Das Abenteuer geht los

Guten Abend ihr Lieben.

Heute Morgen war der Startschuss für ein Abenteuer ins Ungewisse. Grenzen kennenlernen, sich selbst kennenlernen und Zelten mit Hund.

Was ist geplant gewesen: Die Umrundung des Hohenwarte-Stausees. Eine Herausforderung für 4 geplante Tage mit drei Übernachtungen im Zelt auf Campingplätzen mit 5 Personen und drei Hunden. Caro mit Laura, Cassandra mit Sheldon, Stefan und Lena und natürlich Ava und ich.

Zeitig ging es los, um pünktlich 8 Uhr am Startort zu sein in Steinsdorf. Der Startort allerdings entpuppte sich als keine gute Parkmöglichkeit. So fuhren wir etwas weiter in Richtung Löhma und starteten etwa 8:30 Uhr. Mit Gepäck von 12-20kg und einem kleinen Handwagen mit ähnlichem Gewicht noch einmal verpackt ging es auf Tour.

Spannend war es gleich ziemlich am Anfang innerhalb der ersten Stunde. Wir verfolgten erst einmal das Ziel zum Pumpspeicherwerk Hohenwarte. Dort angekommen führte uns unser Weg schon etwas spannend durchs Brombeer-Gebüsch weiter nach oben. Da hatten wir noch Spaß. Über einen Weg wieder hinunter in die Ortschaft Hohenwarte waren die Höhenmeter anstrengend, da durch Waldarbeiten auch der Weg komplett zerfahren war. Dort gab es irgendwo mittendrin die erste kurze Pause. In Hohenwarte hatten wir nicht viel Zivilisationskontakt und es ging wieder bergauf zum nächsten Aufstieg, der sich dann auch etwas zog. Zuvor nahm die Lena schon eine Abkürzung zum Campingplatz. So blieb die Herausforderung dennoch. Der Aufstieg zog sich sehr und man merkte schon, dass da die Trainingsgrenze ist für uns Flachlanddullies mit Gepäck. Denn was oben ist, muss ja auch wieder hinunter. Also wieder bergab. Das war insgesamt noch zwei Mal der Fall und wir sind dezent von der eigentlichen Strecke abgewichen. Was aber nicht schlimm war. Als wir den See erreichten, erwischten uns zwei kurze heftige Regenhuschen. Ansonsten hielt sich das Wetter gut. Die letzten drei Kilometer zogen sich wie Kaugummi und die Hunde hatten auch das Gehirn ausgeschaltet.

17:30 Uhr war dann die etwaige Ankunft in Saalthal/Alter und es begann die nächste Challenge. Zeltaufbau. Da hab ich tatsächlich mal wieder gemerkt, dass ich keine Geduld habe für den Aufbau von irgendetwas. Det muss eben schnell stehen und erledigt sein. Aber wir wären ja kein Team, wenn man sich nicht zu helfen weiß. Trotzdem wäre wir alle fertig. Ich war froh, als ich alles im Zelt hatte und stellte fest, dass die Isomatte defekt war. Durch Caro erhielt ich aber einen Tipp, wie ich dennoch Luft in diese bekomme.

Fertsch mit der Welt ging es nur noch mal schnell warm duschen und dann ab ins gebaute Nest. Und nun liegen Ava und ich in der Koje und ich hoffe, dass ich erholsam schlafen kann für die nächste Etappe von 14-16km. Es bleibt spannend.

Somit wünsche ich allen eine gute Nacht!

Bis morgen!

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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