahm von den Deutschen, wurde diese Stadt fast vollständig zerstört. Der Baustil ist eindeutig geprägt von einem Niederländer. Es hatte so ein bisschen was Von Amsterdam, lediglich die Grachten fehlten. Beeindruckende Bauten. Von der St. Marienkirche ganz zu schweigen. Sie hat im Inneren doch wirklich eine astronomische Uhr. Das hat mich ja gleich richtig begeistert.
Das Gebäude hinten am Schiff hatte damals im Hafen von Danzig eine Traglast im unteren Teil von 4 Tonnen und oben von 2 TonnenDas Grüne TorSt. MarienkircheDie astronomische UhrDer AltarDas goldene Tor
Wir hatten dann noch etwa 50 Minuten Freizeit bzw. konnten wir mit unserer Reiseleiterin noch in ein Geschäft gehen, wo Bernstein geschliffen wird. Dies wurde uns gezeigt und auch erklärt, wie man das unterscheiden kann zwischen Fälschungen. Man stelle eine 20%ige Salzlösung her und Fälschungen würden immer untergehen. Bernstein in diesem Falle schwimmt aber. Außerdem sollte man sich ein Echtheitszertifikat aushändigen lassen. Jeder Händler mit Bernstein muss das haben. Und an sich ist Bernstein ja echt unscheinbar. Ich zumindest habe noch nie direkt danach geschaut.
15.45 Uhr war dann wieder der Treffpunkt am Grünen Tor. Zwischendurch hatte es doch ab und an geregnet, aber nicht so viel, wo ich sagen würde, was für ein Mistwetter. Die Momente der Güsse haben wir gut umgehen können im Olivia Star und in der Kirche.
Tja, 16 Uhr am Bus. Rushour. Eine gute Stunde haben wir durch die Dreistadt benötigt, um wieder gut am Schiff anzukommen. Was für ein geschichtsträchtiger Ausflug. Klasse!
Danach ging es erst mal ne halbe Stunde aufs Bett lang machen. War ich hinüber. Aber ich wollte gern noch das Auslaufen mitmachen. Also ging ich an Deck 5 zu meiner Bekannten und pünktlich bei Abfahrt kam ein heftiger Regenschauer hinunter. Tja, die Dreistadt trauerte um unsere Abreise.
Wir gingen gemeinsam zum Abendbrot und dann ging es im Anschluss zum Aktiv-Bingo. Auch das war wieder ein Gaudi. Das zog sich dieses Mal auch ordentlich in die Länge. Wir mussten uns dann noch beeilen, um den schönen Sonnenuntergang zu erleben.
Danach gab es noch einen Cocktail an der Bar und dann ging es ab in die Kabinen. Zwischendurch gab es noch einen komischen Alarm, wo wir leider nicht alles vollständig verstanden hatten. Aber unser Entertainment-Manager gab dann eine Info später noch in die Kabinen heraus, dass einige Sprenkler-Anlagen auf einmal losgingen, weil der Wasserdruck zu hoch war. Wie auch immer. Nun mache ich mich in meine Koje und wünsche auch euch eine erholsame Nachtruhe. Bis morgen dann.
Heute legten wir an der Ostseeinsel Gotland an, einer der bedeutendsten Städte in der Geschichte. Zumindest scheint es zum Teil ein Dreh- und Angelpunkt gewesen zu sein für den Handel.
Vor 7 Uhr erreichten wir schon den Hafen und hell wurde es schon um 4 Uhr, denn dann schien die Sonne schon in meine Kabine. Schnelle also die Vorhänge zugezogen und noch etwas weiter geschlafen. Halb 7 habe ich mich dann fertig für den Tag gemacht. Denn mein Ausflug sollte heute 9 Uhr schon los gehen. So ging es zeitig zum Frühstück und dann Sachen schnappen und los.
Neben uns, zuvor noch nicht richtig wahrgenommen, stand die MSCpoesia. Die hatte etwa 1000 Passagiere mehr. Das bedeutete, dass die Stadt schon ein wenig überlagert war mit Touries, mich nicht ausgenommen.
