Wohlfühlen

Guten Abend ihr Lieben.

Nach längerer Pause gibt es mal wieder eine kleine Meldung, weil mich manches Gegenüber dazu bewegt, etwas zu schreiben. Und ich weiß damit auch, dass ich nicht bei allen dafür Verständnis bekomme, weil sie es (noch) nicht verstehen.

Das Leben ist ein Prozess des Lernens. Lernen bedeutet auch, Dinge zu akzeptieren, die man manchmal nicht ändern kann. Was wir nicht ändern können? die Vergangenheit

Hier ist wirklich die Ebene der Akzeptanz irgendwann notwendig, damit man für sich auch einen „Schlussstrich“ ziehen kann. Die Vergangenheit belastet uns, uns alle, irgendwie. Oft zeigt es sich körperlich und nicht unbedingt im direkten Wege zu irgendwelchen Verbindungen. Und doch bestehen sie: ideo-motorisch. Oder so ähnlich…

Es gilt eben genau dieser Spruch: Lass endlich los und lebe.

Es klingt so einfach, aber dahinter steckt ganz viel Arbeit. Belastende Arbeit, die aber vielleicht irgendwann ihr Benefit trägt. Wir stecken alle in irgendeiner Abhängigkeit, oft geprägt in der Zeit, wo nur noch wenig Erinnerungen bestehen. Warum bestehen dahingehend so wenig Erinnerungen? Eine Art Schutzfunktion unseres Hinterstübchens.

Und ja, auch bei mir ist es am Ende so. Und ich weiß schon vieles und kenne Verbindungen. Warum beispielsweise bin ich nicht in der Lage, mich auf eine Beziehung einzulassen bzw. jemanden zu finden… Ist es Angst? Ist es fehlende Kompromissbereitschaft? Ist es fehlende Erfahrung?

Schuld hat am Ende niemand, denn wir Menschen lernen. Wir lernen aus der Vergangenheit für die Zukunft und begreifen erst später, was wirklich Phase ist. Es sind Zusammenhänge, die erst mit gewisser Reife verstanden werden und wir in diesen Lebensmomenten sind, wo wir begreifen, aber auch Dinge genießen können, die für uns an Bedeutung gewinnen.

Wir sehen das Leben anders, wenn wir merken, wo sich unsere Grenzen befinden. Grenzen entstehen aber in unserem Kopf. Ethische Linien, Prägung, Empfinden; alles gesteuert oben in dieser Schaltzentrale, die einfach manchmal ausgestellt werden sollte.

Mal Durchatmen, mal an nichts denken, einfach abschalten und diesen Moment genießen, was gerade um einen herum passiert. Mehr Feeling aus dem Bauch heraus. Das Herz sprechen lassen. Es klingt so einfach, aber es ist ein langer Lernprozess, der von der heutigen Gesellschaft tatsächlich noch schwieriger handzuhaben ist. Denn die Negativ-Schlagzeilen von überall her, machen es nicht besser.

Den Moment wahrnehmen: ich sehe den beleuchteten Industrieturm von Romonta, die blinkenden Windräder Richtung Süden und sitze entspannt auf meinem Fleetz-Stuhl, eingemummelt in einer Decke. Ava schläft in ihrem Kissen bereits, es läuft entspannte Musik in meinen Ohren und schreibe meine Zeilen, die mir wichtig sind, sie zu schreiben. Genau das ist ein Moment. Egal, was passiert, es ist hier gerade echt schön.

Mir ist egal, was andere denken, nicht immer, aber immer öfter. Jeder hat sein eigenes Leben, sein eigenen schweren Rucksack zu tragen, mit dem man umgehen lernen muss. Ich weiß allmählich besser, wie es funktioniert. Und am Ende kann unser Gehirn doch immer wieder an den so genannten Placebo-Effekt wahrnehmen. Glaube versetzt eben doch Berge. Egal, woran man auch glaubt. Ideo-motorische Steuerung. Körper, Geist und Seele eben im gesamten betrachten. Kaum zu glauben, aber wahr!

In diesem Sinne genießt den Augenblick, der euch umgibt und nicht das, was ihr hier lest. Oder glaubt ihr daran? Vielleicht wäre es eine Idee. Ideologie + Motorik

Klingt jetzt nach einer ganz komischen Frage jetzt: Warum funktioniert das Herz ohne Gehirn, aber das Gehirn nicht ohne Herz?

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und einen schönen Sonntag.

Bis bald!

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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