Ein schönes Plätzchen im Ausflugsbus gesucht, ging es dann pünktlich los. Zuerst besucht wir die Endre Kyrka, eine Kirche in irgendeinem Ort auf der Insel Gotland. Im Übrigen ist die Insel nur 50km breit und 150km lang. Eine vergleichbar ähnliche Größe wie Mallorca. Nur das Gotland flach wie ne Flunder ist. Der höchste Höhenunterschied besteht aus 80m. Zugegeben, das ist echt wenig.
Endre KyrkaKirche von innenDas TaufbeckenFriedhof mal anders
Weiter ging es mit dem Bus dann nach Dalhem/Hesselby. Dort mussten wir geplant das Gefährt für ganze 6,5km wechseln. So herrlich, man fühlte sich durch alles versetzt in die Zeit der 20er/30er Jahre. Da ging die Strecke auch noch von Visby und noch weiter in den Süden. Historisch sind nun nur noch diese paar Kilometer durch die Touries genutzt. Wir haben die alte Diesellok als Antrieb nutzen dürfen, aber es wäre auch möglich per Schienenradel. Ein tolles Erlebnis. Und auch die Kleidung und das Arbeiten der Mitarbeiter. Das hat einem zum Teil echt zum Grinsen gebracht. Eindrücke per Bilder und Video folgen sogleich.
Am anderen Ende, in Roma wartete dann unser Bus schon auf uns und es ging dann noch in die Altstadt von Visby. Die Geschichte dieser Insel ist wirklich hoch interessant. Insel der Wikinger. Nicht die Wikinger, die wir uns jetzt vielleicht im Kopf vorstellen. Wikinger waren einfach Handelsleute. Visby war eine der reichsten Städte damals. Ich könnte noch so viel erzählen. Fakt ist aber auch, dass dort Pipi Langstrumpf verfilmt wurde und man das Haus sogar noch besichtigen kann. An einigen Orten sind wir heute sogar vorbeigelaufen.
Die Stadtmauer ist ebenfalls sehr gut erhalten. Die Anordnung der Häuser und die kleinen Gassen machen diese doch recht kleine Stadt echt gemütlich. Ein Marktplatz bot zum Bummeln in der halben Stunde Freizeit ein. Da gab es dann auch Souvenirs zu kaufen, sogar in € konnte man zahlen. Aber mit der Plastik-Karte geht das eh alles. Und die SEK (Schwedische Krone) ist aktuell eh etwas teurer als der Euro. Der vierstündige Ausflug war somit ein voller Erfolg bei schönstem Wetter wie immer.
Das Gotland-Schaf. Maskottchen der Insel
Im Hafen angekommen hat der Wind noch einmal zugelegt und die Wellen wurden tatsächlich auch etwas heftiger. Wer weiß, was uns auf See erwartet. Für ein paar Fotos musste aber die See noch herhalten, bevor ich wieder aufs Schiff ging.
Auf dem Schiff angekommen, ging es an Deck. Es war windig, aber die Sonne hatte auch Kraft. Das habe ich am Abend im Gesicht gemerkt. Eingeschlafen auf der Liege habe ich sogar die Abfahrt verpennt. Aber so völlig. In einem Gespräch mit einer Urlauberin kam dann heraus, dass an der Ostküste der Insel Unwetter herrschte. Also wir hatten bestes Wetter, wie immer, wenn Engel reisen. Für die Fahrt bis Danzig wurde etwas mehr Seegang vom Kapitän vorausgesagt. Und es schaukelt wirklich etwas mehr bei frischen Westwind-Brise. Abends gab es die vierte Massage und so langsam wird mein Rücken deutlich entspannter. Das Paket war einfach Gold wert, was ich zuvor gebucht habe. Im Anschluss ging es zur PrimeTime, denn der Lektor war zu Besuch. Diesen Herren kann man immer zuhören. Michael Cornély könnt ihr wohl auch bei Insta und co. finden. Ach, und bevor ich es vergesse, zwischendurch fand auch wieder eine Kunstauktion statt. Das Schauspiel ist ja auch echt was, was ziemlich witzig ist.
Nun sitze ich noch etwas draußen und schreibe hier und genieße den Blick in die Ferne, windgeschützt an der Pool-Bar. Hier gibt es sogar Heizstrahler. Den Wellengang finde ich sehr angenehm. Damit kann man gut einschlafen.
Eine steife Brise von West/Südwest
Also, bis morgen, meine lieben Follower. Ich freue mich, wenn Beiträge geteilt werden, wenn sie euch doch so sehr gefallen, wie ich immer mal als Rückmeldung erhalte. Guts Nächtle!
Die Nacht war kurz, es war vielleicht gerade mal zwei Stunden halbwegs dunkel. Dieses Mal war ich aber schlau und habe die Vorhänge so zum Teil zumindest geschlossen. Trotzdem ging es heute zeitig nach draußen an die frische Luft. Heute war es bedeutend wärmer und sogar etwas schöner.
Der Himmel sah in einer Richtung sehr interessant aus. So ging es nach der Frischluftrunde zum entspannten Frühstück, denn mein geplanter Ausflug sollte eh erst 10.45 Uhr losgehen. Im Anschluss gleich mal noch ein Stündchen Sonne getankt, mit Kopf im Schatten, denn die Sonne hatte heute echt Power.
Unten stand schon das Ausflugsobejkt bereit. Ein Ribboot. Es hatte mich bereits auf mehreren Kreuzfahrten gereizt, aber da mein eigentlich gebuchter Ausflug storniert wurde für heute, hatte ich mich dann kurzfristig dafür entschieden. Ein bisschen Nervenkitzel, würde ich behaupten. Und dann ging es auch pünktlich los. 90 Minuten Rib-Abenteuer.
Aufgestiegen aufs Boot ging es los. Ein bisschen Bammel hatte ich anfangs schon, aber das verflog schnell, als wir so eine traumhaft schöne Landschaft zu sehen bekamen bei 45 Knoten (entsprechen ca. 90km/h). Wir schauten uns eine Sommerinsel an, die wirklich nur im Sommer von Einheimischen genutzt wird, wenn sie Urlaub haben. Manche Baustile faszinierten auch und so viele verschiedene Inseln, es ist der Wahnsinn. Zwischendurch steuerte unser Guide direkt auf eine Gruppe Kormorane zu und die flogen dann parallel zu uns. Leider war die Kamera nicht schnell genug gezückt, aber auch das war ein Schauspiel, einfach wunderbar. Einen Stopp gab es dann in Vaxholm. Ein kleines feines Städtchen, welches wir besichtigen konnten und auf der Insel gegenüber befand sich die Festung dazu. Ein bisschen habe ich mir die Gegend angeschaut, eine Schule gesehen, die gerade Mittagspause scheinbar hatten und auch so war so einiges los und nicht weniger Touristen. So ist das eben. Trotzdem hatten wir die tolle Möglichkeit, mal uns zu bewegen. Denn das Sitzen im Ribboot ist gar nicht bequem. Es folgen ein paar Eindrücke der Stadt Vaxholm.
Ich mag solche Ausflüge sehr, wo man dann selbst noch Erkundungen machen kann oder es eben doch etwas außergewöhnlich ist. Wir waren mit dem Guide nur 9 Personen. Also überschaubar. Das Wetter hat sich auch bis zum Schluss gut erhalten, wir sind lediglich mal durch drei Wassertropfen von oben hindurch gefahren. Bei dem Tempo holt uns so schnell kein Regen ein. Nein, wirklich, wir hatten so richtig klasse Wetter, denn der Fahrtwind war am Ende doch schon krass. Und ohne Brille braucht man auf so einem Boot nicht gehen. Falls ihr mal so etwas vorhabt, Sonnenbrille einpacken. Die 1 1/2 Stunden vergingen wie im Fluge und ich war am Ende auch neugierig, wie weit wir von Stockholm weg waren. Und da hatte ich dann nicht schlecht gestaunt. Laut Google Maps waren es knappe 20km. Es sieht auf der Karte etwas weiter aus. Und so hatten wir ein bisschen Inselshow und den Schärengarten etwas aus der Nähe betrachten können. Es folgen für euch einige Eindrücke von der Fahrt, auch einige Videos.
Nach der Tour, wir waren der letzte Ausflug, ging es aufs Schiff und 14 Uhr legten wir pünktlich ab. Ich hatte 14 Uhr dummerweise meinen Massagetermin gelegt, sodass ich mir das Auslaufen leider nicht komplett anschauen konnte. Was soll’s. Die Massage war auch wieder top. 16 und 17 Uhr gab es dann die nächsten Ereignisse. Es gab wieder das Super-Jackpot-Bingo. Dieses Mal ging es sogar noch länger, ehe jemand sein Bingo rufen konnte. Mir fehlten da noch immer zwei Zahlen. Im Anschluss kam gleich der Lektor, der uns etwas Geschichtsträchtiges über Visby, Danzig und Kopenhagen erzählte. Der hätte Geschichtslehrer werden können, denn er hat das alles mit soooo viel Leidenschaft rübergebracht, das hat echt begeistert. Draußen war es dann wieder recht frisch geworden und der Schärengarten verabschiedete sich allmählich von uns. Und nun sind wir auf dem Weg nach Visby, auf der Ostseeinsel Gotland. Dort kommen wir wohl 7 Uhr im Hafen an. Auch da wird wieder viel geboten und ich lasse mich überraschen. Bis dahin gibt’s noch zwei Eindrücke vom Schärengarten vom gemütlichen schweren Lastschiff AIDA.
Das hat uns auch der Lektor erklärt. Harald Blauzahn hat wohl das Bluetooth gegründet. H und B in Runenschrift zusammengesetzt. Darum ist es so ein komisches Symbol geworden.
In diesem Sinne immer mal etwas hinterfragen. Ich wünsche euch einen schönen Abend noch und eine gute Nacht. Morgen wird wieder ein interessanter Tag. Bis bald!
Was für ein komischer Start in den Tag war das heute. Es wurde so schnell wieder hell oder anders gefragt, war es jemals richtig dunkel? Vielleicht habe ich deshalb auch nicht in den Schlaf gefunden. Aber es hatte mich sicher auch noch etwas beschäftigt. Egal, neuer Tag, neue Erlebnisse.
Heut konnte das Schiff überpünktlich im Hafen von Stockholm anlegen. Stock = Baum und Holm = Insel
Bevor wir angelegt haben, ging es noch ein wenig durch den Schärengarten, wobei das meiste ja in der Frühe schon erledigt war. Ich war dennoch vor 8 Uhr draußen an Deck, um das Feeling des Wetters einzufangen. Wie würden die Nordländer sagen, eine steife Brise. Zudem mit 12°C echt frisch. Es gab am Pooldeck Kaffee oder warmen Kakao und eine Zimtschnecke. So typisch schwedisch halt.
Die Möwen waren auch schon wieder auf Futtersuche und folgten uns fleißig in den Hafen. Angekommen ging es dann erst einmal zum Frühstück. Dabei traf ich doch tatsächlich eine vom Treff gestern. Wir unterhielten uns sehr intensiv, da wir auch noch den gleichen Job haben. Sie in Berlin, ich in Halle. Wir haben lange geschnattert. Später ging es mit dem Hopp-on-hopp-off Bus durch die Stadt. Mit einem Guide über Kopfhörer hatte man eine doch recht angenehme Tour und ich bin dann am Stadthaus ausgestiegen und so einige Haltestellen nach der Außenbesichtigung gelaufen. Navi macht es möglich. Wobei die Karte auch gut verständlich war. An einer passenden Haltestelle angekommen fing es dann doch kurzzeitig etwas heftiger an mit Regnen. Also schnell was zum Unterstellen suchen. Als der Bus dann kam, hörte es auch auf mit Regnen. Ich dachte zwischendurch ganz kurz, dass sich jetzt die Strecke noch einmal wiederholt, aber nein, der Bus fährt eben einfach so. Also ging es wieder zum Schiff und ich landete nach erschreckender Sichtung des Wahlergebnisses noch ein wenig im Bett, etwas Schlaf nachholen.
Übrigens, wer es noch nicht weiß: in Schweden wird immer der Nobelpreis verliehen außer eine Richtung nicht, die wird in Norwegen verliehen. Wisst ihr, welche?
Es ging dann am späten Nachmittag zur zweiten von insgesamt fünf gebuchten Massagen. Also war auch wieder ein wenig Verwöhnung dabei. Dort hat es bei kurzer Wartezeit ziemlich heftig geregnet, wo ich mir doch sage, dass ich heute wieder Glück mit dem Wetter hatte. Das ist Karma.
Im Anschluss umgezogen und noch ein wenig an die frische Luft an Deck. Und schwups, treffe ich das nächste bekannte Gesicht von gestern. Wir gingen eine Runde übers Außendeck und dann an die Bar, einen Cocktail zu sich nehmen. Wir hatten uns dann geeinigt, dass wir gemeinsam zum Abendessen gehen, da ich dann auch 20 Uhr den nächsten gebuchten Ausflug hatte. Bevor die Tour begann, bin ich noch schnell ins Casino gehuscht und habe wieder Bingo-Scheine geholt. Morgen ist wieder Spielzeit.
Warm angezogen ging es hinaus auf die Pier zum Treffpunkt für eine zweistündige Bootsfahrt zum Entdecken Stockholms auf dem Wasserweg. Ist ja nicht schon genug, dass ich ne Kreuzfahrt mache. Ich war zu Beginn wirklich die Einzige, die sich direkt nach hinten und draußen gesetzt hat. Der beste Blick ever, denn viel hören wollte ich eh nicht. Ich möchte einfach nur sehen und Bilder knipsen. Das habe ich auch zur Genüge getan. Und so verging die Tour wie im Fluge und es wurde noch einmal etwas frischer oder ich vielleicht müder? Es würde mich nicht wundern.
Wieder angekommen, ging es zum Aufwärmen noch einmal an die Bar, ein Tee und im Anschluss noch ein Cocktail trinken, alkoholfrei versteht sich. Und dann schlich ich hinunter, schreibe diesen Beitrag und sende euch hiermit noch ein paar Eindrücke der Bootstour. Morgen werde ich normal aufstehen und diese Nacht hoffentlich besser schlafen. Dieses Mal müssen die Vorhänge dann doch mal genutzt werden.u
Und so wünsche ich euch noch viel Spaß beim Bilder durchschauen und sage mal, bis morgen Abend. Ach so, der Ausflug war wieder von schönem Wetter geprägt.
Bis morgen dann!
Die Schleuse, Verbindung zum Binnensee, der ca. 80cm höher ist als die OstseeDas Vasa-Museum
Es ist 23.50 Uhr am Abend und noch immer dämmerungshell. Unheimlich, aber dennoch spannend.
Mir geht gerade so vieles durch den Kopf. Die letzten Wochen, Monate, Jahre passieren Revue. Warum gerade jetzt? Warum komme ich nicht zur Ruhe? Was ist los? Was beschäftigt mich?
Ein recht ruhiger und angenehmer Tag liegt hinter mir und ich genieße es sehr. Denn die nächsten Tage sind gut durchgeplant.
Am Morgen war ich zwar, wie so häufig, zeitig munter, bin aber noch chillig im Bett bei einem guten Buch liegen geblieben. Ich schaute nur mal auf die Navigationskarte, wo wir in etwa sind mit dem Schiff. Wir hatten schon einiges an Strecke hinter uns gebracht.
Allmählich machte ich mich dann fertig, um zum Frühstück zu gehen. Zwischen drei Buffetrestaurants gibt es hier ja die Qual der Wahl. Überall war es voll. Aber normal an einem Seetag. Die wenigsten, so vermute ich fast, sind direkt früh gegangen. Wobei tatsächlich beim vorhergehenden Rundgang an der frischen Seeluft auch schon einige an Deck waren. Das Schiff ist aber auch wirklich gut ausgebucht. Ich hab da mal nachgefragt. Nach dem Frühstück ging es mal hier, mal dort schauen, immer mal eine Runde lesen und sich mit ein paar Leuten unterhalten und dann hieß es 15 Uhr Super-Jackpot-Bingo.
4000€ waren im Jackpot, der aber leider nicht geknackt wurde. Denn um diesen zu erreichen, müssen nach bestimmter Anzahl gezogener Zahlen die Felder ausgefüllt sein. So ging es weiter zur Ausschüttung der Tageseinnahmen. Na ja, in zwei Feldern fehlten mir jeweils zwei Zahlen. Aber nicht schlimm, jemand anderes hat sich riesig gefreut, denn es waren 1210€. Also nicht wenig Geld, würde ich behaupten. Es ist Spaß an der Freude und mittlerweile auch so eine kleine Tradition. Mal schauen, ob es noch einmal die Möglichkeit gibt bei dieser Fahrt.
Nach Bingo folgte die Kunstauktion. Auch das ist immer wieder ein Schauspiel, wobei die geplanten Bilder immer kaum vom Tisch gehen. Dafür aber die drei Blind-Dates. Und da hebe ich sogar immer mal die Hand.
Später ging es zum Alleinreisenden-Treff, und wie ich schon vermutet hatte, sind es auf dieser Fahrt nicht allzu viele. Dennoch hat man neue Bekanntschaften geschlossen. Im Anschluss ging es in die Almhütte zum gemeinsamen Abendessen. Ansonsten würde ich da nicht wirklich essen gehen wollen. So typisch deutsche Küche… Da probiere ich mich doch lieber aus. Ich musste dann etwas auf die Zeit achten, denn 20 Uhr hatte ich einen Termin, auf den noch weitere vier Termine warten in diesem Urlaubszeitraum. Eine wundervolle 50min Ganzkörpermassage im Spa XL-Paket. Insgesamt 5 Anwendungen. Entspannung pur, würde ich mal behaupten.
Ja, vom Wetter her war heute Vormittag mal ein kleiner Regenguss dran, auf einmal waren die Außendecks wie leer gefegt. Echt witzig. Ich musste innerlich so grinsen. Ansonsten hat sich das Wetter auf See gut gehalten, auch wenn in der Ferne immer ein paar Schauer zu sehen waren. Aber so ist das eben bei diesem unbeständigen Sommer. Es folgen ein paar bildliche Eindrücke vom Blick in die Ferne, den ich sehr liebe und auch bevorzuge als irgendwelche Partys.
Es gibt auch leichten Seegang, aber harmlos. Trotzdem sind einige Menschen an Bord selbst dafür schon sensibel. Was machen sie denn erst, wenn sie so etwas erleben wie ich 2022 auf der Norwegen-Tour? -> die ich übrigens auch dokumentiert habe. Und so endet wieder ein Tag voller kleiner schönen Erlebnisse, jedes für sich. Der aktuelle Standpunkt befindet sich nun hier:
Ein ganzes Ende geschafft. Morgen zeitig raus, um den Schärengarten von Schweden sehen zu können. Von mir gibt es dann morgen wieder Bericht. So wünsche ich euch aber erst einmal einen angenehmen Sonntagabend und eine gute Nacht!
Ach, und ich hoffe, ihr wart alle fleißig zur Wahl?! Das vorläufige Ergebnis war ja abzusehen.